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EKD-Newsletter Nr. 363, 25. August 2010

ISSN 1616-0304


Inhalt

Diakonie

Reformprozess

Ökumene

Religion

Medien

Worte zum Tag

Diakonie

„Helft Pakistan! Helft den vielen Opfern der Flut!“ Diesen Appell haben der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, an die Menschen in Deutschland gerichtet. Es sei ein Gebot der Nächstenliebe, betonten die beiden. „Unsere Hilfsbereitschaft sollte nicht durch Vorbehalte gegen ein Land und eine Region vermindert werden, in denen schwierige politische Verhältnisse herrschen.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe stockte ihre Nothilfe angesichts des Ausmaßes der Katastrophe auf 1,5 Millionen Euro auf. Informationen, Fotoimpressionen und ein Video zur Lage vor Ort machen deutlich, wie dringend die Hilfe für die Betroffenen ist.

Helft Pakistan!

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Reformprozess

Die Lichtklänge sind ein Projekt in evangelischen Kirchen in Sachsen. Dieses Kulturprojekt als besondere musikalisch und lichtgestalterisch inszenierte Andacht öffnet Kirchen ganz bewusst für kirchenferne Menschen und arbeitet dabei sehr stark mit der Wirkung des Raumes. Oft schon auf dem Weg zur Kirche bietet sich den Besuchern ein ungewohntes und überraschendes Bild: Das Kirchengebäude leuchtet farbig im Dunkel der Nacht. In der Kirche beleuchten Kerzen einladend warm die Fenster. Ungewohnte Klänge ziehen die Besuchenden schon bei der eröffnenden Andacht in den Bann. Improvisationen mit unterschiedlichen Instrumenten vom „Regenmacher“ über Trompete, Bongos und Keyboard bis hin zu weniger bekannten wie der Schlitztrommel werden untermalt von variantenreichen Lichtspielen.

Projekt Lichtklänge

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Ökumene

„Zusammen glauben, feiern, beten“ lautet das Motto zur Gebetswoche für die Einheit der Christen 2011. Die weltweite ökumenische Veranstaltung befasst sich im kommenden Jahr mit den Ursprüngen der christlichen Kirche in Jerusalem. Vorbereitet wurden die Texte und Gottesdienstmaterialien für die Gebetswoche 2011 von palästinensischen Christinnen und Christen. Auf der Nordhalbkugel wird die ökumenische Gebetswoche traditionell vom 18. bis 25. Januar 2011 gefeiert, auf der Südhalbkugel zu Pfingsten.

epd-Meldung auf den EKD-Seiten

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Jedes Jahr versammeln sich Zehntausende Jugendliche auf der Suche nach Sinn und Orientierung im französischen Taizé. Das heutige weltweit große Ansehen der christlichen Kommunität von Taizé in Burgund konnte sich ihr Gründer Frère Roger anfangs nicht vorstellen. Geboren wurde er als Roger Schutz am 12. Mai 1915 im Schweizer Jura. Geprägt wird er vom Vorbild seiner Großmutter, die im Ersten Weltkrieg Flüchtlinge aufnahm und sich für die Versöhnung von evangelischen und katholischen Christen einsetzte. Mit geliehenem Geld kaufte der 25-jährige, den eine schwere Tuberkulose hellhörig für das Leid anderer Menschen gemacht hatte, ein baufälliges Haus in dem verarmten 40-Seelen-Dorf Taizé. Hier, unweit von Cluny, dem Zentrum der Kirchenerneuerung des Mittelalters, wollte er eine christliche Gemeinschaft ins Leben rufen, die in "Einfachheit und Herzensgüte ein Zeugnis des Friedens, der Güte und der Versöhnung lebt". Dies ist ihm gelungen.

Taizé: seit 70 Jahren im Dienst des Friedens und der Jugend

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„Wer will schon Hunger tanken?“ fragt „Brot für die Welt“ im aktuellen Lobbybrief. Mit der Kampagne appelliert die evangelische Aktion an Umweltminister Norbert Röttgen und Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, neben Umweltkriterien auch strenge und verbindliche Sozialstandards für den Nachweis der Nachhaltigkeit von Agrokraftstoffen einzuführen. „Eine nachhaltige Agrokraftstoffpolitik muss sicherstellen, dass in den Erzeugerländern und in der gesamten Produktionskette soziale Kriterien eingehalten werden“, sagt Carolin Callenius, die Koordinatorin der Kampagne für Ernährungssicherheit. Auf der Internet-Seite der Aktion steht der Brief zum Mitmachen und Unterzeichnen online. Am 16. Oktober, dem Welternährungstag, sollen alle Lobbybriefe an die beiden Minister übergeben werden.

Lobbynetzwerk der Kampagne

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Religion

Mit ihrem „Notizbuch-Look“ ist diese Psalmen-Ausgabe eine handliche Ausgabe für unterwegs durch die moderne und praktische Gestaltung. Die Ausgabe eignet sich gleichermaßen als besonderes Geschenk für Menschen, die mit der Bibel beten wollen. Der Psalter ist das Gebetbuch der Bibel wie der Kirche. Menschen aller Zeiten können in das Lob und die Klage der Psalmen einstimmen, ihr Anliegen vor Gott bringen und Trost finden. Luther selbst hat den Psalter ganz besonders geschätzt. Er nannte ihn eine "kleine Biblia", so als hätte "der Heilige Geist selbst die Mühe auf sich nehmen wollen und eine kleine Bibel schreiben".

Onlineshop der Deutschen Bibelgesellschaft

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Äußerlich war er keine beeindruckende Erscheinung, gerade mal einen Meter fünfzig – aber einer der größten Reformer der Kirche: auch 450 Jahre nach seinem Tod hat Philipp Melanchthon noch wichtige Spuren hinterlassen. Grund genug für die evangelische Kirche, 2010 als Melanchtonjahr zu würdigen. Zu einer richtigen Entdeckungsreise in die Welt der Reformationsgeschichte laden eine Reihe neu erschienener Bücher ein.

Buchempfehlungen zum Melanchthonjahr

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Medien

Wirtschaft und Soziales, gesellschaftlicher Wandel, Arbeitswelt, Diakonie, Kirchen- und Religionssoziologie: das sind die Themenbereiche, mit denen sich das Sozialwissenschaftliche Institut (SI) beschäftigt. Mit praxisorientierten Forschungsprojekten ist das SI für die EKD und die Landeskirchen tätig. Ein neuer Internetauftritt informiert die Besucher gezielt und übersichtlich, alle wichtigen Publikationen stehen zum Download oder zur Bestellung bereit. Darüber hinaus gibt es detaillierte Informationen zu laufenden Projekten und ein umfangreiches Archiv.

www.si-ekd.de

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Der neue Kalender 2010/2011 mit dem Titel „Das Kirchenjahr - Evangelischer Sonn- und Feiertagskalender“ ist erschienen. Herausgegen wird er seit 1952 von der Liturgischen Konferenz. Beginnend mit dem Kirchenjahr am 1. Advent informiert er über alles Wissenswerte für das kommende Kirchenjahr: die gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte für das laufende Kirchenjahr, die Termine der beweglichen Feste, den jeweiligen Wochenspruch und das jeweilige Wochenlied, die liturgische Farbe der Sonn- und Feiertage, die Gedenktage und den Evangelischen Namenkalender.

Liturgischer Kalender: online bestellen

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Worte zum Tag

Bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes.

Clemens von Brentano (1778 – 1842), dt. Schriftsteller

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