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EKD-Newsletter Nr. 347, 25. Februar 2010ISSN 1616-0304 |
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Worte zum TagKirchenpolitik
Bleibe bei dem, was dein Herz dir rät
Am Mittwoch hat Dr. Margot Käßmann ihren Rücktritt vom Amt der hannoverschen Landesbischöfin und der EKD-Ratsvorsitzenden erklärt. Sie zitierte das Buch Jesus Sirach „Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät“ (37,17): „Und mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben. So manches, was ich lese, ist mit der Würde dieses Amtes nicht vereinbar. Aber mir geht es neben dem Amt auch um Respekt und Achtung vor mir selbst und um meine Gradlinigkeit, die mir viel bedeutet.“ Die Erklärung von Frau Dr. Käßmann ist im Wortlaut nachzulesen unter
http://www.ekd.de/aktuell/69112.html EKD-Spitze zeigt Bedauern und Respekt nach Käßmann-Rücktritt
Der stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider und die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, haben mit tiefem Bedauern auf den Rücktritt der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann reagiert. Ihr Rücktritt sei ein schwerer Verlust für den deutschen Protestantismus, erklärten die beiden Vertreter der Spitze der EKD gestern in Hannover. Göring-Eckardt und Schneider sprachen der Bischöfin ihren Respekt aus. "Wir wissen uns auch zukünftig im gemeinsamen Glauben getragen und in unserer Kirche verbunden." Dass Käßmann ihren Fehler sofort eingestanden und aus ihrer Fehlerhaftigkeit keinen Hehl gemacht habe, sei für viele Menschen Ausweis dessen, dass sie eine glaubwürdige Zeugin für ein Leben aus der Vergebung Gottes sei. Die Gradlinigkeit und Klarheit in Käßmanns theologischen, sozialpolitischen und gesellschaftspolitischen Positionen würden der EKD in Zukunft fehlen. Zugleich entspreche die Rücktrittsentscheidung der Gradlinigkeit Käßmanns.
http://www.ekd.de/aktuell/100224_statement_schneider_ goering_eckardt_ruecktritt_kaessmann.html Evangelische Kirche erinnert an bedrängte und verfolgte Christen
Mit einem bundesweiten "Tag der bedrängten und verfolgten Christen" will die evangelische Kirche auf die Bedrohung und das Leiden von Christen in vielen Teilen der Welt aufmerksam machen. Erstmals findet der Gedenktag mit Fürbitten in den Gottesdiensten an diesem Sonntag (28. Februar) statt. Er soll sich besonders der Situation der Christen im Irak widmen. Auch in den nächsten Jahren soll regelmäßig am zweiten Sonntag der Passionszeit, der den Namen Reminiszere (Gedenket) trägt, der verfolgten Christen gedacht werden. In einer Arbeitshilfe aus dem Kirchenamt der EKD zum Gedenktag wird an den Exodus der orientalischen Christen erinnert, deren Vorfahren seit frühchristlichen Zeiten im Gebiet des heutigen Irak beheimatet waren. Doch die Zahl der irakischen Christen von 1,2 Millionen habe sich in den vergangenen Jahren mehr als halbiert. Wie andere religiösen Minderheiten seien sie durch islamistische Terroristen, politische Machtkämpfe und kriminelle Akte an der freien Religionsausübung gehindert und in ihrer Existenz bedroht.
http://www.ekd.de/gemeinden/presse/pm25_2010_tag_der_bedraengten_ und_verfolgten_christen.html Worte zum TagWorte zum Tag Und bleibe bei dem, was dir dein Herz rät; denn du wirst keinen treueren Ratgeber finden. (Jesus Sirach 37, 17) Feedback
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