M e l a n c h t h o n s    K i n d h e i t 

Am 16. Februar 1497 wurde Philipp Schwarzerdt im kurpfälzischen Bretten als erstes von fünf Kindern als Sohn eines Waffenschmiedes geboren. Die Umbennung in seinen humanistischen Namen "Melanchthon" (griechisch für "schwarze Erde") geschah erst später durch seinen humanistischen Lehrer und Großonkel Johann Reuchlin, einen der bedeutendsten deutschen Humanisten.

Melanchthonhaus in Bretten

Der Vater, Georg Schwarzerdt, war aber kein gewöhnlicher Schmied, sondern der Rüstmeister der Pfalzgrafen Philipp, zu dessen Ehren er auch seinen ersten Sohn "Philipp" taufte. Melanchthons Mutter Barbara kam aus der wohlhabenden und gebildeten Kaufmannsfamilie Reuter, und der Großvater Melanchthons sorgte für eine gründliche Schulausbildung des kleinen Philipp durch einen Hauslehrer, unter anderem in der klassischen Bildungs- und Juristensprache der damaligen Zeit, Latein.
Die Ausbildung durch den Privatleher Johannes Unger endete, als 1508 erst sein Vater und dann auch sein Großvater starben. Er besuchte fortan die Lateinschule in Pforzheim, wo er auch Griechisch lernen konnte, bevor er 1509 in Heidelberg sein Studium aufnahm.

Wie hieß die jüngste Schwester Melanchthons?






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