Logo der Evangelische Kirche in Deutschland


EKD-Newsletter Nr. 371, 07. November 2010

ISSN 1616-0304


Inhalt

Synode

Worte zum Tag

Synode

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde die 3. Tagung der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in der Marktkirche zu Hannover eröffnet. Der hannoversche Bischofsvikar, Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen, legte seiner Predigt einen Abschnitt aus dem 14. Kapitel des Johannesevangeliums zugrunde: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“

Video und Predigttext vom Synodengottesdienst

nach oben

Die evangelische Kirche könne Vorbild in Reformfähigkeit sein, sagt Katrin Göring-Eckardt In ihrem Bericht vor der EKD-Synode. Mit dem Reformprozess habe ein „nachhaltiges Wirtschaften“ in der Kirche eingesetzt. „Viele Jahre haben wir einfach nur Holz geschlagen, ohne aufzuforsten“, gibt die Synode-Präses zu bedenken. Nun sei sich Katrin Göring-Eckardt aber sicher: „Mit dem Reformprozess hat das Aufforsten, das nachhaltige Wirtschaften begonnen.

Der gesamte Präsidiumsbericht

nach oben

Der amtierende Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, hat den mündlichen Ratsbericht am Sonntag vor der Synode eingebracht. Schneider stellte seinen Bericht unter die Überschrift der ersten Bitte des Vaterunsers: „Geheiligt werde dein Name“. Anknüpfend an das Wort aus Psalm 90: „Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit“, sagte Schneider: „Wir heiligen Gott in der nüchternen Anerkennung der Zeitlichkeit und Zeitbedingtheit allen menschlichen Denkens, Erkennens und Entscheidens.“

Der Bericht des Rates

nach oben

Der Mut der Kirchen habe der Gesellschaft immer gut getan, sagt Bundespräsident Christian Wulff in seinem Grußwort zur 11. EKD-Synode. Das Motto „Niemand darf verloren gehen“ zeige, wie sehr sich die Kirche für das Gemeinwohl und den Zusammenhalt Deutschlands einsetze – sei es das Zusammenwachsen von Ost und West oder Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. „Wir brauchen Menschen wie die der evangelischen Kirche“, sagt Wulff. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden, betonte in ihrem Grußwort: Die komplizierte Welt heutzutage brauche starke Religionsgemeinschaften, die nicht für sich selbst existierten, sondern die das Wohl der Gesellschaft im Blick hätten. Kritik am Stil der Integrationsdebatte und Freude über die ökumenische Zusammenarbeit beim Kirchentag in München stellt Bischof Norbert Trelle in den Mittelpunkt seines Grußworts der Deutschen Bischofskonferenz. Bischof Munib A. Younan, Präsident des Lutherischen Weltbundes, schildert in seinem Grußwort seine Erfahrungen aus seinem kirchlichen Leben. Mit einer Erzählung über den Weg zwischen Zuversicht und Pessimismus beschreibt er konkret christliche Hoffnung.

Die Grußworte als Video, Text und zum Nachhören

nach oben

Die (EKD) verfügt über drei Gremien: Die Synode, die Kirchenkonferenz und den Rat. Synode und Rat sind nach der Verfassung gleichrangige Gremien, allerdings mit unterschiedlichen Aufgaben ausgestattet. Die Kirchenkonferenz spiegelt den föderalen Aufbau des deutschen Protestantismus in 22 Landeskirchen wider. Das "aktuelle Stichwort" erläutert das Zustandekommen und die Aufgaben der drei zentralen Gremien.

Stichwort: EKD-Gremien

nach oben

„Ein buntes Füllhorn mit Musik“, nannte Katrin Göring-Eckardt das 68-seitige Heft „Taufe und Freiheit“. Die Präses der Synode der EKD und Vorsitzende der EKD-Steuerungsgruppe für den Reformprozess stellte das Materialheft für das Themenjahr 2011 heute in Hannover vor. Zum dritten Mal veröffentlicht die EKD ein Magazin zu einem Themenjahr der Lutherdekade. Die beigelegte Mini-CD enthält eine besondere Fassung des Spirituals „Wade in the water“, ein Song von und mit dem Liedermacher Gerhard Schöne und ein reizvolles Stück moderner Chormusik: „Villaros sarialdi“ des zeitgenössischen schwedischen Komponisten Thomas Jennefeldt.

Informationen zum Versand und weitere Details

nach oben

Worte zum Tag

Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

Paul Gerhardt (1607 – 1676), dt. Theologe und Liederdichter

nach oben

Feedback

Uns interessiert Ihre Meinung zum Newsletter.
Schreiben Sie an: newsletter@ekd.de

EKD-Newsletter

herausgegeben von:

Evangelische Kirche in Deutschland
- Internet-Arbeit -
- Pressestelle -
Postfach 21 02 20
30402 Hannover
Tel.: + 49 - 511 - 2796 - 0
Fax: + 49 - 511 - 2796 - 777
E-Mail: internet@ekd.de
Impressum

WWW-Adresse des Newsletter:
(Bestellen/Austragen)
http://www.ekd-newsletter.de
Sie erhalten diesen Newsletter an Ihre Mailadresse: !email.



!remove
Copyright 2010 © Die Texte aus dem Newsletter dürfen mit Quellenangabe in elektronischen und gedruckten Medien im Bereich der evangelischen Kirche veröffentlicht werden. Bitte senden Sie Belege an die im Impressum genannten Herausgeber des EKD-Newsletters.





!tracklink