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EKD-Newsletter Nr. 345, 05. Februar 2010ISSN 1616-0304 |
InhaltKirchenpolitik
Medien
Worte zum TagKirchenpolitikRat der EKD veröffentlicht Handreichung "Kirche und Jugend"
In der neusten Veröffentlichung geht die EKD der Beziehung zwischen „Kirche und Jugend“ nach. Darin wirbt die Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischöfin Margot Käßmann, dafür, dass mit Jugendlichen das Gespräch über existenzielle Fragen aufzunehmen sei und die Kirche hierbei nicht nur Input zu leisten habe, sondern auch beachten solle, was die Jugendlichen selbst an Inspiration zu bieten hätten. Es gehe darum, den Zuspruch und den Anspruch der Botschaft des Evangeliums mit jugendlichen Lebenswelten zu verschränken.
http://www.ekd.de/presse/pm28_2010_kirche_und_jugend.html
Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen
Zum ersten Mal gibt es für den gesamten Raum der EKD einen Aufruf zur Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen. Dieser Aufruf ist ein weiteres Indiz für die wachsende Sensibilität angesichts des Leides, das Menschen durch die Verweigerung der Religionsfreiheit oder durch regelrechte Religionsverfolgung zugefügt wird. Vereinzelt gab es schon in der Vergangenheit Initiativkreise und evangelische Landeskirchen (wie die württembergische), die einen Tag der verfolgten Christen eingerichtet haben. Die EKD-weite Ausdehnung verdankt sich einem Beschluss, den die Synode der EKD auf ihrer Tagung im November 2008 gefasst hat und den Kirchenkonferenz und Rat tatkräftig unterstützt haben. Der "Tag der bedrängten und verfolgten Christen" soll Kirchenjahr für Kirchenjahr zum selben Zeitpunkt stattfinden, nämlich am zweiten Sonntag der Passionszeit, der den Namen Reminiszere trägt und im Jahr 2010 auf den 28. Februar fällt. Es ist vorgesehen, jeweils am Anfang des Jahres Materialien zur Vorbereitung und Durchführung des Tages zu veröffentlichen: Vorschläge zur Gestaltung eines Gottesdienstes, Bausteine für Fürbitten, Informationen zu einem Länderschwerpunkt u. a. Die Materialien werden ins Internet gestellt und sind so besonders leicht zugänglich. Länderschwerpunkt im laufenden Jahr 2010 ist der Irak.
http://www.ekd.de/presse/pm25_ 2010_tag_der_bedraengten_und_verfolgten_christen.html Spendenkampagne "Hoffnung für Osteuropa" startet im Februar
Die diesjährige evangelische Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ eröffnet am 21. Februar 2010 die 17. Spendenaktion mit einem feierlichen Gottesdienst in der Alten Kirche am Markt in Nordhorn. In den vergangenen 16 Jahren hat „Hoffnung für Osteuropa“ mit Hilfe zahlreicher Spenden viele beispielhafte soziale Projekte in Mittel- und Osteuropa gefördert. Dennoch sind nach wie vor behinderte Menschen, Pflegebedürftige und Kranke, Straßenkinder oder Angehörige von Minderheiten von einer gerechten Teilhabe an der europäischen Gesellschaft ausgeschlossen. Sie brauchen weiterhin unsere Solidarität. Deshalb lautet, wie schon im vergangenen Jahr, das Motto der diesjährigen Aktion „Zeichen setzen – für ein gerechtes Europa!“.
http://www.ekd.de/aktuell_presse/ news_2010_02_01_1_hoffnung_fuer_osteuropa.html Matrosenklub, Kino, Kriegsmuseum – und jetzt wieder Kirche
Die Pauluskirche in Wladiwostok war unter den Sowjets ein Kriegsmuseum. Fünf Jahre kämpften die Lutheraner. Dann öffneten die Wärter erstmals wieder die Türen zum Gottesdienst zwischen Waffen und Kriegsbildern. Manfred Brockmann ist pensionierter Pastor und arbeitet als Propst an der Pauluskirche. In seinem „Brief aus Wladiwostok“ berichtet er über seine Arbeit, Anfangsschwierigkeiten, Menschen und katholische Hilfe. Und er erklärt, warum er manchmal für zwei Tage und eine Nacht mit einem Zelt in die Berge verschwindet.
http://www.ekd.de/aktuell/68816.html Fastenaktion "7 Wochen Ohne" wirbt für mehr Nähe zwischen den Menschen
Die vernetzte Welt bietet widersprüchlichen Luxus: Kommunikation rund um die Uhr, ohne unbedingt zu wissen, mit wem; Kontakte rund um den Globus, aber nicht mit den eigenen Nachbarn. Die virtuellen Verknüpfungen im globalen Dorf machen vieles schneller, einfacher und bequemer – aber die Wege zueinander werden doch nicht kürzer. Wer den anderen wirklich erreichen will, dann ist das immer noch Handarbeit. Gemeinschaft lebt von der Begegnung – von Angesicht zu Angesicht, mit offenem Visier, ohne doppelten Boden. Die evangelische Fastenaktion »7 Wochen Ohne« im Jahr 2010 will zum Wagnis und zum Luxus leibhaftiger Nähe ermuntern. Sie will Raum schaffen, Ihnen Worte und Bilder mit auf den Weg geben, für ein Streitgespräch, einen Krankenbesuch oder eine überfällige Liebeserklärung. Für alles, was nicht in eine SMS oder E-Mail passt. »Näher!«, lautet der Lockruf, mit dem die Aktion dazu einlädt, Robinson’sche Einsamkeiten aufzugeben, Bündnisse auszuhandeln, Überraschungsbesuche zu machen, eingeschlafene Kontakte aufzuwecken und einander die Freundschaft zu erklären.
http://www.ekd.de/aktuell/68859.html MedienNeuer Videoclip zum Thema „Himmel“
Ludwig Thoma hat es vorgemacht: Er hat ausführlich beschrieben, wie ein Münchener Dienstmann sich im Himmel fühlt. Und Hanns-Dieter Hüsch hat dies aus Sicht des schwarzen Schafes vom Niederrhein auch gemacht. Für Ludwig Thoma war klar: Wer in den Himmel kommt, sitzt den lieben langen Tag auf einer Wolke und singt „Halleluja“, für Hanns-Dieter Hüsch ist der Himmel der Platz, wo er viele wieder trifft. Es gebe viele Phantasievorstellungen, die sich mit dem Himmel verbinden, weiß der Kirchenpräsident von Hessen-Nassau, Volker Jung, im neuesten Comic-Videoclip von „E-wie-Evangelisch“.
http://www.ekd.de/aktuell/68740.html Zeitzeichen über „Körperkult heute“
Die zunehmende „Entchristlichung des Körpers“ im 18. Jahrhundert sei einer von zwei Prozessen, die zum heutigen Körperkult geführt haben, erklärt der Zürcher Historiker Philipp Sarasin im Interview in der aktuellen Ausgabe des Monatsmagazin Zeitzeichen (Schwerpunkt „Körperkult heute“). „Die Art und Weise, wie wir heute noch über den Körper sprechen, wurde im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts konzipiert“, erläutert der Professor für Neue Geschichte. Der zweite Prozess sei der Gesundheitsdiskurs, der heute noch in voller Blüte stehe. Auch er gehe auf das 18. Jahrhundert zurück: „In der Zeit der Französischen Revolution betonten französische Medizinphilosophen die Gesundheit als den obersten und ‚letzten’ Wert… man hatte, idealtypisch gesprochen, den König geköpft und Gott abgeschafft - was blieb da? Es blieb dieser Bezug …, auf das ‚Leben’ als Wert überhaupt.“ Neue Publikationen der EZW erschienen Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), eine Einrichtung der EKD, hat in der Reihe „EZW-Texte“ zwei neue Studien veröffentlicht. Sie befassen sich mit zwei Themen, die im öffentlichen Diskurs über Religionsfragen eine wichtige Rolle spielen.
Matthias Pöhlmann (Hg.), Gut beraten bei Astro-TV? Esoterik-Fernsehen in der Kritik, EZW-Texte 205, Berlin 2009, 72 Seiten:
Reinhard Hempelmann, Evangelikale Bewegungen, Beiträge zur Resonanz des konservativen Protestantismus, EZW-Texte 206, Berlin 2009, 44 Seiten:
http://www.ekd.de/ezw/ Worte zum TagWorte zum Tag Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt. Theresa von Avila (1515 – 1582), span. Mystikerin Feedback
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