Logo der Evangelische Kirche in Deutschland


EKD-Newsletter Nr. 360, 26. Juli 2010

ISSN 1616-0304


Inhalt

Religion

Reformprozess

Ökumene

Medien

Aus der VELKD

Worte zum Tag

Religion

Trauer um Opfer der Loveparade

Polizeiabsperrung nach Tragödie bei Love-Parade in Duisburg

Kirchenvertreter haben mit Bestürzung und Trauer auf die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg reagiert. Der Ratsvorsitzende der EKD und rheinische Präses, Nikolaus Schneider, zeigte sich erschüttert. Rund 50 kirchliche Notfallseelsorger betreuten Besucher und Helfer nach der Massenpanik, bei der mindesten 19 Menschen ums Leben kamen. Die Delegierten des Lutherischen Weltbundes beteten in Stuttgart für die Opfer.

http://www.ekd.de/aktuell/71606.html
http://www.ekd.de/aktuell_presse/pm62_ekir_loveparade_fuerbitte.html

nach oben

Neues Kircheneintrittsportal

Kreuz

Ein neues Kircheneintrittsportal wird von evangelisch.de präsentiert. Damit übernimmt das Portal die Aufgaben des bisher unter evangelisch-das-ganze-leben.de und evangelisch.info erreichbaren Dienstes. Interessierte können sich über die Kirchenmitgliedschaft informieren und Kontakt zu Pfarrerinnen und Pfarrern oder zu Wiedereintrittstellen aufnehmen. Außerdem informiert evangelisch.de zu Taufe, Kirchensteuer und den verschiedenen evangelischen Bekenntnissen.

http://eintritt.evangelisch.de

nach oben

EKD und VELKD gratulieren zu 60 Jahre Zentralrat

Davidsstern

Der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, hat die Bedeutung des Zentralrates der Juden in Deutschland anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Organisation gewürdigt. Der Ratsvorsitzende erinnerte an eindrucksvolle Führungspersonen der Organisation und bezeichnete den Zentralrat als „unerlässlichen Bestandteil“ des öffentliches Diskurses. Landesbischof Johannes Friedrich, der leitende Bischof der VELKD, hob in seiner Gratulation hervor, der Zentralrat sei immer bemüht gewesen „eine Brücke zu bauen zwischen der historischen Verantwortung und der Gestaltung der gemeinsamen Zukunft.“

http://www.ekd.de/presse/pm158_2010_ekd_zentralrat_der_Juden.html
http://www.ekd.de/presse/pm156_2010_velkd_60_jahre_zentralrat_der_juden.html
http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/1.html

nach oben

Reformprozess

Bis zur Kirchturmspitze klettern
Projekt des Monats Juli der Internetplattform „Kirche im Aufbruch“

Bis zur Kirchturmspitze klettern

Immer wieder gibt es Situationen im Leben, in denen man die Erfahrung macht: „Gott hält mich und trägt mich.“ Auf eine ganz existentielle Weise konnten Jugendliche dies bei einem Projekt von fünf badischen Kirchengemeinden erleben. In einer der Kirchen war eine „AdventureNight“ vorbereitet. Dabei konnte man sich im Kirchenschiff abseilen lassen, bis in die Kirchturmspitze klettern oder durch die Lüftungskanäle kriechen. „Eigentlich konnte man überall was von Gott mitbekommen“, lautet das Fazit eines 13jährigen Besuchers.

http://www.kirche-im-aufbruch.ekd.de/praxis/projekt_des_monats.html
http://www.kirche-ittersbach.de/jugend/churchhopping.html

nach oben

Ökumene

EKD-Bevollmächtigter bei „Religious Leaders Meeting“ in Brüssel

Treffen von Religionsvertretern mit den Präsidenten von EU-Rat, -Kommission und -Parlament

Kirchen und Religionsgemeinschaften haben von der EU-Spitze eine gerechtere Wirtschafts- und Sozialpolitik gefordert. Armut müsse langfristig und nachhaltig bekämpft werden, appellierten bei einem Treffen in Brüssel rund zwanzig Religionsvertreter an die Präsidenten von EU-Kommission, Parlament und Rat. Dies beinhalte einen besseren Zugang zu Bildung und Ausbildung, mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen. Die EU-Institutionen würdigten die Forderungen der Religionsvertreter und setzen dabei auf deren Zusammenarbeit. "Die Wirtschaftskrise ist auch eine Krise der Werte", sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. "Kirchen und Glaubensgemeinschaften leisten wichtige soziale Dienste in den EU-Mitgliedsstaaten. Wenn wir Armut wirksam bekämpfen wollen, müssen wir uns ihre langjährige und weitreichende Erfahrung zunutze machen."

http://www.ekd.de/presse/pm159_2010_religious_leaders_meeting.html
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2010_07_20_1_treffen_ eu_religionsgemeinschaften.html

nach oben

Zum zehnten Mal Petersburger Dialog

Religionsunterricht

Die Bedeutung des Religionsunterrichtes stand im Mittelpunkt der Gespräche der Arbeitsgruppe Kirche im Rahmen des 10. Petersburger Dialogs in Jekaterinburg, der Hauptstadt der russischen Ural-Region. Für die EKD betonte ihr Delgationsleiter, Regionalbischof Siegfried Kasparick, die Bedeutung des gegenseitigen Lernprozesses in der Ökumene: „Wenn wir bei unseren Gesprächen danach fragen, welches Bild von den anderen Konfessionen wir in unseren Schulbüchern zeichnen, leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Selbstbild und Fremdbild der Kirchen einander anzunähern.“

http://www.ekd.de/presse/pm151_2010_petersburger_dialog.html
http://www.ekd.de/studium_bildung/schule/religionsunterricht.html

nach oben

Medien

Neue Statistik-Broschüre erschienen

Statistik-Broschüre der EKD

In einer Neuauflage der Broschüre "Evangelische Kirche in Deutschland - Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben" veröffentlicht die EKD aktuelle Daten aus vielen Bereichen kirchlichen Handelns. Die Broschüre enthält anschauliche Informationen in Texten, Tabellen, Schaubildern und Karten zu den verschiedensten kirchlichen Themen. Sie führt vor Augen, wie Kirche von den Menschen angenommen wird und welche Aufgaben sie erfüllt.

http://www.ekd.de/presse/pm163_2010_ekd_statistikbroschuere.html
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2010_07_21_2_statistik.html
http://www.ekd.de/broschuere_2010_mit_Links.pdf

nach oben

TV-Quiz „Reli Rallye“: Bewerbungen bis Ende August

Reli Rallye

Im Herbst geht die erste „Reli Rallye“ auf Sendung: Auf Bibel-TV treten die besten Konfirmandengruppen Deutschlands an. Es geht in diesem Quiz um Wissen über die Bibel, um Gott und die Welt. Aber auch Geschicklichkeit ist in den Spielen gefragt. Gesucht werden für die Quizshow zehn Konfi-Teams. Die Teams müssen mit ihrer Bewerbung die Frage beantworten, warum sie die besten Konfirmanden Deutschlands sind. Die Einsender der zehn originellsten Antworten dürfen beim TV-Quiz mitmachen. Bewerbungen sind bis 31. August 2010 online möglich.

http://www.evangelisch.de/relirallye/anmeldung
http://www.evangelisch.de/relirallye/ausschreibung

nach oben

Neuer Diakonie-Spot: Armut trifft vor allem Kinder

Menschlichkeit braucht Unterstützung

Aufstieg durch Bildung darf nicht nur für Wohlhabende da sein – das ist die zentrale Botschaft des neuen Spots der Diakonie. Zu sehen ist die anderthalbminütige Fassung auf diakonie.de, weitere Versionen auf dem Diakonie-Kanal bei YouTube, im Fernsehen und im Kino. Der Spot skizziert die Hauptgründe für Armut: Arbeitslosigkeit, allein erziehend oder Migrationshintergrund. Produziert wurde er in Zusammenarbeit mit der Filmakademie Baden-Württemberg.

http://www.diakonie.de/diakonie-news-188-diakonie-spot-armut-trifft-vor-allem-kinder-6847.htm
http://www.youtube.com/watch?v=U2MKfP6B9MQ
http://www.diakonie.de/diakonie-news-188-soziale-gerechtigkeit-muss-bei-allen- ankommen-6840.htm

nach oben

„Zu jeder Zeit an jedem Ort“
Musikalische Handschriften Bachs im Internet veröffentlicht

Musikalische Handschriften Bachs

Nicht jedem Chorleiter oder Wissenschaftler ist es vergönnt, für Nachforschungen 300 Jahre alte Original-Notenblätter des Komponisten Johann Sebastian Bach (1685-1750) zur Hand zu haben. Doch das soll sich jetzt ändern. An dem seit April 2008 laufenden Online-Projekt sind unter anderem die Berliner Staatsbibliothek und das Bach-Archiv in Leipzig beteiligt. Insgesamt verfügen die beteiligten Einrichtungen damit über mehr als 90 Prozent aller Autographe Bachs. Darunter sind so herausragende Werke wie das Weihnachtsoratorium, die Kunst der Fuge und die h-Moll-Messe.

http://www.ekd.de/aktuell/71451.html

nach oben

„Mutig mittendrin“
Neue Studie des Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (SI)

Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (SI)

Gemeinwesendiakonie gibt es an vielen Orten in Deutschland. Neu an diesem kirchlich-diakonischen Engagement ist die sozialräumliche Ausrichtung. Die unterschiedlichsten Akteure im Stadtteil vernetzen sich miteinander. Stadtviertel, Quartier und Kiez rücken damit ins Interesse von Diakonie und Kirche. Diese Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD (SI) hat Gemeinwesendiakonie unter die Lupe genommen und präsentiert Erfahrungen, die in sechs Standorten in Deutschland gemacht wurden.

http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-10750-3
http://www.ekd.de/si

nach oben

Aus der VELKD

LWB setzt sich für Frieden und eine gerechte Verteilung ein

In einer globalisierten Welt haben die Kirchen die globale Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen. Darauf hat Landesbischof Dr. Frank O. July hingewiesen. Er ist mit seiner Landeskirche Gastgeber der Elften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes, die bis zum 27. Juli unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“ in Stuttgart tagt. „Frieden und gerechte Verteilung sind ein Thema, das alle Konfessionen verbindet“, so July. Vor den mehr als 400 Delegierten aus 145 Mitgliedskirchen sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, dass die politische Kultur in Deutschland ohne den Beitrag einzelner Christen und Kirchen „um vieles ärmer“ wäre. Im Blick auf das Vollversammlungsthema sagte Schäuble, wir dürften „niemals eine Welt akzeptieren, in der Hunger immer noch eine Realität für zu viele Menschen darstellt“. Hunger und Unterernährung stellten einen fundamentalen Angriff auf den Wert der menschlichen Person dar. Der Kritik an der von BP verursachten Ölpest im Golf von Mexiko fehlt es nach den Worten des LWB-Präsidenten Bischof Mark S. Hanson an Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit. Die Empörung und Wut über die Nachlässigkeit und den Leichtsinn, die zu der Katastrophe führten, seien zwar verständlich, doch müssten sich auch die Konsumenten von Erdölprodukten ihrer Verantwortung bewusst sein. „Wir haben in der Ökumene mehr erreicht, als wir uns vorgestellt haben“, betonte der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, und bekräftigte, dass es „keinen ökumenischen Winter“ gebe. In einem historischen Akt, einem Bußgottesdienst, haben sich der Lutherische Weltbund und die Mennonitische Weltkonferenz versöhnt. Vorausgegangen war ein einstimmig gefasstes Schuldbekenntnis der Vollversammlung des LWB gegenüber den Anabaptisten (Wiedertäufer). In der Erklärung heißt es, der LWB empfinde „tiefes Bedauern und Schmerz über die Verfolgung der Täufer durch lutherische Obrigkeiten und besonders darüber, dass lutherische Reformatoren diese Verfolgung theologisch unterstützt haben“. Der LWB bekundet „öffentlich sein tiefes Bedauern und seine Betrübnis“. Für die Mennonitische Weltkonferenz nahm Präsident Danisa Ndlovu das Schuldeingeständnis des LWB an.

http://www.lwb-vollversammlung.org

nach oben

Worte zum Tag

Worte zum Tag

Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln.

Christian Morgenstern (1871 – 1914), dt. Dichter

nach oben

Feedback

Uns interessiert Ihre Meinung zum Newsletter.
Schreiben Sie an: feedback@ekd-newsletter.de

EKD-Newsletter

herausgegeben von:

Evangelische Kirche in Deutschland
- Internet-Arbeit -
- Pressestelle -
Postfach 21 02 20
30402 Hannover
Tel.: + 49 - 511 - 2796 - 0
Fax: + 49 - 511 - 2796 - 777
E-Mail: internet@ekd.de
Impressum

WWW-Adresse des Newsletter:
(Bestellen/Austragen)
http://www.ekd-newsletter.de
Sie erhalten diesen Newsletter an Ihre Mailadresse: !email.



!remove
Copyright 2010 © Die Beiträge aus dem Newsletter dürfen mit Quellenangabe in elektronischen und gedruckten Medien im Bereich der evangelischen Kirche veröffentlicht werden. Bitte senden Sie Belege an die im Impressum genannten Herausgeber des EKD-Newsletters. Das Copyright der verwendeten Bilder ist individuell gekennzeichnet.





!tracklink