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EKD-Newsletter Nr. 344, 26. Januar 2010ISSN 1616-0304 |
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ReformprozessMedien
BildungWorte zum TagKirchenpolitikEvangelisches Wort zu Krieg und Frieden in Afghanistan
In dieser Woche findet die Afghanistankonferenz in London statt. Die Bundeskanzlerin gibt eine Regierungserklärung ab, der Deutsche Bundestag debattiert über das Thema. Aus diesem Anlass haben die EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischöfin Margot Käßmann, ihr Stellvertreter, Präses Nikolaus Schneider, der EKD-Militärbischof Martin Dutzmann und der EKD-Friedensbeauftragte gemeinsam einen Text veröffentlicht. Darin heißt es: „Auch angesichts der Lage in Afghanistan bewähren sich ihre beiden Leitgedanken: Christinnen und Christen leben aus Gottes Frieden und sollen für gerechten Frieden sorgen.“ Das evangelische Wort zu Krieg und Frieden in Afghanistan finden Sie im Wortlaut unter:
http://www.ekd.de/aktuell/68687.html Kirchen rufen zu Betriebsratswahlen auf
Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben alle Arbeitnehmer dazu aufgerufen, sich an den Betriebsratswahlen zu beteiligen, die in diesem Jahr im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai stattfinden. In einem gemeinsamen Appell forderten die EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann und der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, dass gerade in "diesen kritischen Zeiten" die Möglichkeiten der Mitbestimmung wahrgenommen werden müssten, um die Rechte der Beschäftigten zu stärken. Außerdem mahnten sie Konsequenzen aus der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise an, um solche Krisen in Zukunft zu verhindern. Dabei bedürfe es einer "Rückbesinnung auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft".
http://www.ekd.de/presse/pm19_2010_betriebsratswahlen.html EKD präsentiert Orientierungshilfe zum Umgang mit dem Alter
Die EKD rüttelt an den starren Altersgrenzen, die bisher das Ende der beruflichen Laufbahn bestimmen. An deren Stelle sollte ein gleitender Ausstieg aus dem Beruf treten, empfiehlt die EKD in einem heute in Hannover veröffentlichten Text. Darin spricht sich die Kirche dafür aus, dass ältere Arbeitnehmer selbst über das monatliche oder jährliche Arbeitsvolumen und die ihnen entsprechende Mischung aus Arbeit, Bildung, Familien- und Freizeit sowie Ehrenamt entscheiden. Das starre Festhalten an Altersgrenzen für den Ausstieg aus dem Beruf sei wegen vielfältiger Lebensformen im Alter nicht mehr angemessen, wird argumentiert. In der Orientierungshilfe "Im Alter neu werden können", die die Ratsvorsitzende Margot Käßmann und der Altersforscher Andreas Kruse vorstellten, sind aus evangelischer Sicht Aufgaben für den Einzelnen, die Gesellschaft und die Kirche angesichts der demografischen Veränderungen formuliert. Die Gesellschaft ist aus Sicht der EKD gefragt, Stärken und Gewinne des Alters mehr wahrzunehmen, zu bürgerschaftlichem Engagement zu ermuntern, den Dialog der Generationen sowie alternative Wohnprojekte zu fördern.
http://www.ekd.de/presse/pm24_2010_Im_Alter_neu_werden_koennen.html ReformprozessMobile Lichtkirche ist das Projekt des Monats
Wie ein gleißender Engel steht die Kirche im Dunkel der Nacht. Die ganze Kirche ist Licht, vorbeigehen kann und mag man nicht. Das ganze Gebäude wird zu einem leuchtenden Ganzen – „LichtKirche“ heißt das Projekt, das die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau entwickelt hat. Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck lädt sie mit der weltweit ersten mobilen Kirche aus Plexiglas in ein einzigartiges sakrales Kunstwerk. Auf der im April dieses Jahres im hessischen Bad Nauheim beginnenden Landesgartenschau wird die LichtKirche zu ersten Mal glänzen. Dann wird es neben regelmäßigen Gottesdiensten und Andachten auch weitere spirituelle Angebote dort geben. Auch eine Trauung ist geplant. Für die Steuerungsgruppe Reformprozess eine klare Sache: Die LichtKirche ist das Projekt des Monats.
http://www.kirche-im-aufbruch.ekd.de/praxis/projekt_des_monats/13983.html Medienepd feiert am 3. Februar sein 100-jähriges Bestehen
Der vor 100 Jahren gegründete Evangelische Pressedienst (epd) ist eine unabhängig arbeitende Nachrichtenagentur, die von der evangelischen Kirche getragen wird. Rund 80 fest angestellte Redakteure in mehr als 30 deutschen Städten recherchieren und schreiben für den epd. Der epd unterhält Korrespondentenbüros in Berlin, Brüssel und Genf. Hinzu kommen freie Korrespondenten auf allen fünf Kontinenten. Die Zentralredaktion hat ihren Sitz in Frankfurt am Main, die acht Landesdienste decken alle Regionen in Deutschland ab. Die Träger der Zentralredaktion und der Landesdienste sind bundesweit in der epd-Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Der epd liefert Texte und Fotos aus den Bereichen Kirche und Religion, Kultur, Medien und Bildung, Gesellschaft, Soziales, Dritte Welt und Entwicklung. Die Redaktionen von Presse, Funk und Fernsehen sind die wichtigsten Kunden: Rund zwei Drittel der deutschen Tageszeitungen mit rund 37 Millionen Lesern beziehen epd, darüber hinaus alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
http://www.ekd.de/aktuell/68674.html Animierte Zeichentrickproduktion über Mose und die Zehn Gebote
Ben Becker, Otto Sander, Sky Du Mont, Leon Boden, Judy Winter und Heinrich Schafmeister – das sind die prominenten Stimmen, mit denen der animierte Zeichentrickfilm „Die Zehn Gebote – Mose und das Geheimnis der steinernen Tafeln“ synchronisiert wurde. Am 21. Februar wird die Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischöfin Margot Käßmann, den Film in Hannover vorstellen. Die deutsche Fassung des US-amerikanischen Streifens wurde von der EKD MEDIA GMBH produziert – in Verbindung mit der DEUTSCHEN BIBELGESELLSCHAFT und RTL. Der für Kinder ab 6 Jahren frei gegebene Film wird vom farbfilm verleih betreut und innerhalb der nächsten sechs Monate im Kino zu sehen sein. Nach der Auftaktveranstaltung in Hannover sind weitere regionale Premieren geplant, u. a. am 6. März mit Landesbischof Johannes Friedrich in München und am 17. April mit Landesbischof Frank O. July in Stuttgart. Nach den Worten von Udo Hahn, Leiter des Referates „Medien und Publizistik“ im Kirchenamt der EKD, stelle der Film einen Beitrag zur Glaubens- und Wertevermittlung an Kinder dar. „Er ist auch ein Versuch der Annäherung an eine der bewegendsten biblischen Erzählungen sowie ein Impuls zur Information – gerade auch für viele der Religion fernstehende Kinder und Familien.“
http://www.ekd.de/presse/pm16_2010_premiere_spielfilm_zehn_gebote.html Neuer Videoclip zum Thema „Buße“
"Das sollst du mir büßen." "Im Büßerhemd in Sack und Asche rumlaufen." Buße, ein ziemlich altes Wort, hört sich nicht sehr verlockend an. Aber was ist das, die Buße? Buße, das heißt nichts anderes als sich selbst mal mit anderen Augen zu sehen. Nicht immer in die gleiche Richtung laufen, sondern gelegentlich anhalten, zur Seite treten und sich selbst mit einem kritischen Blick ansehen. So kann es möglich werden, sich unbequeme Wahrheiten einzugestehen - wenn wir zum Beispiel den besten Freund verraten oder jemanden beleidigt oder Vertrauen beschädigt haben. Christen versuchen, das wieder gutzumachen. Sich selbst mit einem kritischen Blick sehen und vor Gott und den Menschen geradebiegen, was schief gelaufen ist, das ist Buße. Bischof Jochen Bohl gibt im neuen Videoclip von "E-wie-Evangelisch" zum Thema "Buße" Auskunft zu diesem zentralen evangelischen Begriff.
http://www.ekd.de/aktuell/68640.html BildungKirche und Bildung Die EKD hat ein Grundsatzpapier zum Bildungsbereich veröffentlicht. In einer in Hannover veröffentlichten Studie bekennt sich die evangelische Kirche zu ihrem Bildungsauftrag. Bei einem Rückzug der Kirche aus den Bildungsangeboten von Kindertagesstätten bis Schulen würden Kinder und Jugendliche weniger religiöse Begleitung erhalten, wird gewarnt. Als Folge der sinkenden Geburtenrate und Zuwanderung nehme der Anteil evangelisch getaufter Kinder schon jetzt ab. "Kirche ist ohne Bildung nicht möglich", heißt es in dem Dokument. Kirche und Bildung gehörten auf das Engste zusammen, schreibt die EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann im Vorwort. Zum mündigen Glauben habe es für Martin Luther gehört, dass jeder die Bibel lesen konnte. "Bildung für alle und Bildung nicht nur für wenige, die es sich leisten konnten - diese Forderung war damit ausgesprochen", unterstreicht die Bischöfin.
http://www.ekd.de/presse/pm18_2010_kirche_und_bildung.html Worte zum TagWorte zum Tag Der alte Grundsatz "Auge um Auge" macht schließlich alle blind. Martin Luther King (1929 – 1968), amerikanischer Pastor und Bürgerrechtler Feedback
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