Boyne, John: Der Junge im gestreiften Pyjama. Zäune trennen doch Hoffnung eint.
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1942: In Auschwitz freunden sich ein KZ-Kommandantensohn und ein inhaftierter jüdischer Junge an. Bruno, 8 Jahre, ist sauer: Die Familie muss aus Berlin wegziehen, weil sein Vater befördert worden ist. Doch in Auschwitz findet Bruno es langweilig, weit und breit wohnen keine anderen Kinder zum Spielen. Nur die Menschen mit den gestreiften Pyjamas hinter dem langen Zaun kann er von seinem Zimmer aus erkennen. So startet er bald eine Entdeckungstour, obwohl ihm seine Eltern das verboten haben. Und tatsächlich: Auf halber Strecke sitzt ein Junge auf der anderen Seite des Zauns. Tag für Tag treffen sich die beiden nun, doch begreift Bruno nie, was eigentlich auf der anderen Seite vor sich geht. Und eines Tages begleitet er den Jungen auf die andere Zaunseite. Vom lustigen Anfang bis zum erschütternden Ende: Dieses Werk ist wohl eine der ergreifendsten Verarbeitungen des Nationalsozialismus. Brunos Naivität und emotionale Entzweiung führen zu vielen tragikomischen Momenten. Hinzu kommt die Leseleistung von Ulrich Matthes, der es versteht, für jede Situation die passenden Töne zu finden.
Empfohlen ab einem Alter von 12 Jahren.
Gelesen von Ulrich Matthes. Berlin: Argon 2009. 4 CDs; 313 Min.
Eine Empfehlung des evangelischen Literaturportals eliport:
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