EKD-Newsletter Nr. 154, 28. Februar 2005

1. Woche fuer das Leben 2005
KinderSegen - Hoffnung fuer das Leben - Mit Kindern ein neuer Aufbruch

2. "Kathedrale protestantischer Selbstverpflichtung"
Huber zum 100. Jubilaeum der Einweihung des Berliner Doms

3. Kirche auf der Bildungsmesse
"Entwicklung braucht Religion"

4. Huber zu Hartz IV, Christentum und Islam und weiteren Themen
Interview mit dem DeutschlandRadio Berlin am 25. Februar

5. Weltgebetstag der Frauen am 4. Maerz
Frauen aus Polen haben die Liturgie gestaltet

6. WebFish Gold: Eine Traumwebsite!
Jungscharlager des Evangelischen Jugendwerkes in Wuerttemberg

7. WebFish Silber: Zeiten - Raeume - Rituale
Vom virtuellen Geist einer romanischen Basilika

8. WebFish Bronze
Ev. Leonhardsgemeinde Stuttgart

9. WebFish Foerderpreis
Altes Land wird gefoerdert

Worte zum Tag

 


1. Woche fuer das Leben 2005
KinderSegen - Hoffnung fuer das Leben - Mit Kindern ein neuer Aufbruch

Unter dem Motto "Mit Kindern ein neuer Aufbruch" veranstalten die Kirchen vom 9. bis 16. April die bundesweite Woche fuer das Leben. Der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, stellten heute, 28. Februar, in Berlin die zentralen Anliegen dieser gemeinsamen Initiative vor, die am 9 April in Kassel eroeffnet wird. Waehrend der Woche fuer das Leben finden vom 9. bis 16. April in vielen Kirchengemeinden, Verbaenden und kirchlichen Einrichtungen in ganz Deutschland Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie Gottesdienste unter dem Motto "Mit Kindern ein neuer Aufbruch" statt.

http://www.ekd.de/woche/2005/8.htm
http://www.ekd.de/presse/
397_pm35_2005_wfdl_zentrale_anliegen.html

http://www.ekd.de/presse/
397_050228_wfdl_statement_huber.html

http://www.ekd.de/presse/
397_050228_wfdl_statement_lehmann.html

 

2. "Kathedrale protestantischer Selbstverpflichtung"
Huber zum 100. Jubilaeum der Einweihung des Berliner Doms

Der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, betonte in seiner Predigt im Festgottesdienst zum 100-jaehrigen Jubilaeum der Einweihung des Berliner Doms am 27. Februar, dass der Berliner Dom und seine 100-jaehrige Geschichte verpflichte, die Botschaft von Gottes Liebe und das Gebot der Liebe zum Naechsten nicht nur in Kirchenmauern hoeren zu lassen - sondern ebenso auf den Strassen und Plaetzen, in den engen Wohnungen der Arbeitslosen wie in den Haeusern derer, die ueber moegliche Gewinnsteigerungen spekulieren. Der Berliner Bischof wies in seiner Predigt auf die Spannung zwischen der Predigt zur Einweihung des Doms vor 100 Jahren und der Predigt zur Neueinweihung vor zwoelf Jahren hin. Grundueberzeugung bleibe: "Denen ist das Evangelium nahe, die in unserem Land um Arbeit und Brot fuerchten. Die Stimme derer muss hier laut werden, die heute im Sudan zu Hunderttausenden vor einem moerderischen Buergerkrieg auf der Flucht sind."

http://www.ekd.de/presse/
397_pm33_2005_rv_predigt_jubilaeum_berliner_dom.html

http://www.ekd.de/predigten/
predigt_050227_huber_jubilaeum_berliner_dom.html

 

3. Kirche auf der Bildungsmesse
"Entwicklung braucht Religion"

Ein Programm rund um Schule und Religionsunterricht praesentiert die EKD gemeinsam mit der katholischen Kirche vom 28. Februar bis 4. Maerz auf der didacta in Stuttgart. Unter dem Motto "Entwicklung braucht Religion" suchen die Kirchen den oeffentlichen Dialog ueber Bildung und religioese Kompetenz in der Schule. Kooperationspartner sind die evangelischen Landeskirchen und die katholischen Bistuemer in Baden-Wuerttemberg sowie weitere kirchlich-paedagogische Einrichtungen. Ziel des Engagements auf der Bildungsmesse sei es, Lehrerinnen und Lehrer individuell zu beraten und neue schulische Entwicklungen zu reflektieren. Das Gespraech ueber das Eigene und das Fremde in einer Schule mit vielen Religionen soll gefoerdert werden. Dabei werden am Stand der Kirchen Praxisideen und Materialien fuer einen lebendigen Unterricht gezeigt.

http://www.ekd.de/presse/
397_pm30_2005_kirche_didacta.html

http://www.kirche-auf-der-bildungsmesse.de/
http://www.didacta-stuttgart.de/

 

4. Huber zu Hartz IV, Christentum und Islam und weiteren Themen
Interview mit dem DeutschlandRadio Berlin am 25. Februar

Der Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, hat sich fuer Korrekturen der Arbeitsmarktreform Hartz IV ausgesprochen. Die Berechnung des Arbeitslosengeldes II auf der Grundlage so genannter Bedarfsgemeinschaften muesse veraendert werden, sagte Huber am Freitag im Deutschlandradio Berlin. Es gebe Faelle, wo Menschen unterhalb der Armutsgrenze landen, weil das Einkommen des Partners angerechnet werde, kritisierte der Berliner Bischof. "Wir muessen genau hinschauen bei denjenigen, die massive Abstiegserfahrungen machen", so Huber.

http://www.ekd.de/aktuell/
442_050225_rv_interview_dlr.html

 

5. Weltgebetstag der Frauen am 4. Maerz
Frauen aus Polen haben die Liturgie gestaltet

Jeweils am ersten Freitag im Maerz feiern Frauen in ca. 170 Laendern oekumenisch den christlichen Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen. Die Liturgie verfassen jeweils Frauen eines Landes fuer die Welt. Intensive Vorbereitungen zum Land und der Situation von Frauen sowie Bibelarbeiten foerdern das bessere Verstaendnis ueber nationale und konfessionelle Grenzen hinweg. Kreative Gottesdienstgestaltung laesst die Botschaft der Frauen und ihre Lebenssituation lebendig werden. Frauen bereiten die Gottesdienste fuer die ganze Gemeinde vor. Sie staerken dadurch ihre Verantwortung vor Ort. Im gemeinsamen Gebet entsteht Solidaritaet von Frauen weltweit. Aus der Kollekte werden Frauenprojekte weltweit gefoerdert; Aktionen, die das Anliegen von Frauen unterstuetzen, foerdern das Bewusstsein ueber die politischen Ursachen von ungerechten Strukturen, unter denen Frauen leiden.

http://www.weltgebetstag.de

 

6. WebFish Gold: Eine Traumwebsite!
Jungscharlager des Evangelischen Jugendwerkes in Wuerttemberg

Beim diesjaehrigen Wettbewerb um den EKD-Internet-Award WebFish haben sich die Internet-Nutzer mit ueberwaeltigender Mehrheit ihren Favoriten fuer den Webfish in Gold auserkoren: Den Internetauftritt des Jungscharlagers des Evangelischen Jugendwerkes in Wuerttemberg. Und die Jury schliesst sich diesem Votum an. Keine andere Jugendfreizeit wirbt derzeit so bunt und vielfaeltig im Internet um Teilnehmer. Sogar lange nach dem Ende der letzten Jugendfreizeit in Kapf kommt die Stimmung noch rueber. Bei diesem Angebot ist fast alles richtig gemacht. Fuer das Medium Internet optimal aufbereitete Inhalte kommen zusammen mit einem durch und durch ansprechenden Design. Man spuert, dass die Website nicht nur fuer Jugendliche gemacht ist, sondern sie auch erreicht. Dem Angebot 2005, den Jugendlichen und dem Jungscharlager sei gewuenscht, dass alle Macherinnen und Macher weiterhin mit aehnlich viel Freude, Engagement und Kreativitaet bei der Sache bleiben. Die Jury wuenscht weiterhin viel Erfolg. Der WebFish in Gold geht nach Wuerttemberg!

http://www.kapf-live.de/kapf2004/index.html

 

7. WebFish Silber: Zeiten - Raeume - Rituale
Vom virtuellen Geist einer romanischen Basilika

"Gott schliesst keine Tuer, ohne eine andere zu oeffnen". Mit diesen Worten werden die Besucher und Besucherinnen begruesst, die in die Klosterkirche Lippoldsberg durch die virtuelle Pforte im Internet eintreten. Auf sehr beeindruckende und klare Weise wird Geschichte und Architektur der Klosterkirche praesentiert. Eine Reise mit ueberzeugenden und fuer das Internet in guter Qualitaet dargebotenen Bildern vermittelt den Eindruck, selbst am Ort zu sein. Einen besonderen Reiz bietet es, im Lippoldsberger Evangeliar aus dem 12. Jahrhundert zu stoebern. Die wichtigsten Stationen in der Kirche werden nicht nur im Bild gezeigt, sondern zudem ausfuehrlich durch einen Audio-Guide erklaert. Sogar die Klosterkids koennen mit kleinen Spielchen die Kirche virtuell erkunden. Tipps fuer die Eltern, wie die Kinder mit dem Internet umgehen sollten, fehlen dabei nicht. Die Themenseiten "Zeiten - Raeume - Rituale" eroeffnen in Text und Bild tiefe Einblicke in Kernbereiche des christlichen Glaubens. Gerne "verliert" man sich im positiven Sinne in diesem Internetangebot, das sehr verdient mit dem WebFish in Silber 2005 ausgezeichnet wird.

http://www.klosterkirche.de

 

8. WebFish Bronze:
Ev. Leonhardsgemeinde Stuttgart

Eher schwaebisch sparsam scheint die Startseite der Ev. Leonhardsgemeinde auf den ersten Blick. Aber wirklich nur auf den ersten Blick. Steigt man in die Seiten mit dem angenehm zurueckhaltenden Design ein, erschliesst sich schnell eine Fuelle von Informationen. Man spuert in allen Bereichen das Engagement der Redaktion, gute, informative Inhalte bereitzustellen und aktuelle Themen zu vermitteln. Die Startseite benennt sofort "Highlights" der gemeindlichen Arbeit und bietet einen Veranstaltungskalender, auf den man von jeder Seite Zugriff hat. Es wird kein Versuch unternommen, sich um seiner selbst willen im Internet zu praesentieren. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Aspekt der Darstellung und Information fuer Aussenstehende. Neben den gemeindlichen Informationen und Gruppen wird Wert darauf gelegt, auch das gemeindliche Umfeld mit einzubeziehen, z. B. Kirchen und Projekte in der Stadt. Die Darstellung der Geschichte der Gemeinde ist in zwei Chroniken dargestellt, die bereits im Jahr 1334 beginnen. Eine Internetpraesenz, deren erstmaliger Besuch zur Wiederkehr reizt. Diesem Angebot hat die Jury zu Recht den WebFish in Bronze verliehen.

http://www.leonhardskirche.de

 

9. WebFish Foerderpreis
Altes Land wird gefoerdert

Zwischen Stade, Buxtehude und Hamburg liegt das "Alte Land", bekannt als das groesste zusammenhaengende Obstanbaugebiet Mitteleuropas. Und dort liegen auch fuenf Gemeinden, die sich fuer einen ansprechenden und weitgehend einheitlichen Internetauftritt zusammengefunden haben: die Gemeinden St. Nikolai Borstel, St. Martini Estebruegge, St. Matthias Jork, die Kirchengemeinde in Luehekirchen und St. Mauritius et Maria in Hollern-Twielenfleth. Das ist nicht nur praktisch und Kosten sparend; die evangelische Kirche im Alten Land wird dadurch auch noch besser erlebbar. An dem einheitlichen Aufbau hat die Jury vieles ueberzeugt: neben dem Konzept auch das Design der Einzelseiten der Gemeinden. Zugleich koennen noch einige Details verbessert werden: Die Startseite sollte ueberholt werden und auch St. Martini Estebruegge kann noch angepasst werden. Um die Gemeinden dabei zu unterstuetzen, noch an diesen letzten Feinheiten zu schleifen, hat die Jury den Foerderpreis vergeben, der in diesem Jahr mit 500 Euro dotiert ist. Dieser Geldpreis wird von der Evangelischen Kreditgenossenschaft eG (EKK, www.ekk.de) gefoerdert.

http://www.kirche-altes-land.de

 

Worte zum Tag

Wir muessen uns immer wieder sehr lange und sehr ruhig in das Leben, Sprechen, Handeln, Leiden und Sterben Jesu versenken, um zu erkennen, was Gott verheisst und was er erfuellt. Gewiss ist, dass im Leiden unsere Freude, im Sterben unser Leben verborgen ist; gewiss ist, dass wir in dem allen in einer Gemeinschaft stehen, die uns traegt.

Dietrich Bonhoeffer

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