EKD-Newsletter Nr. 161, 09. Mai 2005

1. Huber: Erinnern, um Zukunft zu haben
- Ratsvorsitzender hat im Gedenkgottesdienst gepredigt

2. Die Menschen ernst genommen
- Ratsvorsitzender gratuliert Kabarettisten zum 80. Geburtstag

3. Rat beruft ab 2006 Petra Bahr zur Kulturbeauftragten
- In Berlin entsteht Kulturbuero der Evangelischen Kirche

4. "Was Maennern Sinn gibt..."
- Studie der Kirchen erforscht Religiositaet von kirchenfernen Maennern

5. RTL-Werbekampagne fuer den Kirchentag in Hannover
- Heinz Rudolf Kunze wirbt fuer den Kirchentag

6. Worte fuer den Tag



1. Huber: Erinnern, um Zukunft zu haben
- Ratsvorsitzender hat im Gedenkgottesdienst gepredigt

Nur Erinnerung gebe das Recht zur Zuversicht. Dies stellte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, am Sonntag, 8. Mai, im Gedenkgottesdienst der EKD zum Kriegsende vor 60 Jahren in der Kaiser-Wilhelm-Gedaechtnis-Kirche zu Berlin fest. In dem vom ZDF uebertragenen Gottesdienst, den hochrangige Vertreter der anglikanischen und der russisch-orthodoxen Kirche sowie Schuelerinnen und Schueler des Berliner Karl-Philipp-Emmanuel-Bach-Gymnasiums mitgestaltet haben, erlaeuterte der Ratsvorsitzende, dass "Hoffnung das Erinnern traegt": "Jeder, der in diesem sinnlosen Morden sein Leben verlor, verdient unser Erinnern. Auch die Angehoerigen, die ihr weiteres Leben fuehren mussten ohne Vater oder Ehemann, ohne Bruder oder Mutter, sind einbezogen in unsere Solidaritaet."

http://www.ekd.de/presse/
397_pm85_2005_rv_predigt_kriegsende.html

http://www.ekd.de/predigten/
predigt_050508_huber_kriegsende.html

 

2. Die Menschen ernst genommen
- Ratsvorsitzender gratuliert Kabarettisten zum 80. Geburtstag

Hanns-Dieter Huesch koenne nicht "hoch genug gelobt, geehrt, geschaetzt werden", schreibt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, anlaesslich des 80. Geburtstags des Kabarettisten. Der Ratsvorsitzende begruendet dieses Lob damit, dass die Menschen bei Hanns-Dieter Huesch spueren koennten, "dass er es ‚ernst’ mit den Menschen meint, so ernst, dass er sie immer wieder zum Lachen bringe – letztlich ueber sich selbst." Als Autor, Regisseur, Moderator, Schriftsteller, Komponist und Sprecher habe Hanns-Dieter Huesch einen "ganz eigenen, unverwechselbaren Weg zu den Menschen gefunden." Seit ueber 50 Jahren wuerden die Menschen dem "Schwarzen Schaf vom Niederrhein", wie Huesch sich selbst bezeichnet hat, gern zuhoeren.

http://www.ekd.de/presse/
397_pm84_2005_Huesch.html

 

3. Rat beruft ab 2006 Petra Bahr zur Kulturbeauftragten
- In Berlin entsteht Kulturbuero der Evangelischen Kirche

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat Petra Bahr zur ersten hauptamtlichen Kulturbeauftragten berufen. Die Denkschrift "Raeume der Begegnung" der EKD von 2002 gab den Anstoss dazu. Ab dem 1. Januar des kommenden Jahres wird die 38jaehrige Theologin ein Kulturbuero in Berlin aufbauen. Von dort wird die Kulturbeauftragte Begegnungen zwischen Kirche, Kuensten und Kulturorganisationen initiieren und das kulturelle Engagement der Gliedkirchen unterstuetzen. Zur Unterstuetzung soll noch ein Kulturbeirat vom Rat berufen werden. Die evangelische Kirche will auf diesem Weg die kulturelle Praesenz des Protestantismus staerken.

http://www.ekd.de/presse/
397_pm78_2005_kulturbeauftragte.html

http://www.fest-heidelberg.de/mitarbeiter/Bahr.html

 

4. "Was Maennern Sinn gibt..."
- Studie der Kirchen erforscht Religiositaet von kirchenfernen Maennern

Viele Maenner nehmen paedagogische, seelsorgerliche und soziale Angebote der Kirchen in Anspruch und akzeptieren den kirchlichen Beitrag zur Werteerziehung der Kinder. Zur Entwicklung und Vertiefung eigener weltanschaulicher Kompetenz hingegen kommt Kirche fuer die Maenner weniger in den Blick. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie "Was Maennern Sinn gibt...", die die Maennerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Kirchliche Arbeitsstelle fuer Maennerseelsorge und Maennerarbeit in den deutschen Dioezesen vom Institut zur Erforschung der religioesen Gegenwartskultur an der Universitaet Bayreuth durchfuehren liessen. Am Freitag, den 13. Mai, wird die Studie von Landesbischof Johannes Friedrich, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, und dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in Nuernberg vorgestellt.

http://www.ekd.de/presse/
397_pm83_maennerarbeit.html

http://www.maenner-online.de/

 

5. RTL-Werbekampagne fuer den Kirchentag in Hannover
- Heinz Rudolf Kunze wirbt fuer den Kirchentag

Seit Sonntag sendet RTL einen Werbespot fuer den Kirchentag in Hannover. Hauptdarsteller ist Heinz Rudolf Kunze. Mit seinem Song "Mehr als dies" nimmt er das Motto des Kirchentages "Wenn dein Kind dich morgen fragt" auf. Der Spot wurde produziert von der eikon nord in Zusammenarbeit mit dem Kirchentag, dem Buero des Rundfunkbeauftragten der EKD und RTL. Der "Sympathisant Gottes" Heinz Rudolf Kunze sieht in dem Kirchentag eine Chance fuer die Kirche und ihre Inhalte: "Man hat ja in den letzten Jahren beobachtet, dass der Kirchentag eine immer mehr jugendgepraegte Veranstaltung ist, die in die Zukunft weist und kein verstaubter Bibelauslegungsclub ..."

http://www.ekd.de/filme/1576_filme.html
http://www.heinzrudolfkunze.de/musik/songs/
mehralsdies.html

 

6. Worte fuer den Tag

Wo immer wir sind, muessen wir alle in unserem taeglichen Leben der jahrhundertealten Ueberzeugung gerecht werden, dass Frieden und Freiheit Hand in Hand gehen

John F. Kennedy (1917-1963), amerikanischer Politiker, 35. Praesident der USA


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