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EKD-Newsletter Nr. 398, 25. August 2011

ISSN 1616-0304


Inhalt

Kirchenpolitik

Ökumene

Ausland

Worte zum Tag

Kirchenpolitik

In diesem Jahr jähren sich die Terroranschläge auf New York und Washington vom 11. September 2001, die knapp 3000 Todesopfer forderten, zum zehnten Mal. Der Gedenktag fällt auf den 12. Sonntag nach Trinitatis. Viele Kirchengemeinden werden dies bei der Gestaltung ihrer Gottesdienste berücksichtigen wollen und der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken. Zur Ausgestaltung dieser Gottesdienste sind einige Materialien erschienen.

Pressemitteilung

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Der Militärbischof der EKD, Landessuperintendent Martin Dutzmann, forderte Christen auf, sich stärker für den Frieden zu engagieren. Eine militärische Intervention könne für eine begrenzte Zeit den Raum dafür schaffen. Militärische Gewalt sei jedoch nur als äußerste Möglichkeit ethisch vertretbar, sagte Dutzmann. Zivile Mittel müssten Vorrang haben. Die Aussage des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) von 1948 "Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein" sei auch heute noch grundlegend.

epd-Meldung

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Ökumene

Seit mehr als drei Jahrzehnten lädt die Ökumenische Friedensdekade im November zum Nachdenken, zum Beten und Handeln für den Frieden ein. Die diesjährigen zehn Tage für den Frieden stehen unter dem Motto: „Gier Macht Krieg“. Das Motto legt den Finger in die Wunden, weist auf grundlegend Verkehrtes hin und macht nachdrücklich klar, dass „Gier Macht Krieg“ von Gott nicht gutgeheißen werden kann und es Alternativen gibt, denen Christinnen und Christen verpflichtet sind. In den Konsumzonen unserer Gesellschaft begegnen wir regelmäßig Werbebotschaften wie: „Geiz ist geil – ich bin doch nicht blöd – das behalte ich selber…“. Wo persönliche Vorteile und das schnelle Geld locken, scheinen Teilen und Mitmenschlichkeit nicht gefragt zu sein. Da ist es gut, sich an Jesu Wort zu erinnern: „Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.“(Lukas 12,15)

Entwurf für den Bittgottesdienst für den Frieden 2011

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Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung engagiert sich seit 1957 als selbstständiger und gemeinnütziger Verein in der Fürsorge der Bundeswehrangehörigen und ihrer Familien. Die Arbeitsgemeinschaft organisiert und gestaltet vielfältige Angebote in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport und Familie, die Menschen aller Konfessionen offen stehen. Sie arbeitet dabei Hand in Hand mit dem Bundesministerium der Verteidigung und der Evangelischen Militärseelsorge zusammen.

Weitere Informationen zu den Angeboten der EAS

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Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) lädt Gemeinden aller Konfessionen zur Feier des zweiten Ökumenischen Tags der Schöpfung ein. Seit 2010 wird dieser Tag am ersten Freitag im September bundesweit begangen. Das von der ACK herausgegebene Gottesdienstheft gibt Anregungen und macht Vorschläge zur Feier eines ökumenischen Gottesdienstes in den eigenen Gemeinden zwischen 1. September und 4. Oktober.

Download und Bestellmöglichkeit bei der ACK

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Zwölf Jahre lang leitete Philip Potter von 1972 bis 1984 den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf. Der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, gratulierte dem ehemaligen Generalsekretär des Weltkirchenrates zu seinem 90. Geburtstag und hob dessen Engagement gegen die Apartheid im südlichen Afrika und gegen jegliche Form von Rassismus hervor. Dieses klare Eintreten für die Gleichheit und die Würde aller Menschen als „Geschöpfe Gottes und begnadigte Sünder“ sei ein starkes Glaubenszeugnis gewesen, auch wenn dieses Engagement von tiefen inneren Konflikten innerhalb der ökumenischen Gemeinschaft begleitet war. In diesen galt es, die von Gott geschenkte Einheit zu bewähren und zu bewahren. Potters „theologische Leidenschaft, Kompetenz und spirituelle Ausstrahlung“, so Schneider, habe wesentlich dazu beigetragen, dass die ökumenische Bewegung unter dem Evangelium in Gottesdienst und Gebet beieinander geblieben sei.

Editorial

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Der Ratsvorsitzende EKD, Nikolaus Schneider, hat den früheren EKD-Auslandsbischof Rolf Koppe zu seinem 70. Geburtstag am Sonntag gratuliert. Er schaue mit Dankbarkeit auf die 13 Jahre, die Koppe für die ökumenische Arbeit der EKD Verantwortung getragen habe, heißt es in einem Glückwunschschreiben Schneiders. Koppe habe besonders im Dialog mit den orthodoxen Kirchen viel für ein tieferes gegenseitiges Verständnis beigetragen.

epd-Meldung

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Ausland

Die Gebirgsklinik im Schweizer Graubünden ist als Heilstätte weltbekannt. Die Hochgebirgsklinik ist die einzige deutsche Klinik in der Schweiz, die aus der Zauberberg-Welt des letzten Jahrhunderts geblieben ist. Zum Auftrag der Heilstätte gehörte von Anfang an auch die geistliche Begleitung der Kranken, die oft monatelang weg von zu Hause waren. Bis vor knapp zehn Jahren prägten auch Diakonissen das geistliche Leben. Heute werden für die Dauer von sechs Jahren Geistliche von der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz zur Betreuung der Kranken entsandt. Die evangelische Pfarrerin Christa Leidig berichtet im „Brief aus Davos“ von ihrer Arbeit.

Editorial

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Worte zum Tag

„Man muß viel Liebe investieren, wenn Glaube sich entfalten soll, und man muß viel Freiheit riskieren, wenn die Kirche lebendig bleiben soll.

(Otto Dibelius, ev. Theologe)

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