|
EKD-Newsletter Nr. 354, 26. Mai 2010ISSN 1616-0304 |
InhaltMedien
ReligionSeelsorgeEntwicklungsarbeitAus den Landeskirchen und Werken
AuslandÖkumeneKulturWorte zum TagMedienNeues Internetportal „geistreich“ gestartet
Was ist zu tun, wenn meine Kirchengemeinde ein Public Viewing zur Fußball-WM organisieren will? Wie gelingt es mir, die Senioren mit den Konfirmanden meiner Gemeinde ins Gespräch zu bringen und so die Erlebnisse und Erfahrungen der Senioren fruchtbar zu machen? Ab jetzt sind rund eine Million ehren- und hauptamtliche Kirchenmitarbeiter mit diesen Fragen nicht mehr auf sich allein gestellt. Auf dem neuen Praxisportal „geistreich“ können sie Informationen und Erfahrungen austauschen, Fragen stellen und gemeinsam Projekte in die Wege leiten. „geistreich“ ist ein neues Praxisportal, entwickelt für die EKD. In drei Bereichen kann man auf der Plattform aktiv werden: Fragen stellen, gemeinsam Ideen entwickeln oder einander Beratung geben in „ideenreich“; Beispiele guter Praxis mit anderen teilen in „erfahrungsreich“; und schließlich Erfahrungen bündeln in „geistreich“, einem „Lexikon kirchlichen Erfahrungswissens“. Das Lexikon soll das Herzstück der Plattform sein – hier werden Projekte dargestellt und theologisch reflektiert. Videos in Gebärdensprache
Gerechte Teilhabe und Barrierefreiheit sind für die evangelische Kirche wichtig, denn die Botschaft Jesu Christi soll alle erreichen. Das erklärt der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider in Gebärden und in hörbarer Sprache. In Zusammenarbeit mit evangelisch.de und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Gehörlosenseelsorge hat die EKD ein neues Angebot online gestellt: Bei diesen Videos werden Sie die Tonspur vergeblich suchen - es gibt keine! Hier werden kirchliche Themen und Begriffe ganz "anschaulich" in Gebärdensprache vermittelt. Das ist übrigens auch für hörende Menschen sehenswert...
http://www.ekd.de/presse/pm105_2010_internetangebot_gehoerlose.html Tacheles zum Thema Religion, Medien und Klischees
Die Sicht der Medien auf die Religion ist Thema der kirchliche TV-Talkshow Tacheles, die am kommenden Sonntag, 30. Mai, um 13:00 und um 22:30 Uhr auf Phoenix ausgestrahlt wird. Zu Gast bei Fernsehpastor Jan Dieckmann in der Marktkirche zu Hannover sind der nordelbische Bischof Gerhard Ulrich, der Herausgeber der WELT-Gruppe, Thomas Schmid, der Vorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, Cem Özdemir, sowie der Autor Kai Sokolowsky („Feindbild Moslem“) und die Schauspielerin Nursel Köse („Die Fremde“).
http://www.ekd.de/presse/pm107_2010_tacheles_zwischen_Feindbildern_und_vorbildern.html Neue Flyer zur Statistik der EKD
Die Statistikabteilung der EKD hat drei handliche Flyer im Format 10x10 cm veröffentlicht, in denen Zahlen zum kirchlichen Leben der EKD und ihrer Gliedkirchen veröffentlicht sind. Die Flyer enthalten Informationen zur Mitgliederentwicklung, zu den Themenbereichen „Kinder und Jugendliche“ sowie „Kirche und Kapellen“.
http://www.ekd.de/presse/pm108_2010_ekd_statistik.html Frankfurter Tag des Online-Journalismus
Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), der Medienbeauftragte der EKD und der Hessische Rundfunk (hr) laden am 17. Juni 2010 unter dem Titel „Strg – Alt – Entf? Neustart für den Journalismus“ zu einem gedanklichen Neustart. Der 6. Frankfurter Tag des Onlinejournalismus diskutiert die Veränderungen im Journalismus durch das Internet. Die These: Das Internet ermöglicht eine neue, bessere Art von Journalismus. Mit Hilfe technischer Mittel, mit Offenheit gegenüber den Nutzern und neuen Inhalten gilt es, die Grenzen der alten Medien zu überwinden. Die Tagung diskutiert aktuelle Entwicklungen im Lokalen, wirft grundsätzliche Fragen zur Dynamik von Themen auf und hinterfragt die Rolle von Journalisten im Zeitalter mächtiger elektronischer Filter. Information zum Programm und Anmeldung: Musterdienstanweisung für Mitarbeitende in der kirchlichen und diakonischen Öffentlichkeitsarbeit
Die Arbeitsgemeinschaft Öffentlichkeitsarbeit (AÖ) hat eine Musterdienstanweisung für hauptamtliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Kirche und Diakonie erstellt. Diese ist abrufbar auf der Website der Arbeitsgemeinschaft.
http://www.agoea.de/index.php?page=download Die Pressefreiheit ist auch in Deutschland bedroht
Pressefreiheit - Deutschland ist nicht Kolumbien, nicht China und nicht Kuba. In Deutschland werden Journalisten und Blogger, die die Regierung kritisieren, nicht eingesperrt und gefoltert. Und doch schafft Deutschland es im aktuellen Ranking der Pressefreiheit der Organisation "Reporter ohne Grenzen" nur auf Rang 18. Denn so frei, wie die Presse sein sollte und sein könnte, ist sie in Deutschland nicht.
http://www.evangelisch.de/themen/medien/die-pressefreiheit-ist-auch-in-deutschland-bedroht16869 ReligionArbeitshilfe: „Anregungen Evangelischer Buchpreis 2010“
Anlässlich der 32. Verleihung des Evangelischen Buchpreises hat das Evangelische Literaturportal die Arbeitshilfe „Anregung zum Evangelischen Buchpreis 2010“ herausgebracht. Die Arbeitshilfe macht Vorschläge, wie das prämierte Jugendbuch „Zebraland“ von Marlene Röder in der Konfirmandenarbeit, im Religionsunterricht und im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen Entwürfe für einen Jugendgottesdienst und einen Leseabend mit Jugendlichen und Erwachsenen. Das 24-seitige Heft kann beim Evangelischen Literaturportal bestellt werden: E-Mail: info@eliport.de.
http://www.ekd.de/aktuell/70540.html „Afrika-Mappe“ für Jugendarbeit
Gemeinsam mit der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) hat der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) eine Afrika-Mappe erstellt. Unter dem Motto „Eine Entdeckungsreise“ bietet sie jugendlichen Gruppenleitern/innen Fakten zum afrikanischen Kontinent sowie Anregungen für die Praxis – mit afrikanischen Spielen, Liedern, Tänzen, Kochrezepten, Geschichten, Märchen, Rätseln und einem Gottesdienstentwurf zum Thema „Fairer Handel und Kakao“. Die einzelnen Kapitel der Mappe können im Internet heruntergeladen werden.
http://www.bdkj-limburg.de/service/publikationen/afrika SeelsorgeSehbehindertensonntag 2010
Die evangelischen und katholischen Kirchen feiern gemeinsam mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband am 6. Juni 2010 den „Sehbehindertensonntag“. Da der „Sehbehindertentag“ in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) die evangelische und die katholische Kirche eingeladen, diesen Tag mit ihm in Kooperation zu gestalten. Beteiligt waren an der Vorbereitung die Arbeitsstelle Pastoral für Menschen mit Behinderung der Deutschen Bischofskonferenz und der Dachverband der evangelischen Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS). In den Gliedkirchen der EKD und den katholischen (Erz-) Bistümern sind bereits konkrete Aktionen geplant. Ein 40-seitiger Aktionsleitfaden gibt zahlreiche Anregungen und bietet auch einen Gottesdienstentwurf. Das Aktionsmotiv zeigt eine Kirche, wie sie von einem Menschen mit einer spezifischen Sehbehinderung wahrgenommen wird. Dieses Motiv, der Leitfaden und eine Muster-Pressemitteilung für geplante Aktionen stehen zum Download in der Datenbank und im Internet. Der Aktionsleitfaden kann auch bestellt werden unter: versand@ekd.de.
http://www.ekd.de/presse/pm97_2010_sehbehindertentag.html EntwicklungsarbeitHandreichung: Förderung entwicklungspolitischer Projekte
Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat eine Handreichung veröffentlicht, die einen Überblick über die Institutionen auf Bundes- und Landesebene gibt, bei denen Migrantenorganisationen Fördergelder für gemeinnützige entwicklungspolitische Projekte im Ausland beantragen können. Die Handreichung enthält auch Finanzierungsratgeber von drei Organisationen, die ausführliche Informationen, Online-Suchmaschinen und Beratung für die entwicklungspolitische In- und Auslandsarbeit anbieten. Die Handreichung „Finanzierungsmöglichkeiten für gemeinnützige Projekte in Herkunftsländern“ kann direkt bei der GTZ bezogen werden. Aus den Landeskirchen und WerkenEvangelischer Gemeindebriefpreis im Norden
Gemeinsam für alle Gemeinden der Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Kirche und der Pommerschen Kirche wird 2010 erstmalig ein Preis für besonders gelungene und zukunftsweisende Gemeindebriefe ausgeschrieben. Die „Evangelische Zeitung“, die „Mecklenburgische & Pommersche Kirchenzeitung“, die Arbeitsstelle Nordkirche und das Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Kirche verleihen den Preis. Auch regionale Gemeindebriefe, herausgegeben von mehreren Kirchengemeinden, können eingereicht werden. Schirmherrin des Preises ist Maria Jepsen, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck. Bewerbungsschluss ist der 31. August. Flyer und Bewerbungsunterlagen stehen im Internet.
http://www.kirche-im-norden.de/Gemeindebriefpreis.319.0.html Online-Katalog des Gottesdienst-Instituts der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Hier finden Sie unsere Medien, Handreichungen, Publikationen zur Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten, Andachten und anderen liturgischen Feiern. Alle Materialien sind nur für den innerkirchlichen Vertrieb gedacht und für den gottesdienstlichen Gebrauch bestimmt. Für regelmäßige Informationen kann man einen Newsletter bestellen.
http://www.gottesdienst-institut.org/katalog Broschüre: Religiöse Bildung von Kleinkindern
Nachdem seit 2005 der Ausbau von Krippenplätzen für Kinder unter drei Jahren politisch vorangetrieben wird, hat das Land Baden-Württemberg in den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung eine Erweiterung für die Altersgruppe der Krippenkinder eingearbeitet. Für evangelische Kindertageseinrichtungen bedeutet dies, sich neben den pädagogischen Konzepten auch neuen religionspädagogischen Herausforderungen stellen zu müssen. Dazu haben die diakonischen Einrichtungen und evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg die Broschüre „Religion von Anfang an“ zur religiösen Bildung von Kleinkindern herausgegeben. Sie soll Erzieherinnen dabei helfen, den christlichen Glauben gegenüber kleinen Kindern individuell auszudrücken und für diese erfahrbar zu machen. Ausland
Zufallsfund unter Bauschutt
Vor 150 Jahren gründete der Deutsche Johann Ludwig Schneller in Jerusalem das Syrische Waisenhaus. Lange blieb es das auch, zuletzt war es Kaserne. Nun ziehen wieder neue Bewohner ein. Bei den Renovierungsarbeiten davor kam Unerwartetes zu Tage. Unter Bauschutt und Taubenmist wurde in einer Kiste der Altar der ehemaligen Kapelle entdeckt. Inzwischen ist der massive Stein ausgebaut und verpackt. Er erhält seinen neuen Platz im linken Seitenschiff der Himmelfahrtkirche der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache auf dem Ölberg.
http://www.ekd.de/aktuell/70607.html ÖkumeneÖkumenischer Förderpreis „Eine Welt“
Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und der Katholische Fonds prämieren zum zweiten Mal Projekte, die das öffentliche Bewusstsein für weltkirchliche und entwicklungspolitische Anliegen sowie für weltweite Solidarität stärken. Der Förderpreis wird bundesweit für innovative Projekte in folgenden Gebieten vergeben: Kirchliche Partnerschaften, entwicklungspolitische Kinder- und Jugendarbeit, Projekte zu Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung. In jeder Kategorie wird ein Preis in Höhe von 3.000 Euro verliehen. Bewertungskriterien sind: Innovation und Originalität des Projektes, Nachhaltigkeit des Bildungskonzeptes, Gestaltung der Präsentation. Zur Teilnahme sind Gruppen, Initiativen, Verbände und Bildungseinrichtungen eingeladen, deren Projekte in den Jahren 2007 bis 2009 vom EED, vom Katholischen Fonds oder von beiden gefördert wurden. Eingereichte Projekte müssen bis 30. Juni 2010 abgeschlossen sein. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2010. Der Flyer mit Informationen zur Ausschreibung steht im Internet.
http://www.eed.de/de/de.col/de.col.c/de.sub.46/de.sub.info/de.info.467/index.html Kultur
Mit Flickzeug, Pflaster und Gebet
Fahrradfahren ist eine ideale Methode, sich fortzubewegen und dabei mit allen Sinnen die Natur zu genießen. Und in rund 30 Radwegekirchen kann man kirchlichen und geistlichen Beistand finden. Noch ist das grüne Signet der Radwegekirchen eher selten. Der Schwerpunkt liegt entlang des Elberadwegs. Der deutsche Teil des 1.220 Kilometer langen Radfernwegs wird von zwei Dutzend Radwegekirchen gesäumt. Es wird damit gerechnet, dass diese Zahl sich bis Ende 2011 verdoppeln wird. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat mit dem Elbe-Rad-Projekt eine wichtige Pilot-Rolle in der Entwicklung übernommen. Die Idee der Radwegekirchen ähnelt dem Konzept der Autobahnkirchen. Ihren Anfang nahm die Bewegung vor neun Jahren in Thüringen. Die Johanniskirche in Reinhardsbrunn nahe dem Rennsteig wurde 2001 die erste Radwegekirche Deutschlands.
http://www.ekd.de/aktuell/70689.html Worte zum TagWorte zum Tag Eben das ist das Unglück, dass die Leute durch das Glück glücklich werden wollen und nicht durch ein Leben, bei dem der Segen Gottes ist. Jeremias Gotthelf (1797 – 1854), Schweizer Schriftsteller und Pfarrer Feedback
Uns interessiert Ihre Meinung zum Newsletter. EKD-Newsletterherausgegeben von: Evangelische Kirche in Deutschland- Internet-Arbeit - - Pressestelle - Postfach 21 02 20 30402 Hannover Tel.: + 49 - 511 - 2796 - 0 Fax: + 49 - 511 - 2796 - 777 E-Mail: internet@ekd.de Impressum
WWW-Adresse des Newsletter: |