Gott und die Welt: Bloß nicht ins Altersheim. Leben in der Alten-WG

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Brigitte Ponstein, 69, träumt davon, mit Freunden gemeinsam alt zu werden: „Ich wollte im Alter nie abhängig sein und vor allem nicht meinem Sohn zur Last fallen." Mit ihrem Traum ist sie nicht allein, denn das Interesse an alternativen Wohnformen im Alter wird immer größer. Aber viele Projekte scheitern bereits vor der Umsetzung. Brigitte Ponstein will es dennoch versuchen. Vor zwei Jahren hatte sie mit Gleichgesinnten vier Wochen auf Probe gewohnt. Damals hat sie gespürt, was für eine Herausforderung das Leben in einer Wohngemeinschaft ist. Doch trotz der damaligen Probleme lässt sie sich nicht abschrecken und gründet jetzt mit drei Freundinnen eine Alten-WG in Berlin-Steglitz. 200 qm Altbauwohnung, sieben Zimmer, scheinen perfekt zu sein, ihren Lebenstraum zu verwirklichen.

Doch schon beim Einrichten der Küche und der Gemeinschaftsräume gibt es Streit. Zu unterschiedlich sind Gewohnheiten und Geschmack der vier Frauen. Welche Farbe soll die Küche haben? Darf im Flur ein Teppich liegen? An scheinbar einfachen Fragen entzünden sich heftige Auseinandersetzungen. Für eine funktionierende Wohngemeinschaft braucht es viel Offenheit, Mut und Toleranz. Die Reportage von Susanne Heim begleitet Brigitte Ponstein und ihre Alten-WG. Werden die Träume der Realität standhalten können?

ARD, 7. Februar, 17:30 (30 Minuten)



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