Henri 4

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Frankreich im 16. Jahrhundert. Protestanten und Katholiken kämpfen im Namen des Glaubens um die Macht. An der Spitze der Protestanten rüstet Henri, König von Navarra, gegen Paris, gegen die Katholiken, gegen die mächtige Rivalin seiner Mutter: Katharina de Medici, Königin von Frankreich. Sie bietet ihm die Hand ihrer Tochter Margot – als Zeichen der Versöhnung. Die Hochzeit endet im Blutbad der Bartholomäusnacht.

Henri überlebt das Gemetzel. Doch er wird im Louvre wie ein Gefangener gehalten. Katharina de Medici zwingt ihn, den katholischen Glauben anzunehmen. Bei der ersten Gelegenheit ergreift er die Flucht. Fünfmal wechselt er seinen Glauben, er kämpft und taktiert. –er will das Feld nicht denen überlassen, die weder Gewissen noch Menschlichkeit kennen. Auf seinem Weg zum Thron reift er zu einem Monarchen, der sich als einer der Ersten einen wahren Humanisten nennen darf.

Nach dem Romanen „Die Jugend des Königs Henri Quarte“ und „Die Vollendung des Königs Henri Quarte“ von Heinrich Mann. Mann wählte die Form des historischen Romans zur Kritik an der Nazi-Diktatur. Ulrich Wickert dazu: „Die Bedeutung der beiden Bücher erwächst heute nicht mehr aus seiner Zeitkritik, sondern aus der Ermutigung, in einer Zeit humanistischen Werteverfalls von der Macht zu erzählen, die von menschlichem Reichtum ausgehen kann.“

Unter anderen mit Ulrich Noethen, Joachim Krol und Hannelore Hoger

www.henri-vier.com

Im Kino. Start: 04. März



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