EKD-Newsletter Nr. 238, 05. März 2007

Religion
1. Rund um die Bibel
2. Heilsam in Bewegung kommen - Autofasten 2007
3. Paul Gerhardt zum 400. Geburtstag

Medien
4. „Religion bildet“
5. zeitzeichen: Islamismus ist nicht Islamismus

Worte zum Tag


Religionen

1. Rund um die Bibel

Logo: Bibelgesellschaftwww.die-bibel.de - unter dieser Adresse hat die Deutsche Bibelgesellschaft am 1. März ein neues Internet-Portal rund um die Bibel gestartet. Natürlich sind auf dem Bibelportal die Textausgaben der Lutherbibel, der Guten Nachricht und anderer Übersetzungen verfügbar, hinzu kommen Hintergrundinformationen wie Erläuterungen, Fotos und Landkarten. Wer will, kann über das Portal Bibelverse zu Geburtstagen und anderen Anlässen als SMS verschicken. Registrierte Benutzer können sich einen Bibeleseplan zusammenstellen, außerdem lassen sich über Postleitzahlensuche Bibelkreise in Wohnortnähe finden. Im angeschlossenen Shop gibt es vielfältige Publikationen zur Bibel, von der Download-Bibel für den PDA bis zum klassischen Bibelatlas.

http://www.die-bibel.de
http://www.dbg.de

 

2. Heilsam in Bewegung kommen - Autofasten 2007

Logo: Schriftzug AotofastenDie Fastenzeit, als Vorbereitungszeit auf das Osterfest, war für Christinnen und Christen schon immer ein besonderer Anlass, über den eigenen Lebensstil nachzudenken und bewusster zu leben. Ein bewährtes Mittel dazu war und ist das Fasten. Fasten ist dabei mehr als der bloße Verzicht auf Essen, Alkohol oder Zigaretten. Fasten bezieht den ganzen Menschen ein, mit Geist, Leib und Seele. Durch den bewussten Verzicht auf liebgewordene Dinge und Verhaltensweisen können Gewohnheiten neu in den Blick genommen und überprüft werden. Das kann zum Umdenken führen und zur Entscheidung, künftig anders zu leben. Die Aktion Autofasten, die zum zehnten Mal stattfindet, lädt dazu ein, den Umgang mit dem Auto zu überdenken und neu zu gestalten. Die evangelischen Kirchen im Rheinland, in Hessen-Nassau und in der Pfalz, die katholischen Bistümer Trier, Mainz und Limburg sowie die evangelische und katholische Kirche in Luxemburg laden zum Autofasten in der Zeit vom 4. März bis 1. April ein. Sie rufen dazu auf, in dieser Zeit möglichst auf das Auto zu verzichten.

http://www.ekd.de/aktuell/53069.html
http://www.autofasten.de

 

3. Paul Gerhardt zum 400. Geburtstag –
Evangelische Kirche feiert den berühmten Liederdichter

Paul GerhardtAm kommenden Montag, den 12. März, jährt sich der Geburtstag von Paul Gerhardt zum 400. Mal. „Ich steh an deiner Krippen hier“ oder „Nun lasst uns gehn und treten“ sind nur zwei Beispiele seiner Lieder, die Generationen von Menschen bis heute bewegen – in der Bearbeitung von Sarah Kaiser zu hören auf www.paul-gerhardt-jahr.de. Auf vielfältige Weise gedenkt die evangelische Kirche des berühmten Liederdichters. "Meine Passion" heißt zum Beispiel eine Reihe öffentlicher Vorträge in Berlin, in der Persönlichkeiten aus Künsten, Wissenschaft und Politik immer mittwochs ihr Verhältnis zu Paul Gerhardt beschreiben. Die Vortragsreihe wird vom Kulturbüro der EKD zusammen mit der Kulturstiftung St. Matthäus und anderen Kultureinrichtungen veranstaltet. Als Redner treten unter anderem Christoph Georg Biller, der Thomaskantor in Leipzig, Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität und Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, auf. Am Sonntag, 11. März findet in der St. Marienkirche zu Berlin ein ZDF-Gottesdienst zu Paul Gerhardt statt, in dem der Berliner Bischof und EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber predigen wird.

http://www.paul-gerhardt-jahr.de
http://www.ekd.de/presse/pm36_2007_veranstaltungen_paul_gerhardt.html
http://www.ekd.de/medientipps/53050.html

 

Medien

4. „Religion bildet“

Schriftzug: Religion bildet„Religion bildet“ – dieses Motto stand groß über dem Messestand der evangelischen und katholischen Kirche auf der Bildungsmesse „didacta“. Vom 27. Februar bis 3. März präsentierte die EKD gemeinsam mit den evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern in und um Nordrhein-Westfalen sowie weiteren kirchlichen pädagogischen Einrichtungen ein buntes Programm rund um Schule und Religionsunterricht. Die Kirchen haben damit in diesem Jahr erstmals einen eigenen Auftritt auf der Bildungsmesse eingeräumt bekommen. Im Mittelpunkt standen praxisbezogene Standveranstaltungen, u.a. zu den Themen „Innovative Medienarbeit im Religionsunterricht“ oder „Theologische Gespräche mit Kindern“. Gleich am ersten Tag sorgte ein Überraschungsgast für Aufregung: Harald Schmidt besuchte den Stand. Oberkirchenrat Harald Bewersdorff, der Verantwortliche auf evangelischer Seite, zeigte sich rundherum zufrieden mit den „Trauben von Menschen“, die den Stand der Kirchen besuchten. Einen so großen Andrang habe er auf der „didacta“ noch nie erlebt.

http://www.ekd.de/presse/pm35_2007_didacta.html
http://www.kirche-auf-der-bildungsmesse.de
http://www.didacta-koeln.de

 

5. zeitzeichen: Islamismus ist nicht Islamismus
Die Politologin Isabelle Werenfels im zeitzeichen-Interview

Logo; zeitzeichen„Der Westen muss sich klarmachen, dass es unter den Islamisten verschiedene Gruppen gibt.“ Dies betonte die Schweizer Politologin und Algerienexpertin Isabelle Werenfels im Interview mit dem evangelischen Monatsmagazin zeitzeichen. In der Praxis müsse zwischen „den Taliban in Afghanistan und den so genannten „Jihadisten“ im Irak, die mit Gewalt gegen Andersdenkende vorgehen“ und der „Regierungspartei der Türkei, die immer stärker den christlich-demokratischen Parteien in Europa ähnelt“, unterschieden werden.
Gleichzeitig forderte sie, Islamisten an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Der politische Wettbewerb nötige zu Kompromissen. Die Konsequenz sei, dass ideologische Einstellungen abgeschliffen würden, so die Wissenschaftlerin, die für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin arbeitet. Am Krieg im Irak übte die Politologin Kritik: „Er hat dazu geführt, dass sich die gewaltbereiten Islamisten in anderen Ländern radikalisiert und internationalisiert haben.“

http://www.zeitzeichen.net

 

Worte zum Tag

Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.

Aus einem Lied des evangelischen Pfarrers Paul Gerhardt (1607-1676)

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