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EKD-Newsletter Nr. 342, 06. Januar 2010

ISSN 1616-0304


Inhalt

Kirchenpolitik

Religion

Kultur

Medien

Ausland

Worte zum Tag

Kirchenpolitik

Ratsvorsitzende trifft Verteidigungsminister

Margot Käßmann predigt zu Neujahr in der Frauenkirche in Dresden.

Die Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischöfin Margot Käßmann, wird am kommenden Montag, den 11. Januar, in Berlin mit Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zusammentreffen, um über friedensethische Positionen der EKD und die Afghanistanpolitik der Bundesregierung zu sprechen. Der CSU-Politiker und die Ratsvorsitzende hatten das Treffen verabredet, nachdem die Neujahrspredigt der Ratsvorsitzenden in der Dresdner Frauenkirche eine lebhafte öffentliche Diskussion über den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr ausgelöst hatte.

http://www.ekd.de/predigten/kaessmann/100101_kaessmann_neujahrspredigt.html
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2010_01_06_1_afghanistan_debatte.html
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2010_01_04_schneider_afghanistan.html

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Religion

Euer Herz erschrecke nicht!
Gedanken zur Jahreslosung 2010 von Margot Käßmann

Schriftzug der Jahreslosung aus einem Bildmosaik der Evangelische Kirchengemeinde Langensteinbach

Die Jahreslosung 2010 steht im Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 1 und lautet: „Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Die Ratsvorsitzende der EKD, Margot Käßmann, macht Mut trotz aller Krisen und aller Gefahren, sie sagt: „Die Jahreslosung 2010 gibt uns die Gewissheit, dass keine und keiner auch in der größten Krise wirklich allein und auf sich selbst gestellt ist.“

http://www.ekd.de/aktuell/edi_2010_01_01_kaessmann_gedanken_jahreslosung.html

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Kultur

St. Michaelis zu Hildesheim wird 1000 Jahre alt

St. Michaeliskloster in Hildesheim

„M.X.“ zeigt der Grundstein, der im südöstlichen Querhaus der frühromanischen Basilika St. Michaelis eingemauert ist. 1010 begann Bischof Bernward von Hildesheim (993-1022) den Bau dieser Kirche und stellte ihn unter den „besonderen Schutz des heiligen Erzengels Michael und aller himmlischen Heerscharen“. Seit 1985 gehört St. Michaelis zum UNESCO – Welterbe. Unter dem Motto „Gottes Engel weichen nie“ zeigt sich St. Michaelis 2010 nach 5jähriger Sanierungszeit in neuer Gestalt und lädt Gäste, Experten, Neugierige, Interessierte zu einem 10monatigen Festprogramm ein. Gottesdienste, Musik, Kunst und Begegnung fügen sich zu einer Komposition aus Glaubenslust und Lebensfreude, aus Worten und Träumen, und geben vielfältig Gelegenheit, die Zeit mit den Themen zwischen Himmel und Erde – und das sind nicht nur die Engel – zu verbringen.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2010_01_05_1_michaelis_jubilaeumsjahr.html
http://evlka.de/michaelis2010/index.php

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Ökumenischer Gottesdienst Kulturhauptstadt Ruhr 2010

Industrielandschaft im Ruhrgebiet: Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen

Anlässlich der Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 überträgt der Westdeutsche Rundfunk am 9. Januar 2010 den ökumenischen Gottesdienst aus dem Dom zu Essen. Der ökumenische Gottesdienst wird von den katholischen Bischöfen Franz-Josef Overbeck (Essen), Felix Genn (Münster) und Hans-Josef Becker (Paderborn) mitgestaltet. Die evangelische Kirche ist durch den rheinischen Präses Schneider sowie den westfälischen Präses Buß vertreten, der die Predigt hält. Darüber hinaus wirken an dem ökumenischen Gottesdienst Metropolit Augoustinus Lambardakis (griechisch-orthodoxe Metropolie Deutschland) und Pastor André Carouge (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in NRW) mit.

http://www.evangelisch2010.de

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Medien

Gott, die Bibel und das Glück - Was Christen unter Glück verstehen

Kleeblatt mit der Aufschrift 'Glück'

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Und jeder ist auf der Suche nach seinem persönlichen Glück. Eine Flut von Büchern bietet „Wege zum Glück“ an. Wo Menschen Glück und Erfüllung suchen? Eigentlich überall: im Reichtum, in der Einfachheit, im Sex oder im Essen und Trinken, in der Enthaltsamkeit, in Äußerlichkeiten, in Innerlichkeit, im Kampf oder Krieg, in Friedfertigkeit. Auf Dauer werden sie es dort nicht finden. Hier sind zwei wesentliche Voraussetzungen für ein glückliches Leben: Erstens: Man braucht die Erfahrung von Sinn, sonst entsteht auf Dauer eine große innere Leere. Sinn kann man finden im Glauben, in einer gesunden Herausforderung oder in einer Aufgabe, die persönlich als wichtig oder sinnstiftend empfunden wird. Und zweitens: Man braucht die liebevolle Zuwendung zu den Mitmenschen: Nächstenliebe, Menschlichkeit, Fürsorge – und natürlich die Liebe und Freundschaft zu denen, die nahe stehen. Udo Hahn, Leiter des Referates „Medien und Publizistik“ im Kirchenamt der EKD, erläutert im neuesten Comic-Videoclip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“ das Thema „Glück“.

http://www.ekd.de/aktuell/edi_2009_12_30_glueck.html
http://www.ekd.de/glauben/e-wie-evangelisch/e_glueck.html
http://www.ekd.de/glauben/e-wie-evangelisch/index.html

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Ausland

Brief aus Lima - Stadt der Kontraste

Bettelnde Hand in den Straßen von Peru

Seit bald einem Jahr lebt Pfarrerin Anke Fasse mit ihrer Familie in Lima/Peru und teilt sich mit ihrem Mann Christoph die Pfarrstelle an der Christuskirche. Als sie Ende Februar 2009 am Flughafen erstmals die feucht-heiße, stickige und vor allem schmutzige Luft einatmete und dem Lärm dieser pulsierenden Stadt ausgesetzt war, war sie schockiert. In der zurückliegenden Zeit hat sie jedoch gelernt, diese Stadt der Kontraste liebzugewinnen. Mitten in dieser Stadt steht im Geschäfts- und Bankenviertel San Isidro die Christuskirche. Direkt neben dem höchsten Gebäude Perus und vielen anderen kaum weniger gigantischen Häusern. Die Gemeinde gibt es schon seit Ende des 19. Jahrhunderts. Sie wurde damals in Callao gegründet, dem Hafen von Lima, wo viele Einwanderer ankamen. Erst 1954 baute sich die Gemeinde ihre Christuskirche, damals noch auf dem platten Land, umgegeben von Baumwollfeldern. Zu jener Zeit lebten weniger als eine Million Menschen in der Hauptstadt, heute sind es mindestens acht Mal so viele. Genau weiß das niemand. In ihrem „Brief aus Lima“ berichtet sie über ihre Arbeit, über Land und Menschen.

http://www.ekd.de/aktuell/68261.html
http://www.ev-kirche-peru.org

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Worte zum Tag

Worte zum Tag

Wir legen auf des Herrn Altar, in ihm getreu verbunden, das angetretne neue Jahr und alle seine Stunden.

Samuel Preiswerk (1799 – 1871), Schweizer Pfarrer und Kirchenlieddichter

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