„...und hätte der Liebe nicht“: Die revidierte Lutherbibel ist einer der großen Höhepunkte des Reformationsjubiläums. Über fünf Jahre lang haben rund 70 Theologinnen und Theologen am Text gearbeitet.

Lutherbibel als App

Die Lutherbibel 2017 mit dem revidierten Text gibt es nicht nur gedruckt sondern auch als App für alle Smartphones. Zum Start sogar kostenlos! Die EKD übernimmt die Produktionskosten.

"Kochbuch fürs Leben"

Der von Designer Harald Glööckler gestaltete Schmuckschuber ist wie sein Schöpfer: schrill. Und im Mittelpunkt steht er selbst. Die Bibel sei wie "ein Kochbuch fürs Leben", sagt Glööckler. "Für mich ist sie immer ein wichtiger Ratgeber."


„Der erste Bestseller“

„Die Bibel ist der erste Bestseller und der wichtigste Longseller der deutschen Literaturgeschichte“, sagte Christoph Rösel, Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, beim Verkaufsstart der neuen Lutherbibel auf der Frankfurter Buchmesse.

Luther war nicht der Erste

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass erst Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung dem einfachen Volk die Heiligen Schriften zugänglich gemacht hätte: Volkssprachliche Bibelübersetzungen reichen zurück bis in die ersten frühchristlichen Jahrhunderte


Die Lutherbibel im Handel

Mit der Frankfurter Buchmesse 2016 hat der der Verkauf der neuen Lutherbibel begonnen. Die Revision 2017 wurde auf der Messe in vierzehn unterschiedlichen Startausgaben präsentiert. Bestellen Sie auch Ihr Exemplar der Lutherbibel online!

Zum Onlineshop der Deutschen Bibelgesellschaft

Neue Lesergruppen erreichen

Längst ist die revidierte Lutherbibel im Handel. Wer hat zu den ersten Käufern gehört? Welche Bibelübersetzungen sind zur Zeit beliebt? Und wie wird sich der Bibelmarkt entwickeln? Das evangelische Magazin zeitzeichen hat mit dem Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Christoph Rösel, gesprochen.


"Luther soll als Luther erkennbar sein"

Martin Luther ist für seine markante Sprache bekannt. Zahlreiche Wortneuschöpfungen gehen auf ihn zurück. Als er im 16. Jahrhundert die Bibel ins Deutsche übersetzte, bereicherte er die deutsche Sprache.

"Making Of"

Wie und wo entsteht eigentlich so ein aufwändig gedrucktes Buch? Wir blicken hinter die Kulissen der bayrischen Druckerei C.H. Beck.


Lutherbibel auf der Zielgeraden

Kurz vor dem Verkaufsstart der Neuausgabe haben die Verantwortlichen noch alle Hände voll zu tun.  Die Startauflage beträgt 260.000, darunter die Standardausgabe, Gemeindebibeln, die Jubiläumsausgabe und Altarbibeln – insgesamt 14 Ausgaben.

Andruck erfolgreich gestartet

"Ich wünsche mir, dass sie in dieser Neuausgabe ein Buch wird, das viele Menschen neu entdecken", sagt der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, der heute den Andruck im bayerischen Nördlingen startete.


Neuauflage des „Bestsellers“

Heinrich Bedford-Strohm würdigte die "Lutherbibel 2017" als außergewöhnliche Arbeit. "Es wurde Großartiges geleistet", sagte der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Nördlingen.

„Sola scriptura“

Was ist das besondere an der Lutherbibel und der Revision 2017? Erfahren Sie in der Filmdokumentation mehr über die Beweggründe, die zur Revision der Lutherbibel geführt haben. Erhalten Sie zudem Einblicke in die intensive Arbeit an der Lutherbibel und den Produktionsabläufen vom Manuskript zum gedruckten Buch.


Revision der Lutherbibel

Sie ist „das“ Original“ unter den deutschsprachigen Bibeln: keine Übersetzung hat die deutsche Sprache und Literatur so geprägt wie die Lutherbibel. Die neue Revision ist sich dieser besonderen traditionellen Bedeutung bewusst:  Die Lutherbibel kehrt zu Luther selbst zurück.

Sammler-Edition im Schmuckschuber

Sie kennen sie als Personen des öffentlichen Lebens: Jetzt haben sie sich der Bibel angenommen: aktuell und ganz persönlich inszenieren Prominente wie Janosch, Jürgen Klopp oder Uschi Glas das „Buch der Bücher“. und gestalten individuelle und limitierte Sammlereditionen für die Lutherbibel 2017.


Wie kommt die Bibel in die Kirchen?

Wenn am 31. Oktober das Festjahr zum Reformationsjubiläum eröffnet wird, dann könnten die Lesungen in den Gottesdiensten zum Reformationstag schon aus der "Lutherbibel 2017" stammen. Verkaufsstart ist der 19. Oktober 2016, der erste Tag der Frankfurter Buchmesse. Alle Kirchengemeinden sollen die neue Bibel benutzen.

Bibelausgaben

Lutherbibel, Einheitsübersetzung, Gute Nachricht, BasisBibel... die Bibel gibt es in vielen verschiedenen Ausgaben und Übersetzungen. Wo liegen die Unterschiede und wo die Gemeinsamkeiten? Welchen Text soll ich lesen? Unsere Übersicht beantwortet die wichtigsten Fragen.


Lutherbibel: Wurf für Jahrhunderte

Es beginnt wie ein Krimi: Die Kutsche Martin Luthers wird 1521 auf dem Rückweg vom Wormser Reichstag nach Wittenberg von bewaffneten Reitern gestoppt, der Reformator an einen unbekannten Ort verschleppt. Im erzwungenen Exil beginnt Luther im Dezember mit der Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche. Im Briefaustausch mit seinen Wittenberger Universitätskollegen schließt er sie in nur elf Wochen ab.

Festakt auf der Wartburg

September 2015: für den Rat der EKD als Herausgeber nimmt Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm die überarbeitete Fassung der Bibelübersetzung Martin Luthers auf der Wartburg bei Eisenach entgegen. Fünf Jahre haben rund 70 Theologen und Sprachwissenschaftler in Fachgruppen die Lutherbibel in der Fassung von 1984 auf Treue zum biblischen Text überprüft.


„Der Hirsch lechzt nicht mehr“

Mit seiner Bibelübersetzung hat Martin Luther Geschichte geschrieben. Ein bloßes Museumsstück wäre dieses Werk jedoch, hätte man den Wortlaut nicht immer wieder aktualisiert. Christoph Kähler hat die wissenschaftlichen Arbeiten geleitet, im Interview erzählt er, was sich ändert: am Beispiel eines Hirsches.

„Nicht klüger sein als Luther“

Im Mai 2015 stehen die Arbeiten an der Lutherbibel kurz vor dem Abschluss. Der altmodische Sprachklang bleibt und wird sogar etwas verstärkt, denn je tiefer ein Bibeltext im Gedächtnis der Gemeinden verankert sei, desto weniger dürfe der Text selbst verändert werden, sagt Altbischof Christoph Kähler aus Thüringen.


„Zurück zu Luther“

Im September 2015 steht fest: die neue Bibelausgabe kehrt an vielen Stellen zur ursprünglichen Übersetzung durch den Reformator zurück. Sein Text ist aus dem Gottesdienst heraus entstanden und das soll in der Neuausgabe erkennbar bleiben. Deutlichere Eingriffe haben die Bibelrevisoren bei den Apokryphen vorgenommen - das „sind Bücher, so der heiligen Schrift nicht gleich gehalten und doch nützlich und gut zu lesen sind“ (Martin Luther).

Bewahren, Wiederherstellen, Korrigieren

Im Mai tagt die EKD-Synode in Würzburg - dabei geht es auch um die Durchsicht der Lutherbibel. In Form eines "Werkstattberichts" präsentiert Landesbischof Christoph Kähler verschiedene Beispiele und ihre Wirkungsweise, während Prof. Dr. Christoph Levin von den Schwierigkeiten ei der Interpretation des Urtextes erzählt.

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