"Im Kleinen sind wir sehr lebendig": Pastor Kemper und das "Wunder von Marxloh"

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"Die Menschen fragen sich, wie lange bleibt die Kirche noch offen?", erzählt der katholische Pastor Michael Kemper (45) von der St.-Peter-und-Paul-Gemeinde in Duisburg-Marxloh angesichts der abnehmenden Anzahl der Gemeindemitglieder. Viele jüngere Leute, Hartz-IV-Familien und viele Kinder leben in Marxloh, das "reich an Kindern" aber "arm an Ressourcen" ist. Von den 18.000 Menschen in Marxloh sind etwa 6000 Ausländer, darunter 4000 Türken moslemischen Glaubens.

Auf der langen Geschäftsstraße gibt es fast nur noch türkische Geschäfte und Lokale. Im Herbst 2008 wurde die erste Moschee eröffnet, nicht mal 300 Meter von St. Peter entfernt. Es gab keine Proteste. Die Zeitungen schrieben über das sogenannte "Wunder von Marxloh". Allerdings gebe es auch "Ängste von Vorherrschaft", meint Kemper. Viele Mitglieder fühlen sich bedrängt, manche auch bedroht. Der Autor hat Pfarrer Kemper vier Monate lang begleitet und die Herausforderungen dokumentiert.

Deutschlandfunk, 23.02. 19 Uhr 15

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