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EKD-Newsletter Nr. 346, 15. Februar 2010ISSN 1616-0304 |
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Für die Olympischen Winterspiele in Vancouver werben die beiden großen Kirchen in Deutschland für Fairness und Teamgeist. "Wir wünschen Ihnen ein unvergessliches Sportfest mit fairen Wettkämpfen, vielen guten Begegnungen und eine gesunde Rückkehr nach Hause", schreiben die Ratsvorsitzende des Rates der EKD, Margot Käßmann, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, in einem Text an die deutschen Olympiateilnehmer. In dem Impulsheft unter dem Titel "Mittendrin" bieten die Kirchen den Sportlern biblische Texte, Gebete und Meditationen. Das Heft sei eine Einladung zu kurzen täglichen Auszeiten. Die beiden deutschen Olympiapfarrer in Vancouver sind Thomas Weber (evangelisch) und Hans-Gerd Schütt (katholisch).
http://www.ekd.de/aktuell/68933.html Berlinale: Kirchen ehren Filmwissenschaftler
Bonn (epd). Der Filmwissenschaftler Thomas Koebner erhält aus Anlass der 60. Berlinale einen Sonderpreis der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland. Koebner wird für seine Verdienste um die Anerkennung des Films als Kunstform ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wurde von der EKD und der Bischofskonferenz am 14. Februar in der Bundeshauptstadt verliehen. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin dauern noch bis zum 21. Februar. Koebner war bis 2007 Professor am Institut für Filmwissenschaft und Mediendramaturgie der Universität Mainz und Gründer des Instituts. Davor lehrte er in München, Köln, Wuppertal und Marburg. Von 1972 bis 1973 war er Filmbeauftragter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1989 bis 1992 Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) Berlin.
http://www.ekd.de/presse/pm32_2010_berlinale.html "Unser tägliches Brot gib uns heute" - VELKD startet Geschichten-Wettbewerb
Ob als Weiß-, Fladen-, Schwarz- oder Vollkorn – Brot lässt aus dem Alltag der Menschen kaum wegdenken. Nicht von ungefähr sprechen wir von „Brot & Butter“-Qualitäten, wenn es um etwas grundlegend Wichtiges geht, auf das man nicht verzichten kann. Mit einem Geschichten-Wettbewerb zur Bitte aus dem Vaterunser „Unser tägliches Brot gib uns heute“ rückt die VELKD den essenziellen Charakter unseres wichtigsten Grundnahrungsmittels in den Mittelpunkt und nimmt damit das Motto der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes auf , die im Juli 2010 in Stuttgart stattfindet. Bis zum 15. August 2010 kann jede und jeder ihre/seine konkreten und spirituellen Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema „Brot“ einschicken. Den Autoren der besten drei Beiträge winken attraktive Preise.
http://www.velkd.de/brotgeschichten_wettbewerb.php Medien
Das Leben zum Besseren verändern
"Endlich fällt das erlösende Tor!", so schreit der Reporter bei einem Bundesligaspiel ins Mikrofon. Mit dem erlösenden Tor ist der Druck von den Spielern und den Zuschauern genommen. Der Druck, der alles so schwer machte. Irgendwie hat der Reporter etwas Richtiges erkannt: Erlösung hat etwas damit zu tun, dass uns leichter ums Herz wird, dass Belastendes und Bedrückendes von uns genommen wird. Wir fühlen uns erleichtert, neugeboren befreit. Eben...erlöst. Im neuesten Comic Videoclip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“ erklärt Landesbischof Ulrich Fischer aus Karlsruhe den Begriff „Erlösung“.
http://www.ekd.de/aktuell/68910.html Nachdenken über Gott und die Welt auf SAT.1
Sieben Jahre lang hat Bettina Förster "So gesehen" gesprochen und mitgeprägt. Nun beendet die beliebte Journalistin und Moderatorin aus Köln diese Tätigkeit und wünscht ihrem Nachfolger alles Gute. Ab dem Februar 2010 tritt Bischof Gerhard Ulrich von der Nordelbischen Kirche an ihre Stelle. Zu diesem Wechsel meint Markus Bräuer, Medienbeauftragter des Rates der EKD: "Mit dem Bischof von Schleswig und Holstein gewinnen wir einen profilierten Theologen, der den Reichtum des christlichen Glaubens und seine ethische Orientierungskraft prägnant und gewinnend zu vermitteln weiß. Dabei kommt ihm seine langjährige Medienerfahrung ebenso zugute wie seine Nähe zu den Menschen." Vor seinem Theologiestudium hatte Bischof Ulrich unter anderem Theaterwissenschaft und Schauspielkunst studiert. Die Ausstrahlung von "So gesehen" auf SAT.1. erfolgt sonnabends um 16.59 Uhr und wird in der Nacht zum Sonntag wiederholt, gegen 00.40 Uhr.
http://www.ekd.de/presse/68840.html Evangelischen Buchpreis 2010 für das Jugendbuch „Zebraland“
Mit dem Evangelischen Buchpreis 2010 wird die in Gießen lebende Autorin Marlene Röder für ihr zweites Jugendbuch „Zebraland“ (Ravensburger Buchverlag 2009) ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Vier Jugendliche sind mit dem Auto auf dem Heimweg von einem Festival. In der Dunkelheit rammen sie ein Moped. Die Fahrerin – eine Mitschülerin – liegt scheinbar leblos an der Böschung. Panisch und ohne zu überlegen verlassen die vier den Unfallort, begehen Fahrerflucht, verwischen in der Folgezeit mögliche Spuren und verabreden das gemeinsame Stillschweigen. Aus dem Radio erfahren sie, dass das Mädchen auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben ist. Wie können sie mit dieser Schuld leben? Diese Frage treibt die Autorin mit Spannung und Einfühlungsvermögen in ihre jugendlichen Protagonisten auf die Spitze. Marlene Röder gelingt es hervorragend, die Themen Schuld, Verantwortung, Freundschaft und Befreiung mit biblischen Traditionen in Verbindung zu bringen. Marlene Röder, 1983 in Mainz geboren, absolvierte eine Ausbildung als Glasmalerin und studiert Lehramt für Förderschulen in Gießen. „Zebraland“ ist ihr zweiter Jugendroman. Bildung"Hartz-IV-Schule" - Gegen ein Leben ohne Ziel und Perspektive
Christoph Graffweg, Leiter der Fröbelschule in Wattenscheid, bereitet seine Schüler auf eine Hartz-IV-Laufbahn vor. Ein Leben ohne Job und mit wenig Geld. Wo gibt es kostenlose Freizeitangebote? Wie teuer darf eine Harz-IV-Wohnung sein? Neben der materiellen spielt aber auch die intellektuelle Armut eine Rolle. Einem drohenden Leben ohne Perspektive und Ziele, ohne Anstrengung und Weiterentwicklung möchte die Fröbelschule Lösungsmöglichkeiten entgegenstellen.
http://www.ekd.de/aktuell/68964.html Worte zum TagWorte zum Tag Die Hoffnung ist – darin sind alle einer Meinung – eine göttliche Tugend, welche allein auf Gott acht gibt; Gott aber ist die Gütigkeit selbst und die uns verheißene Barmherzigkeit. Wo nun einer auf etwas anderes hoffet als auf die verheißene Barmherzigkeit (d.h. auf Gott), der ist vermessen und hat schon die Hoffnung verloren. Martin Luther (1483-1546) Feedback
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