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EKD-Newsletter Nr. 387, 19. April 2011

ISSN 1616-0304


Inhalt

Kirchenpolitik

Medien

Aus den Landeskirchen und Werken

Initiativen

Diakonie

In eigener Sache

Worte zum Tag

Kirchenpolitik

Der Bevollmächtige des Rates der EKD, Prälat Bernhard Felmberg hat anlässlich der Debatte zum Thema „Interreligiöse Dimension des Interkulturellen Dialogs“ vor dem Europarat in Straßburg gesprochen. „Religion ist integraler Bestandteil individueller und kollektiver Identität,“ so der Prälat. Zugleich warnte Felmberg davor, den Aspekt der Religion isoliert zu betrachten. Menschen dürften nicht auf ihre Religion reduziert werden. Felmberg: „Diskriminierung geschieht oft dann, wenn wir nicht unterscheiden, wann ein Merkmal gerade wichtig ist und wann nicht.“

EKD-Pressemitteilung

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Medien

Der Besuch zu Ostern ist für viele Menschen selbstverständlich, egal ob sie die Festtage zu Hause verbringen oder auf Reisen sind. Für andere ist die Osterzeit Anlass, nach längerer Zeit wieder eine Kirche aufzusuchen. Doch wie erfahren Interessierte, wo und wann ein Gottesdienst, eine Messe oder eine Andacht gefeiert werden? Auch in diesem Jahr bieten die evangelische und die katholische Kirche wieder Hilfe bei der Suche nach Ort und Zeit der vielfältigen Angebote an. Unter der Internetadresse www.ostergottesdienste.de ist ab sofort die Suchfunktion freigeschaltet.

www.ostergottesdienste.de

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Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) hat in Hannover ihr neues Internetangebot vorgestellt. Unter www.evangelisches-infoportal.de finden Interessierte Informationen zu den Themenbereichen Kindheit, Jugend und Bildung. Beim Start des Infoportals lobte Thies Gundlach, Vizepräsident des Kirchenamtes EKD und Leiter der Abteilung „Kirchliche Handlungsfelder“, diesen neuen Ort im Internet, an dem „umfassende Informationen über die evangelische Kinder-, Jugend- und Studierendenarbeit zu finden sind.“

www.evangelisches-inforportal.de gestartet

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Aus den Landeskirchen und Werken

Wie kann man Kinder und Jugendliche begleiten, die erschrocken oder ratlos auf die dreifache Katastrophe im fernen Japan reagieren? Anregungen für die Kinder- und Jugendarbeit geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von drei Institutionen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Das Amt für Jugendarbeit, die Evangelische Schüler- und Schülerinnenarbeit im Rheinland (ESR) und die Evangelische Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof in Solingen haben gemeinsam das Heft „... im Angesicht der Katastrophe“ herausgegeben. Darin finden sich unter anderem eine Geschichte für Kinder, Tipps für den Umgang mit der eigenen Betroffenheit und Angst für Jugendliche, Anregungen für Kunstprojekte und persönliche Gedanken zum Glauben an Gott - trotz Wut und Ratlosigkeit.

Pressemitteilung der Evangelischen Kirche im Rheinland

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Initiativen

Bis 30. Juni 2011 läuft die Bewerbungsfrist für den Sozialpreis „innovatio“. Seit 1998 fördert der „innovatio“ konkrete und gelungene Antworten der Kirchen auf aktuelle soziale Fragen. Schirmherren des Preises sind die Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes der EKD. Gestiftet wird der Preis von der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge und gefördert durch „chrismon - Das evangelische Magazin“.

www.innovatio-sozialpreis.de

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Es gibt sie an mehr als hundert Orten in Deutschland. Doch jede von ihnen hat einen ganz eigenen Charakter, denn die Bahnhofsmission ist immer dicht verwoben mit dem sozialen Gefüge des Bahnhofs und des Bahnhofsviertels einer Stadt. Diese enge Verknüpfung stand im Mittelpunkt des Tages der Bahnhofsmission am 16. April 2011: „Ein Segen für die Stadt. Bahnhofsmission.“ Es gibt viele Gründe, warum Menschen mit einer Bahnhofsmission in Kontakt kommen. Für manche Reisende ist ein Gespräch mit den Mitarbeitenden die erste zwischenmenschliche Begegnung an einem neuen Ort. Sie nehmen Reisehilfen in Anspruch, entweder beim Aussteigen oder unterwegs während der Fahrt. Andere erhalten Hilfe bei der Suche nach einer Unterkunft, brauchen Unterstützung, weil sie Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben oder weil ihnen das Portemonnaie gestohlen wurde.

www.bahnhofsmission.de

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Die Ausschreibungsfrist für den „Journalistenpreis Osteuropa“ 2011 hat begonnen: bis zum 30. April 2011 können Beiträge eingereicht werden, die sich mit der sozialen Situation und den Lebensumständen der Menschen in Mittel- und Osteuropa befassen. Teilnahmeberechtigt sind erstmals nicht nur Journalisten aus Mittel- und Osteuropa, sondern auch aus Deutschland. Das evangelische Hilfswerk ­Brot für die Welt und Renovabis verleihen die Auszeichnung in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam. Thematisch sollen die Beiträge ihren Blick auf die osteuropäische Gesellschaft, ihre Dynamik, ihre Hoffnungen und Ängste, ihre Probleme und Herausforderungen richten. Voraussetzung für die Teilnahme in einer der beiden Kategorien: Der entsprechende Beitrag muss zwischen dem 1. Januar 2010 und dem 30. April 2011 im europäischen Raum in einem Print- oder Online-Medium erschienen sein.

Presseinformation von Brot für die Welt

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Diakonie

Experten gehen aktuell von über drei Millionen überschuldeter Haushalten aus, denn privater Konsum wird mehr und mehr mit Hilfe der verschiedenen Formen des Verbraucherkredits finanziert: für viele Menschen ein Weg von der Verschuldung in die Überschuldung. Für Menschen in prekären Lebenslagen sind Mietschulden, Schulden bei Energiekonzernen oder bei privaten Gläubigern ein weiterer Schritt in Richtung Überschuldung. Die Diakonie engagiert sich seit Jahrzehnten in ihren Schuldnerberatungsstellen für Menschen in Not und hat jetzt eine Handreichung zur Prävention in der Schuldnerberatung vorgelegt. Der Text beschreibt die Schuldnerberatung der Diakonie als wirkungsvolles Instrument, Menschen in Überschuldungssituationen zu helfen und mit ihnen eine Lebensperspektive zu entwickeln. Es wird deutlich, dass insbesondere durch Präventionsarbeit nachhaltige Effekte beim Abbau von Überschuldung, Armut und sozialer Ausgrenzung erzielt werden können.

Handreichung Schuldnerberatung

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Als ein Segment diakonischer Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft stellt ein Bericht des Diakonischen Werkes der EKD die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte in den Mittelpunkt. 2010 hatte sich das Diakonische Werk unter der Überschrift „Eine gerechte Gesellschaft gestalten – Aktivitäten der Diakonie“ mit den Zielen des EU-Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung befasst. Dabei wurde Armut in ihren unterschiedlichen Facetten und unter Berücksichtigung verschiedener Ursachen in den Blick genommen. Es gibt Ursachen für Armut und Ausgrenzung von Klientinnen und Klienten der Migrationsberatung, die nur auf diese Personengruppen zutreffen. Zum Teil sind sie institutionell bedingt (Zugang zum Arbeitsmarkt, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen und so weiter). Armut von Klientinnen und Klienten der Migrationsberatung der Diakonie auch mit statistischen Daten aufzuzeigen und zu belegen, ist Anliegen der jetzt vorgelegten Veröffentlichung.

Download: Arbeitshile Migrationsberatung

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In eigener Sache

Grüße aus dem Kirchenamt der EKD

Aus dem Kirchenamt der EKD in Hannover grüßen Sie die Newsletter-Redaktion und die Mitarbeitenden der Internetarbeit. Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest!

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Worte zum Tag

Siehst du Gott nicht? An jeder stillen Quelle, unter jedem blühenden Baum begegnet er mir in der Wärme seiner Liebe.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter

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