EKD-Newsletter Nr. 148, 6. Januar 2005 (Ausgabe Presse)

1. Oekumenischer Gedenkgottesdienst fuer die Flutopfer - Live-Uebertragung in der ARD

2. Helferinnen und Helfer bauen "Bruecke der Menschlichkeit" -  Bischof Huber zur Flutkatastrophe in Suedasien

3. Pfarrer Burkhard Bartel berichtet aus Khao Lak -  "Diesen Weg sollte niemand allein gehen muessen"

4. Diakonie Katastrophenhilfe ist im Flutgebiet im Einsatz -  Versorgung mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Kleidung im Vordergrund

5. TV-Tipp: Live-Uebertragung des Oekumenischen Gottesdienstes in Berlin zum Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe

6. Gedanken fuer den Tag


1. Oekumenischer Gedenkgottesdienst fuer die Flutopfer -
Live-Uebertragung in der ARD

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz laden in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ein zu einem Oekumenischen Gottesdienst am Sonntag, den 9. Januar 2005, um 15 Uhr im Berliner Dom. Der Gottesdienst "soll eine Gelegenheit sein, unserem Schmerz und unserer Klage Ausdruck zu geben, neuen Mut zum Leben zu gewinnen und uns zur Naechstenliebe bereit zu machen", so die Veranstalter. Eingeladen seien alle, die in diesen Tagen nach Quellen des Mutes und der Solidaritaet und taetigen Hilfe suchten. Ganz besonders richte sich die Einladung an diejenigen, die unter ihren Angehoerigen oder Freunden Opfer zu beklagen haben oder bis heute noch nicht wissen, was ihren Angehoerigen und Freunden zugestossen ist, und an diejenigen, die mit dem Leben davongekommen sind und wieder nach Hause zurueckkehren konnten. Der Gottesdienst wird gestaltet vom Vorsitzenden der Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, sowie weiteren Beteiligten. Die ARD uebertraegt die Veranstaltung live ab 15 Uhr.

http://www.ekd.de/presse/397_pm2_2005_
gedenkgottesdienst_suedasien.html

http://www.tv-ev.de/themen_2681.html


2. Helferinnen und Helfer bauen "Bruecke der Menschlichkeit" -
Bischof Huber zur Flutkatastrophe in Suedasien

Auch er habe in den vergangenen Tagen mit der Frage gerungen, wie Gott den Tod so vieler Menschen zulassen koenne, sagte Bischof Wolfgang Huber nach der Flutkatastrophe in Suedasien. Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sprach am 1. Januar in der ARD das "Wort zum Jahresbeginn". Er koenne es nachempfinden, wenn Menschen in einer solchen Lage an Gott zweifeln, ja verzweifeln. "Und doch weiss ich keine andere Zuflucht aus diesem unbegreiflichen Leid als ihn. Ich glaube fest, dass Gott nicht den Tod, sondern das Leben will." Der unermuedliche Einsatz der Helferinnen und Helfer vor Ort und die grosse Spendenbereitschaft weltweit "tragen bei zu einer Bruecke der Menschlichkeit". Auch der ZDF-Fernsehgottesdienst am 2. Januar griff die Klage ueber die Flut auf.

http://www.ekd.de/predigten/
predigt_050101_huber_wort_zum_sonntag.html

http://www.ekd.de/presse/397_pm01_2005_
rv_predigt_zdf_godi.html

http://www.ekd.de/presse/397_pm248_2004_
rv_wort_neujahr_rbb.html

http://www.ekd.de/presse/397_pm250_2004_
rv_neujahrspredigt.html


3. Pfarrer Burkhard Bartel berichtet aus Khao Lak -
"Diesen Weg sollte niemand allein gehen muessen"

Eigentlich betreut Pfarrer Burkhard Bartel die deutschsprachige evangelische Gemeinde in der thailaendischen Hauptstadt Bangkok. Mit Ehefrau und Tochter war er am 26. Dezember auf dem Weg in den Weihnachtsurlaub an der Suedkueste Thailands, als ihn die Nachricht von der Flut erreichte. Sofort machten sie sich auf den Weg nach Khao Lak. Was er dort sah und von Ueberlebenden hoerte, berichtete Bartel per E-Mail.

http://www.ekd.de/aktuell/442_
bericht_bartel_thailand.html

http://www.ekd.de/aktuell_presse/40771_
news_2005_01_03_1_bartel_bangkok.html


4. Diakonie Katastrophenhilfe ist im Flutgebiet im Einsatz
Versorgung mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Kleidung im Vordergrund

Noch immer steigen die Zahlen ueber Opfer und Schaeden des schweren Erdbebens vom 2. Weihnachtstag 2004. Die Bilder aus den betroffenen Gebieten vor und nach der Flutwelle zeigen, dass ganze Landstriche nicht mehr existieren. Strassen, Kommunikationswege, Infrastruktur, Landepisten; die Flutwelle hat vieles zerstoert. Die UNO schaetzt die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf mehr als 200.000. Bereits einen Tag nach der Katastrophe hat die Diakonie-Katastrophenhilfe gemeinsam mit kirchlichen Partnern vor Ort mit ersten Hilfsmassnahmen begonnen. Die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Kleidung steht zur Zeit im Vordergrund. Spenden werden erbeten unter dem Kennwort "Erdbeben-Suedasien" an die Diakonie Katastrophenhilfe, Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online ueber www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden.

http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/
http://www.ekd.de/presse/397_pm245_2004_
flutkatastrophe.html


5. TV-Tipp: Live-Uebertragung des Oekumenischen Gottesdienstes in Berlin zum Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe

Die ARD uebertraegt den Oekumenischen Gedenkgottesdienst am Sonntag, 9. Januar, ab 15 Uhr live.

http://www.tv-ev.de/themen_2681.html
http://programm.daserste.de/


6. Gedanken fuer den Tag

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Maechte noch Gewalten, weder Gegenwaertiges noch Zukuenftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Roemer 8, 38-39

Feedback

Uns interessiert Ihre Meinung zum Newsletter.
Schreiben Sie an:
mailto:feedback@ekd-newsletter.de

EKD-Newsletter - Ausgabe Internet
herausgegeben von:

Evangelische Kirche in Deutschland
- Internet-Arbeit -
- Pressestelle -
POB 21 02 20
30402 Hannover
Tel.: + 49 - 511 - 2796 - 0
Fax: + 49 - 511 - 2796 - 777
E-Mail: internet@ekd.de

WWW-Adresse des Newsletter:
(Bestellen/Austragen)
http://www.ekd-newsletter.de

Copyright-Hinweis: Die Beiträge aus dem Newsletter dürfen mit Quellenangabe in elektronischen und gedruckten Medien im Bereich der evangelischen Kirche veröffentlicht werden. Bitte senden Sie Belege an die im Impressum genannten Herausgeber der EKD-Newsletters.