EKD-Newsletter Nr. 162, 17. Mai 2005

1. "Eindrucksvolle Staette des Gedenkens"
- Bischof Huber wuerdigt das Holocaust-Mahnmal

2. "Das Wunder der Begeisterung"
- Pfingstbotschaft des Ratsvorsitzenden

3. Der richtige Bibelvers zu Taufe und Trauung 
- Zwei neue Internetangebote erleichtern die Auswahl

4. EKD und Partner auf dem Kirchentag in Hannover
- "Wenn dein Kind Dich morgen fragt ..."

5. Neue Beratungssendung auf "Radio Paradiso" 
- Nighttalk mit geistlichem Hintergrund

6. "Engel gesucht"
- Wettbewerb zur Foerderung sozialer Projekte und Ideen

7. Gospel-Award 2005
- Auf in die zweite Runde

8. Worte zum Tag


 

1. "Eindrucksvolle Staette des Gedenkens"
- Bischof Huber wuerdigt das Holocaust-Mahnmal

Als eine "eindrucksvolle Staette des Gedenkens an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors" hat der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, das Denkmal fuer die ermordeten Juden Europas in Berlin gewuerdigt. In seiner Offenheit lasse das Mahnmal nicht nur Raum fuer ganz persoenliche Erinnerung, Trauer oder Ehrfurcht: "Ich bin zuversichtlich, dass dieses Kunstwerk ein zentraler und praegender Ort des Erinnerns sein wird", so Huber anlaesslich der offiziellen Einweihung des Denkmals am 10. Mai. "Ich hoffe darauf, dass es langfristig ein wichtiger Bezugspunkt fuer das Gedenken an alle sein wird, die unter der menschenverachtenden Gewalt der Nationalsozialisten gelitten haben." Damit werde die schmerzliche Debatte darueber, ob sich das Gedenken an diesem Ort ausschliesslich auf die Juden beziehen, oder zum Beispiel auch Sinti und Roma, Homosexuelle und politisch Verfolgte einschliessen solle, ein natuerliches Ende finden.

http://www.ekd.de/presse/
397_pm86_2005_holocaust_mahnmal.html

http://www.ekd.de/aktuell/442_41685.html

 

2. "Das Wunder der Begeisterung"
- Pfingstbotschaft des Ratsvorsitzenden

Je unuebersichtlicher die Moeglichkeiten der Lebensgestaltung werden, desto groesser wuerde die Sehnsucht nach Orientierung, so EKD-Ratsvorsitzender Huber. "Gottes Heiliger Geist gibt diese Orientierung." An Pfingsten erlebten die Christen das "Wunder der Begeisterung." Die Geburtsstunde der christlichen Kirche, die in der Apostelgeschichte berichtet wird, habe sich in Vielfalt und in Einheit vollzogen. Huber erinnerte an die "Verpflichtung, gemeinsam das Geschenk des Glaubens und die Lebenskraft des Evangeliums zu bezeugen." Evangelische Christen seien mit Christen anderer Konfessionen, in Deutschland insbesondere mit katholischen Christen, "in der Sehnsucht nach vertiefter Gemeinschaft" verbunden. "Miteinander vertrauen wir auf Christi Gebet, dass wir - in unserer Verschiedenheit - eins seien. Dieses Vertrauen nehmen wir auch voll Freude in dem Gebet Papst Benedikts XVI. wahr: "Hilf uns, Diener der Einheit zu sein." Dem gemeinsamen Zeugnis von Gottes lebensschaffenden Geist sei mehr Gewicht zu geben als dem, was die Kirchen trenne.

http://www.ekd.de/presse/
397_pm92_2005_rv_pfingstbotschaft.html

http://www.ekd.de/predigten/
predigt_050513_huber_pfingsbotschaft.html

 

3. Der richtige Bibelvers zu Taufe und Trauung
- Zwei neue Internetangebote erleichtern die Auswahl

Mit dieser Frage muss sich jedes Brautpaar vor der kirchlichen Trauung beschaeftigen: "Welchen Trauspruch wuenschen wir uns?" Eine gut sortierte Auswahl an Spruechen zu den schoensten Festen des Lebens bieten zwei neue Angebote der Internetarbeit der EKD. Unter http://www.trauspruch.de/ und http://www.taufspruch.de/ sind Bibelverse und weiterfuehrende Informationen zu Gottesdiensten, Buchtipps, Linktipps und haeufig auftauchende Fragen zusammengestellt. Nach Ueberschriften sortiert findet sich eine uebersichtliche Sammlung von moeglichen Bibelstellen fuer Taufe und Hochzeit. Viele Sprueche sind durch eine kurze Erlaeuterung ergaenzt. Brautleute und solche die es werden wollen sind eingeladen, einfach mal zu stoebern und sich auf gute Gedanken bringen zu lassen. Beide Angebote werden stark nachgefragt. Die Idee stammt von Pastorin Uta Pohl-Patalong und Pastor Frank Muchlinsky aus Hamburg, die eine erste Sammlung an Trau- und Taufspruechen im Internet bereit gestellt hatten. Rund 26.000 Anfragen monatlich verzeichneten diese Angebote. Gemeinsam mit Tom O. Brok bauen die beiden Initiatoren die Internetseiten nun redaktionell weiter aus.

http://www.taufspruch.de/
http://www.trauspruch.de/

 

4. EKD und Partner auf dem Kirchentag in Hannover
"Wenn dein Kind Dich morgen fragt ..."

... was macht die EKD eigentlich in den Medien?" Und nicht nur fuer fragende Kinder! Die Antwort wird waehrend des 30. Deutschen Evangelischen Kirchentags bei einem Besuch des Partnerstandes der ekd-media in Halle 16, Stand A 02, gegeben. Erstmals stellen sich auf dem Kirchentag in Hannover unter der Federfuehrung der EKD Media (Rundfunkbeauftragter der EKD, Referatsgruppe Presse und Publizistik im Kirchenamt der EKD, GEP-Geschaeftsfuehrung) publizistische Firmen und Einrichtungen "unter einem Dach" vor und zeigen Ausschnitte aus ihrer Arbeit. Sichtbar wird die gemeinsame strategische Linie in Buch und Zeitungen, Hoerfunk und Fernsehen, Internet und Filmen als evangelische Stimme erkennbar zu sein und so in einem wichtigen Markt das Mandat der evangelischen Kirche zu vertreten. Die EKD Media praesentiert auf dem Stand am Donnerstag, 26. Mai, 14 Uhr, unter anderem den Vorsitzenden des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber im Interview. Das weitere Programm ist im EKD-Internetangebot zu finden. Dort gibt es auch weitere Nachrichten und zusaetzlich wird die Online-Redaktion einen taeglichen Newsletter vom Geschehen auf dem Kirchentag anbieten.

http://www.ekd.de/kirchentag

 

5. Neue Beratungssendung auf "Radio Paradiso"
- Nighttalk mit geistlichem Hintergrund

"98.2 Radio Paradiso Nightline" – so heisst eine neue naechtliche Beratungs-Radiosendung des Berliner Hauptstadtsenders. Fritz Penserot, der im Buero des Rundfunkbeauftragten der EKD fuer den Privatfunk zustaendig ist, und Radio 98.2 Paradiso haben das Call-In-Format zusammen entwickelt, in dem es – neben der Musik – um seelsorgerliche Themen und Lebensfragen geht. Es moderiert Bettina Foerster, die seit zwei Jahren durch "So gesehen", die Kurzverkuendigung der evangelischen Kirche auf SAT.1, vielen Zuschauern bekannt ist. Auf Sendung ist Bettina Foerster werktags von 23 Uhr an fuer zwei Stunden. Die Hoerer koennen ab Mai bei der 98.2 Radio Paradiso Nightline zu einem bestimmten Thema anrufen und mit der Moderatorin ueber ihr Problem reden, die dann einen positiven geistlichen Impuls gibt. Der Radio Paradiso Nighttalk moechte mit den Alltagserfahrungen der Menschen auf verantwortlichem Niveau umgehen, den brennenden Sorgen und Fragen ein Forum bieten, ohne jedoch oberflaechlich oder voyeuristisch zu werden. Kirche muss in den Medien zeigen, dass sie seelsorgerliche Kompetenz hat.

http://mysql.snafu.de/radioparadiso/home/home.php

 

6. "Engel gesucht"
- Wettbewerb zur Foerderung sozialer Projekte und Ideen

Unter dem Titel "Engel gesucht" laeuft zum fuenften Mal ein Wettbewerb, dessen Zielsetzung "Hilfe fuer Helfer" ist. Der gemeinnuetzige Verein startsocial e.V. foerdert soziale und im Schwerpunkt ehrenamtlich getragene Projekte durch gezielten Wissenstransfer zwischen der Wirtschaft und dem sozialen Bereich. Startsocial wurde im Jahr 2001 als Initiative der Wirtschaft zur Foerderung sozialer Ideen und Projekte ins Leben gerufen und steht seitdem unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers. "Hilfe fuer Helfer" – unter diesem Motto foerdert startsocial den Wissenstransfer zwischen Wirtschaftsunternehmen und sozialen Unternehmungen: Herausragende soziale Initiativen werden durch individuelle Beratung unterstuetzt und Netzwerke zwischen ihnen und Unternehmen geschaffen. Mehr Informationen zum Wettbewerb unter:

http://www.startsocial.de/

 

7. Gospel-Award 2005
- Auf in die zweite Runde

Nach dem grossen Erfolg des ersten bundesweiten Gospel-Wettbewerbs, dem "Gospel-Award 2004", geht es seit dem 02. Mai in die zweite Runde: Wieder laden die Fernseharbeit der evangelischen und der katholischen Kirche sowie die christliche Hilfsorganisation WORLD VISION alle Gospel-Begeisterte ein, sich bis zum 20. Juli bei der "Initiative Gospel" zu bewerben. Die sechs Besten unter den Bewerbern – Solointerpreten sind genauso willkommen wie Choere oder Ensembles – werden zur Endausscheidung ins ICC Berlin eingeladen. Dort treten sie am Abend des 16. September vor grossem Publikum und der Jury live gegeneinander an. Der Sieger erhaelt neben der Auszeichnung mit dem "Gospel-Award" einen Geldbetrag von € 5.000,-. Haupt-Partner sind RTL-Television, Bibel TV und die Popkomm. Veranstaltungspartner ist erstmalig die Internationale Musik-Show Popkomm. Weitere Informationen finden Interessierte unter:

http://www.gospelaward2005.de
http://www.ekd.de/tv-ev
 

8. Worte zum Tag:

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Guete von mir wendet.

Diese Zuversicht aus Psalm 66 steht ueber jedem Gebet.

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