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EKD-Newsletter Nr. 408, 28. November

ISSN 1616-0304


Inhalt

Advent

Kirchenpolitik

Medien

Ökumene

Aus den Landeskirchen und Werken

Worte zum Tag

Advent

Advent - für viele Menschen ist diese Zeit ein Lichtblick in den dunklen Monaten des Jahres. Der Sehnsucht nach Licht wird mit Kerzen begegnet - oder mit einem Ausflug auf einen der vielen bunt illuminierten Weihnachtsmärkte. Länger als in diesem Jahr kann die Adventszeit nicht sein: Vom ersten Advent bis Heiligabend sind es fast vier Wochen. Zeit für Kerzen und Weihnachtsmärkte - Zeit auch, um sich auf das Christfest vorzubereiten.

Editorial

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Mit dem ausklingenden Kirchenjahr hat die Adventskalender-Werkstatt der evangelischen Kirche wieder ihre Pforten geöffnet: ein persönlicher Adventskalender ist schnell zusammengeklickt. Benötigt werden nur ein paar kreative Ideen und eine Handvoll schöner Bilder. Den fertigen Kalender können Sie an Ihre Familie, Freunde oder einfach liebe Menschen verschenken, denen Sie eine Freude machen wollen. Wer keine Zeit und Lust zum Basteln hat, abonniert einen fertigen Kalender. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag eine E-Mail verschickt, die den Abonnenten den Weg zu ihren Kalendertürchen weist. Und wer die Kalenderwerkstatt schon letztes Jahr benutzt hat, hat es besonders leicht, denn alle Zugangsdaten sind unverändert.

advent.evangelisch.de

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Kirchenpolitik

Die christlichen Kirchen müssen nach Ansicht von Präses Nikolaus Schneider für die Belange Armer „politisch und laut werden“. „Wir müssen uns zumindest an diesen Stellen engagieren, wo es um sozialstaatliche Rechte und Regelungen geht“, sagte der Ratsvorsitzende der EKD in Berlin bei der Vorstellung eines Buchs zur Adventszeit, das er mit seiner Frau Anne geschrieben hat. Gleichzeitig warnte der rheinische Präses davor, biblische Texte zu radikal und als Waffe in politischen Kämpfen zu benutzen. Stattdessen müsse aus christlichen Grundlagen eine gerechte Struktur entwickelt werden, in der Reiche und Arme gleichermaßen zu ihren Rechten kommen, betonte Schneider. In ihrem Buch „Hoffnungslicht in kalter Nacht“ schildern Anne und Nikolaus Schneider ihre Weihnachtstraditionen, erläutern in Streitgesprächen theologische Hintergründe und diskutieren darüber, was das Weihnachtsfest für Benachteiligte oder Menschen nach Schicksalsschlägen bedeuten kann.

epd-Meldung

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„Land zum Leben, Grund zur Hoffnung“ – unter diesem Motto steht die 53. Aktion von „Brot für die Welt“, die das evangelische Hilfswerk am 1. Adventssonntag in Dortmund mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet hat. „Der Hunger auf Land wächst und damit der Hunger auf dem Land“, sagte Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Direktorin von „Brot für die Welt“ in der Kirche St. Reinoldi. Es sei nicht hinzunehmen, dass Menschen ihren Lebensraum und damit ihre Existenz verlieren, weil dort Soja für unser Vieh und Energiepflanzen für unseren Sprit angebaut werden.

Spendenaktion: Brot für die Welt

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Für die bestehenden Jugendfreiwilligendienste und den neuen Bundesfreiwilligendienst sollen gleiche Rahmenbedingungen gelten. Dies betonte der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälat Bernhard Felmberg. „Gleiche Rahmenbedingungen und gemeinsame Werbung sind Themen, die wir gemeinsam mit dem Diakonischen Werk der EKD und der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend weiterhin aufmerksam begleiten werden.“

EKD-Pressemitteilung

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Medien

"Wir Christen müssen uns auf die säkulare Welt einlassen", erklärte Heinrich Bedford-Strohm, der seit November Landesbischof der evangelischen Kirche in Bayern ist. Dazu gehört für ihn ganz klar das Web 2.0, für dessen Nutzung er sich von kirchlicher Seite aus eine klare Strategie wünscht. Ebenso wichtig sei es aber auch, sich eingehend mit den Gefahren und Problemen des Netzes auseinander zu setzen. Und: persönliche Gespräche und die Begegnung in der Gemeinde kann auch das Web nicht ersetzen, findet der Bischof.

epd-Meldung

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Kinder brauchen Räume! - zum Spielen, zum Lernen und um Schritt für Schritt die Welt zu entdecken. Das gilt schon lange auch für die Welt des Internets. Der Erfurter Netcode setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Kinder altersgerechte und hochwertig gestaltete Angebote im Netz finden und verleiht sein Qualitätssiegel an besonders gelungene Seiten. Der unabhängige Verein von Wissenschaftlern, Kirchenvertretern und Bildungsinstitutionen hat jetzt sein Erfurter Netcode-Siegel an vier weitere Online-Angebote für Kinder vergeben.

www.erfurter-netcode.de

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Genau rechtzeitig zur Synode ist er fertig geworden, der neue Internetauftritt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Nicht nur das Layout ist moderner und übersichtlicher geworden, auch an der inhaltlichen Gestaltung ist kräftig gefeilt worden: „Im Mittelpunkt stehen die Lebenswelten der Menschen, die den Internetauftritt nutzen“, sagt Kay Oppermann, Leiter der Internetabteilung im Evangelischen MedienServiceZentrum (EMSZ) der Landeskirche. Bereits von der Startseite aus hat man Texte und Informationen zu persönlichen Lebenssituationen im Blick - und kirchliche Äußerungen zu aktuellen Themen sind gleich unter einem eigenen Punkt „Positionen“ zusammengefasst. Der neue Auftritt macht neugierig, sich näher mit der Landeskirche zu beschäftigen.

Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers

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Ökumene

Der Arbeitskreis Kirche und Sport in der EKD und der katholische Arbeitskreis Kirche und Sport haben sich bei ihrer ökumenischen Jahresversammlung Mitte November in Bad Boll unter anderem mit dem Thema sexualisierte Gewalt beschäftigt. „Das Kartell des Schweigens immer wieder zu durchbrechen, ist und bleibt eine wesentliche Aufgabe derjenigen, die im Bereich Kirche und Sport aktiv sind“, erklärte Bernhard Felmberg, Sportbeauftragter des Rates der EKD und Vorsitzender des evangelischen Arbeitskreises Kirche und Sport. „Wir müssen mit wachen Augen und einem geschärften Blick die Not von Kindern und Jugendlichen wahrnehmen, die mit sexualisierter Gewalt konfrontiert worden sind. Wir müssen die Sensibilität für diese Problematik in den Vereinen und in der Kirche immer wieder neu einfordern, so dass durch Aufklärung Missbrauch vermieden wird."

EKD-Pressemitteilung

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Aus den Landeskirchen und Werken

Annette Kurschus (48) wird neue Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Damit steht künftig zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der westfälischen Landeskirche. Mit deutlicher Mehrheit entschieden sich die 186 stimmberechtigten Mitglieder der Westfälischen Landessynode am 16. November für Annette Kurschus, die seit 2005 Superintendentin des Kirchenkreises Siegen ist. Sie erhielt 143 von 182 abgegebenen Stimmen. Der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, gratulierte der neugewählten Präses. In seinem Glückwunschschreiben heißt es: „Ich hoffe, dass Sie vom Vertrauen auf Gott in ihrem Dienst getragen werden.“ Der Zuspruch aus dem Buch des Propheten Nahum (1,7): „Gut ist der Herr, eine feste Burg am Tage der Not. Er kennt alle, die Schutz suchen bei ihm“ solle der Neugewählten als Ermutigung dienen und sie beim Eintritt in das neue Amt begleiten. Am 4. März 2012 wird Annette Kurschus mit einem Festgottesdienst in das Präsesamt eingeführt. Sie wird Nachfolgerin von Präses Alfred Buß (64), der nach achtjähriger Amtszeit in den Ruhestand geht.

EKD-Pressemitteilung

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Worte zum Tag

Der Christ hat nichts anzubieten aus einem Vorrat, über den er verfügt. Er hat nichts gesammelt. Er ist nur Gast am Tisch des Herrn, und als Botschafter des Evangeliums lädt er die anderen dazu ein.

Afrikanisches Sprichwort

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