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EKD-Newsletter Nr. 356, 16. Juni 2010ISSN 1616-0304 |
InhaltKirchenpolitik
Ökumene
SportMissionMedienAus den Landeskirchen und Werken
ReformprozessKulturAuslandWorte zum TagKirchenpolitikEKD-Ratsvorsitzender diskutiert mit Verteidigungsminister zu Guttenberg
In der Reihe „Treffpunkt Gendarmenmarkt“ sind am heutigen Mittwoch, 16. Juni, der amtierende Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, und Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg zu Gast und diskutieren in der Berliner Friedrichstadtkirche über den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr. An dem Gespräch nehmen auch Militärbischof Martin Dutzmann und der EKD-Friedenbeauftragte Renke Brahms teil.
http://www.ekd.de/presse/pm119_2010_guttenberg_gendarmenmarkt.html EKD-Kritik am Sparpaket der Bundesregierung
Der amtierende Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, diskutierte in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ über das Sparpaket der Bundesregierung. Zu den Gästen von Moderator Frank Plasberg gehörten außerdem Publizist Helmut Markwort, FDP-Generalsekretär Christian Lindner, Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und der Fraktionschef „Die Linke“ im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi.
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2010_06_10_1_rv_hart_aber_fair.html Ökumene
„Wir halten die Ökumene lebendig“
Zu einem ersten offiziellen Gedankenaustausch seit seiner Übernahme des Amtes des EKD-Ratsvorsitzenden ist Präses Nikolaus Schneider am vergangenen Freitag auf dem Petersberg bei Freiburg (Breisgau) mit dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, zusammengetroffen. Zu den Themen der Unterredung zählten u. a. das Sparpaket der Bundesregierung und die ökumenische Gestaltung der Lutherdekade.
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2010_06_11_1_schneider_zollitsch.html
Interkulturelle Woche 2010 – Tag des Flüchtlings
Die Europäische Union hat das Jahr 2010 zum Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Dies ist gerade für die Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik von Relevanz. Die Interkulturelle Woche ist eine gemeinsame Initiative der EKD, der Deutschen Bischofskonferenz, und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie, die von verschiedenen gesellschaftlichen Verbänden und Interessengruppen unterstützt und mitgetragen wird. Die Aktionsformen reichen von Lesungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen, Diskussionen, Workshops, Seminare, Sportveranstaltungen, Festen sowie Tagen der Offenen Türe bei Religionsgemeinschaften, Institutionen, Unterkünften und Schulen bis hin zu Gottesdiensten und Friedensgebeten sowie Andachten. Weitere Informationen zum Programm und für Materialbestellungen unter:
http://www.interkulturellewoche.de Proklamation des Ökumenischen Schöpfungstages
Die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben beschlossen, jedes Jahr am ersten Freitag im September einen ökumenischen Tag der Schöpfung gemeinsam zu feiern. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag ist die Einführung des Schöpfungstags feierlich proklamiert worden. Die Kirchen wollen ein Zeichen für die Wahrnehmung von Umweltproblemen und den bewussten Umgang mit der Schöpfung setzen. Der „Schöpfungstag“ soll gleichzeitig dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben, sowie bisher geleistetes Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Die erste zentrale Feier zum Ökumenischen Schöpfungstag findet in diesem Jahr mit einem Gottesdienst am 3. September 2010 in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer zu Brühl (Rheinland) statt. Je nach lokalen und regionalen Gegebenheiten können Gemeinden den Ökumenischen Schöpfungstag auch an einem anderen Termin im Zeitraum zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober feiern.
http://www.oekumene-ack.de SportLena, Begeisterung und Fußball
Ende Mai war sie da, die Sensation: mit Lena Meyer-Landrut hatte Deutschland den Grand Prix gewonnen - mit dem Auftritt einer gerade mal 19jährigen, die so herzerfrischend natürlich daher kam, dass jeder sofort wusste: das ist eine von uns, ein Mensch wie du und ich. Solche Menschen machen aus ihrer Begabung keinen Hehl, sondern stellen sich der Öffentlichkeit: ohne Kalkül, ohne Verstellung und hundertprozentig authentisch. Man kann sich nicht nur begeistern, sondern identifizieren. Genau so ist es auch bei der Fußball-WM, wenn begeisterte Fans zusammen mit „ihren“ Spielern mitfiebern; zu Hause, mit Freunden oder bei einem public viewing in einer der zahlreichen Kirchengemeinden. Da wird Begeisterung förmlich greifbar, weil da mehr ist als das Alltägliche. Das sollte auch all denen zu denken geben, die über den Heiligen Geist nachdenken.
http://www.ekd.de/aktuell/70946.html Katrin Göring-Eckardt wird Botschafterin für Frauenfußball-WM 2011
Die Präses der EKD-Synode und Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt wird Sonderbotschafterin der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 für den Spielort Dresden. "Ich bin bekennender Fußball-Fan", erklärte Göring-Eckardt. Die sächsische Landeshauptstadt ist Austragungsort für vier Spiele der Frauen-WM vom 26. Juni bis 17. Juli 2011. Der Deutsche Evangelische Kirchentag findet wenige Wochen vorher, vom 1. bis 5. Juni, in Dresden statt. Er steht unter dem Motto " da wird auch dein Herz sein".
http://www.ekd.de/aktuell_presse MissionEvangelische Kirche nimmt Regionen in den Blick
Mit einer Eröffnungstagung begann offiziell die Arbeit des EKD-Zentrums „Mission in der Region“ im Kloster Volkenroda (Thüringen). Über 200 Menschen kamen zusammen und hörten Vorträge über neue missionarische Aufbrüche vom Beauftragter des Rates der EKD für den missionarischen Dienst in der Kirche, Bischof Axel Noack, dem anglikanischen Bischof John Finney, dem niederländische Theologen Gert Noor und Winfried Härle, Universität Heidelberg.
http://www.ekd.de/presse/pm120_2010_Tagung_Volkenroda.html MedienKatrin Göring-Eckardt für Fortbestand von „Radio Paradiso“
Die Präses der Synode der EKD, Katrin Göring-Eckardt, hat sich für den Fortbestand des christlichen Berliner Senders „Radio Paradiso“ ausgesprochen. „Ein Aus für ‚Radio Paradiso‘ ist nicht akzeptabel. Der Sender ist ein mutiges Projekt, das auf dem härtesten Radiomarkt in Europa wirtschaftlich erfolgreich tätig ist und christliche Werte vermittelt.“
http://www.ekd.de/presse/pm125_2010_radio_paradiso.html Aus den Landeskirchen und Werken50 Jahre Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)
„Als Fahndungsstelle“ für Religion und als „Spürnase“ für die Kirche ist die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) beschrieben worden. Seit 50 Jahren bietet sie Auskunft über Wandlungsprozesse der religiösen Landschaft, über Lehre und Praxis alter und neuer Propheten, über esoterische Religiosität und christliche Sondergemeinschaften, über östliche Spiritualität im Westen und die Präsenz nichtchristlicher Religionen in Europa (u. a. Islam, Buddhismus, Hinduismus, Baha’i), über atheistische Religionskritik und humanistische Bewegungen in Deutschland. Die Tätigkeit der EZW zielt auf religiöse Aufklärung, und zwar im doppelten Sinn: als Aufklärung über den fremden und den eigenen Glauben. Immer geht es nicht allein um Kritik an ideologischen und verletzenden Religionsformen, sondern auch um die „Antwort des Glaubens“, um die Artikulation christlicher Identität unter Einbeziehung des Gegenübers. Vom Rat der EKD ist die Aufgabe der EZW 1964 in die prägnanten Worte gefasst worden: „Sie beobachtet die religiösen und weltanschaulichen Strömungen der Zeit und fördert die Klärung theoretischer und praktischer Fragen, die sich daraus ergeben.“
http://www.ekd.de/presse/pm121_2010_50_jahre_ezw.html
„Nähe, die beschämt“ - Armut auf dem Land
Das SI hat eine qualitative Studie zur Armut auf dem Land vorgestellt. Knapp 16 Prozent der Bevölkerung in Deutschland gelten als arm beziehungsweise als von Armut bedroht. Ein Teil von ihnen lebt auf dem Land. Über sie ist bislang wenig geforscht worden. In dieser Studie des SI kommen Hartz IV-Bezieher, Alleinerziehende, Familien und Alleinlebende ausführlich zu Wort. Erschienen ist die Studie in der Reihe „SI konkret“ im LIT-Verlag (ISBN 978-3-643-10720-6).
http://www.ekd.de/si-download/SI-Studie_Armut_Land_Fazit%282%29.pdf Reformprozess
Midsommar in Bullerbü
„Bullerbü“ heißt der jüngste Stadtteil von Lübeck. In einem großen Neubaugebiet leben etwa 3.000 Menschen, meist junge Familien. Eine Reihe von Gesprächsabenden zu Astrid Lindgrens 100. Geburtstag im November 2007 und ein großes Kinderfest rund um Pippi und Co. waren ein so großer Erfolg, dass es sich anbot, am Johannistag (24.6.) Midsommar zu feiern. Der Stadtteil brauchte ein identitätsstiftendes Fest, eine Möglichkeit zur Begegnung der vielen in den vergangenen Jahren neu zugezogenen Menschen. In Anlehnung an das in Schweden so wichtige „Midsommarfest“ wird seit dem Jahr 2008 der Johannistag gefeiert. Schwedische Fahnen, Blumenkränze, Tänze und dergleichen vervollständigen auch für Passanten das typische Midsommarbild und laden zum Bleiben und Mitmachen ein.
http://www.kirche-im-aufbruch.ekd.de KulturLeidenschaftlicher Tonpoet – Robert Schumann
Robert Schumann ist einer der faszinierendsten Komponisten der deutsche Romantik. Bekannt ist er für seine Sinfonik, Klavier- und Kammermusik. Aber auch als Liedkomponist wurde Schumann weltberühmt. Zudem gehört geistliche Musik zu seinem Schaffenswerk.
http://www.ekd.de/aktuell/70866.html AuslandEvangelische Friedenskirche in Johannesburg
Die Metropole Johannesburg gilt noch immer als eine der gefährlichsten Städte der Welt, nicht zuletzt wegen des Innenstadtviertels Hillbrow. Der einstige Vorzeigebezirk, in dem während der Apartheid nur Weiße wohnten, erlebte in den 90er Jahren einen dramatischen Wandel. Jugendliche im Johannesburger Problemviertel Hillbrow setzen in Szene, was ihnen täglich auf der Straße begegnet: Gewalt, Armut, Drogen und Aids. Die Friedenskirche - eine evangelische Gemeinde - will inmitten dieser Wirklichkeit Hoffnung und Perspektive bieten.
http://www.ekd.de/aktuell/70957.html Worte zum TagWorte zum Tag Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe verleiht Macht.
Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916), österreichische Schriftstellerin Feedback
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