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EKD-Newsletter Nr. 349, 31. März 2010

ISSN 1616-0304


Inhalt

Ostern

Kirchenpolitik

Kultur

Medien

Ausland

Worte zum Tag

Ostern

Ostern : Wichtigstes Fest der Christenheit

Osterglocke

Mit dem Osterglauben der ersten Anhänger Jesu begann bald nach seiner Kreuzigung der Weg des Christentums in die Welt. Der Festkreis beginnt mit der Karwoche und erreicht mit dem Ruf "Christ ist erstanden" am Ostersonntag seinen Höhepunkt.

Die Redaktion des EKD-Newsletters wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Osterfest!

http://www.ekd.de/ostern

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Kirchenpolitik

Anke folgt Barth

Hans Ulrich Anke

Rat und Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland haben wichtige Personalentscheidungen getroffen: Ab 1. Dezember 2010 wird der Hans Ulrich Anke neuer Präsident des Kirchenamtes der EKD in Hannover. Der Jurist folgt dem Theologen Hermann Barth nach, der mit dann 65 Jahren in den Ruhestand geht. Anke, der bisher die Hauptabteilung Recht und Finanzen sowie die Rechtsabteilung leitete wird mit 42 Jahren bisher jüngster Präsident der EKD-Zentrale. Als Leiter der Rechtsabteilung folgt ihm Oberkirchenrat Christoph Thiele.

http://www.ekd.de/presse/pm65_2010_personalia_kiamt.html
http://www.ekd.de/personen/anke.html
http://www.ekd.de/personen/thiele.html

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Kultur

Berliner Marienkirche ist "Kirche des Monats" und wird von der Stiftung KiBa unterstützt

Marienkirche Berlin

St. Marien versteht sich als Citykirche. Citykirchenarbeit meint ein über die Ortsgemeinde hinausreichendes, auf die Stadt und all ihre Bewohner ausgerichtetes öffentliches Handeln der Kirche. Seinen zentralen Bezugs- und Ausgangspunkt besitzt dieser Dienst in einer Innenstadtkirche oder Citykirche. Diese befindet sich in der Stadtmitte, strahlt vom Gebäude her öffentlich aus – was ihr Alter betrifft, ihre ästhetische Anmutung und die symbolische Bedeutung. Außer von der Ortsgemeinde wird sie auch von der Stadt und anderen kirchlichen Institutionen und Gruppen wahrgenommen und genutzt. Die Innenstadtkirchen zeichnet aus, dass sie - täglich geöffnet sind und dass mehrmals wöchentlich darin Andachten und Gottesdienste gefeiert werden. Die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) wählte in diesem Jahr St. Marien zur „Kirche des Monats“ April und stellte für die dringend notwenige Sanierung des Innenraumes 10.000 Euro zur Verfügung.

http://www.ekd.de/aktuell/69628.html
http://www.marienkirche-berlin.de/de/start/
http://www.youtube.com/watch?v=1xlEieNpbZc
http://www.stiftung-kiba.de/

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Angebote von Kirchengemeinden für Touristen
25 offene Radwegekirchen entlang der Elbe

Radwegekirchen

Am "Elberadweg" durch Sachsen-Anhalt öffnen 25 evangelische und katholische Gemeinden ihre Kirchen für Touristen. Die Kirchen liegen in unmittelbarer Nähe zum Radweg entlang der Elbe zwischen Havelberg und Wittenberg. Mit einem neu entwickelten Logo für die "Radwegekirchen" werden Radfahrer und Wanderer auf die von Ostern bis zum Reformationstag geöffneten Kirchen hingewiesen. Neben einem Raum der Stille und Besinnung bieten die Kirchengemeinden den Gästen Andachten und Seelsorgegespräche. An vielen Orten gibt es zudem geeignete Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Gepäck sowie den Zugang zu Trinkwasser und Toiletten. Außerdem gibt es Informationen zur nächsten Fahrradwerkstatt, Übernachtungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten am Ort.

http://www.ekd.de/aktuell/69559.html
http://www.radwegekirchen.de/

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Medien

Neuer Videoclip erschienen: Ostern

Ostern

Es ist einfach: Wenn Hasen, Eier, Feuer und Glocken zusammen kommen, ist Ostern. Dabei ist Ostern eigentlich ein biblisch-christliches Fest und keines der vier genannten Kennzeichen kommt in der Ostergeschichte des neuen Testaments vor. Dass Ostern mehr und anderes ist, erzählt die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen in der neuesten Folge der Comic-Videoreihe „E-wie-evangelisch“: „Ostern ist ein großes, altes Fest der Christenheit, wo Menschen zusammen kommen im Gottesdienst, gemeinsam feiern und sich sagen lassen, das Leben hört nicht mit dem Tod auf, das Leben geht weiter. Gott steht zu uns.“ Für Christen ist, das weiß die Hamburger Bischöfin, Ostern das große Hoffnungsfest.

http://www.ekd.de/aktuell/69637.html
http://www.ekd.de/glauben/e-wie-evangelisch/e_ostern.html
http://www.ekd.de/glauben/e-wie-evangelisch/archiv.html
http://www.e-wie-evangelisch.de/

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Göring-Eckardt: Zwischen Kontakten im Netz und Freunden trennen

User icons

Die Präses der Synode der EKD, Katrin Göring-Eckardt, warnt vor den Folgen sozialer Netzwerke im Internet für das Privatleben. Die Kontakte in der digitalen Welt könnten das persönliche Gespräch nicht ersetzen. Wahre Freunde seien "mehr als digitale Pseudofreunde, sie brauchen Pflege und Zuneigung", schreibt die Mit-Herausgeberin von "chrismon" in der April-Ausgabe des evangelischen Magazins. "Digitale Netzwerke machen unsere Privatleben immer durchlässiger", konstatiert die Politikerin und Vizepräsidentin des Bundestags. In den digitalen Netzwerken sei nachzulesen, wie man sich gerade fühlt, mit wem man sich trifft, worüber man sich ärgert. "Das bringt Risiken und Nebenwirkungen mit sich", warnt Göring-Eckardt. Jeder sollte darauf achten, welche Daten er im Internet preisgebe. Und auch müssten im weltweiten Netz die Bürgerrechte geschützt werden.

http://www.chrismon.de/Auf_ein_Wort.php
http://www.ekd.de/ekd_kirchen/goering_eckardt.html
http://www.goering-eckardt.de/cms/default/rubrik/13/13962.html

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Wie nutzen junge Leute Religion in den Medien?

Religionsmonitor

Der „Religionsmonitor“ der Bertelsmann Stiftung ist aktuell um einen Themenkomplex erweitert worden. Für die Medienarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird gefragt, wie Jugendliche Internet, Fernsehen oder Zeitungen und Bücher nutzen, um sich über Religiosität und Spiritualität zu informieren. So will man von jungen Menschen wissen, wie oft sie beispielsweise in der Bibel oder im Koran lesen, Bücher über das christliche Familienleben bzw. Partnerschaft und Kindererziehung studieren, sich mit Ratgeberliteratur zur Bewältigung von Lebenskrisen beschäftigen oder eher in sozialen Netzwerken wie Facebook zum Thema chatten und wie oft sie in den letzten zwölf Monaten Bücher und Medien mit religiösen Inhalten gekauft haben. Erste Ergebnisse sollen Ende 2010 vorliegen. Oberkirchenrat Udo Hahn, Leiter des Referates "Medien und Publizistik" im Kirchenamt der EKD, erwartet von den Ergebnissen Rückschlüsse für die zahlreichen kirchlichen Angebote sowie ihr nahe stehender Verlage und Buchhandlungen.

http://www.ekd.de/presse/pm64_2010_religionsmonitor.html
http://www.religionsmonitor.com

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Ostergaffer.de: Zeitgenossen Jesu berichten über Twitter und Facebook aus Jerusalem

Ostergaffer

Das Internetportal evangelisch.de und ERF Online inszenieren gemeinsam die ersten Twitter-Passionsspiele im Internet. Fiktive Figuren aus der Zeit Jesu sind seit kurzem im Netz aktiv. Sie twittern aus dem Jahr der Kreuzigung, was sie sehen, hören und darüber denken. So wird die biblische Geschichte rund um den Tod Jesu mithilfe moderner Medien dargestellt und lebendig gemacht. Das Projekt wird wissenschaftlich von Andreas Lindemann, Professor für Neues Testament, begleitet. Insgesamt sechs Personen aus der Zeit um 30 n. Chr. erzählen die Ostergeschichte aus eigener Sicht So ergibt sich ein zeitgenössisches Stimmengewirr aus verschiedenen Blickwinkeln und sozialen Ständen. Die Twitter-Kommentare sind auf Facebook integriert und können dort gesammelt und in chronologischer Reihenfolge eingesehen werden. Am Gründonnerstag findet auf evangelisch.de außerdem die letzte Online-Passionsandacht statt. Über Chat können können Interessierte um 21.45 Uhr sich einklinken und online Andacht feiern.

http://www.ostergaffer.de
http://www.twitter.com/ostergaffer
http://www.evangelisch.de/community/kreis/passionsandachten-2010

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Ausland

"Der Wald ist meine Kirche“
Als Reisepfarrer in Finnland

Abendstimmung in Finnland

Martin Röker und seine Frau Katja sind seit Ende 2005 Reisepfarrer der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Finnland. Zu ihr gehören knapp 3000 Mitglieder, die bis zu 1000 Kilometer von­einander entfernt wohnen. Zuständig sind die Rökers zu einem Drittel sind für die Gemeinde in Helsinki (für den Stadtbereich Helsinki ist ein Kollege zuständig), zu einem Drittel für die Gemeinde in Turku und Tampere, und sonst für ganz Finnland: für Deutsche, finnische Ehepartner, Deutschlehrerinnen und ihre Schulklassen, Finnen, die einmal in Deutschland gelebt haben, Sprachinteressierte und Touristen. In seinem Brief aus Finnland berichtet er von Menschen, der Arbeit des Ehepaares und stellt fest, dass das Land so viel Natur biete, dass man sich des Gefühls kaum erwehren könne, eine schöpferische Kraft sei über und um einen.

http://www.ekd.de/aktuell/69594.html
http://www.delgifi.pp.fi/

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Worte zum Tag

Worte zum Tag

Das Osterlicht ist der Morgenglanz nicht dieser, sondern einer neuen Erde.

Gertrud von Le Fort (1876-1971), Schriftstellerin

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