EKD-Newsletter Nr. 241, 05. April 2007

Religion

Zum Hören: Jesu Verurteilung und Kreuzigung, Tod und Auferstehung
Karwoche und Ostern
Mittelpunkt des christlichen Glaubens
Bräuche und Traditionen zu Ostern
Das falsche Jesus-Grab: Ein wenig erbauliches Ostermärchen
 Karwoche und Ostern auf http://www.e-wie-evangelisch.de/

Medien

10. Ostergottesdienste im Internet finden

In eigener Sache

11. Neuerung bei den Diskussionsforen auf http://www.ekd.de/

Wort zum Tag



Wiese mit Osterglocken

„Papa, Papa, Karfreitag ist Jesus gestorben!“, ruft ein Kindergartenkind seinem Vater entgegen, als er es von der Kinderbibelwoche abholt. Für das Kind fasste dieser eine Satz die Arbeitsergebnisse der Bibelwoche zusammen, so als ob die Geschichte mit Jesus damit beendet wäre. Karfreitag und Ostern, Tod und Auferstehung Jesu gehören jedoch zusammen. Die Geschichte Jesu ist am Karfreitag nicht abgeschlossen, sondern Ostern zeigt, dass der Tod nicht das letzte Wort über Jesus behält.

Allerdings ist Karfreitag nicht eine Durchgangsstation, auf die automatisch Ostern folgt. Für Jesu Anhängerinnen und Anhänger war sein Tod zunächst eine Gewissheit. Die Evangelien berichten davon, wie die Jünger zunächst nicht verstanden, was Ostern geschehen war. Sie brauchten Zeit, um zu begreifen, das Jesu Leben nicht gescheitert war, sondern Jesus als Auferstandener bei ihnen war. Ohne Ostern wäre Karfreitag eine Geschichte des Scheiterns. Gott aber hat Jesus nicht im Tode belassen, sondern hat ihn zum Leben erweckt. Das ist der Grund unseres Glaubens, oder wie Paulus im 15. Kapitel des Korintherbriefes schreibt:

Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das EKD-Internet-Team und die Pressestelle gesegnete Ostern.

 

Religion

In der Karwoche und zu Ostern greifen wir fünf Personen der biblischen Passions- und Ostergeschichte in unseren EKD.de-Editorials auf:


Scheinbar kein Ausweg am Ende

Judas ist eine der Schlüsselfiguren der Passionsgeschichte. Judas wurde weltweit zum Symbol für Verrat. Der Judaskuss wurde zur geläufigen Redewendung, doch die Geschichte des Judas lässt anderes ahnen.

http://www.ekd.de/aktuell/53305.html



Und er weinte bitterlich

Als Simon geboren, als Petrus verehrt: Ein Fischer war einer der engsten Mitarbeiter von Jesus und hat doch in einem wichtigen Moment versagt. Das schenkt Menschen, die manchmal versagen, Hoffnung.

http://www.ekd.de/aktuell/53311.html

 

Ein Unschuldiger stirbt am Kreuz.

Ein Vorhang zerreißt, die Erde bebt, Gräber öffnen sich und ein Hauptmann spricht die Wahrheit aus. Jesus stirbt am Kreuz auf Golgatha und Gott kommt Menschen im Augenblick höchster Brutalität näher.

http://www.ekd.de/aktuell/53425.html



Das Grab ist leer.


Frauen sind unter dem Kreuz geblieben. Frauen haben nach dem Tod getan, was zu machen war. Frauen haben das leere Grab am Ostermorgen entdeckt: Maria von Magdala – die Botin der Hoffnung.

http://www.ekd.de/aktuell/53426.html



Aus den Landeskirchen:

Rheinland

Zum Hören: Jesu Verurteilung und Kreuzigung, Tod und Auferstehung

Mit Blumen geschmücktes KreuzNein, die Rede ist nicht vom iranischen Staatspräsidenten, der gnädig „Ostergeschenke“ verteilt, indem er Menschen freilässt. "Zum Fest hatte der Statthalter die Gewohnheit, dem Volk einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten." So berichtet der Evangelist Matthäus in Kapitel 27, Vers 15, übersetzt von Luther, über Pontius Pilatus. Und weiter erzählt Matthäus, wie das Volk dagegen entschied, Jesus zu retten, „von dem gesagt wird, er sei der Christus“. Die Geschichte der Verurteilung und Kreuzigung Jesu, seinem Tod und seiner Auferstehung findet sich auf der Website der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) – zum Anhören. Die Aufteilung von Gründonnerstag bis Ostersonntag folgt dem liturgischen Kalender der EKiR.

http://www.ekir.de/ekir/ekir_43962.php


Kurhessen-Waldeck

Karwoche und Ostern

Via Dolorsa in JerusalemMit dem Palmsonntag beginnt eine der wichtigsten Wochen im Kirchenjahr. Viele Christen in der ganzen Welt gedenken in dieser Zeit dem Leidensweg Jesu bis zu seinem Tod am Kreuz. Und alle christlichen Konfessionen sind sich einig: Im Leben und Sterben Jesu ist «Gott selbst zur Welt gekommen».


http://www.ekkw.de/aktuell/thema.html

 

Württemberg

Mittelpunkt des christlichen Glaubens
Im Sterben die Hoffnung auf das Leben behalten

OsterglockenMit Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern kommt das Kirchenjahr zu einem entscheidenden Höhepunkt. Nachdem an Weihnachten die Geburt Jesu gefeiert worden ist, erinnern die Christen in aller Welt nun an sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung. In der Osterfeier mit der vorangehenden Karwoche ist der Ursprung des späteren Kirchenjahrs zu finden.

http://www.elk-wue.de/glauben/kirchenjahr/ostern-und-karwoche

 

Bräuche und Traditionen zu Ostern

OstereierHohe christliche Feiertage - allen voran Weihnachten und Ostern - sind gleichzeitig Hauptfeste bürgerlicher Familienkultur. Damit verbunden sind Bräuche und Traditionen, die sich im Laufe der Jahrhunderte parallel oder auch im Nachgang zu den kirchlichen Handlungen entwickelt haben und immer noch weiterentwickeln.

http://www.elk-wue.de/glauben/kirchenjahr/
ostern-und-karwoche/braeuche-und-traditionen-zu-ostern

 

Das falsche Jesus-Grab: Ein wenig erbauliches Ostermärchen

Jerusalem
Jesu Grab in Jerusalem entdeckt zu haben, behauptet Regisseur James Cameron in seinem Film "Das Jesus-Grab" - nichts als ein aufgewärmtes, längst widerlegtes Ostermärchen, sagt Rainer Riesner, Professor für Neues Testament an der Universität Dortmund.


http://www.elk-wue.de/arbeitsfelder/gesellschaft/falsches-jesus-grab

 

Bayern und Hannover

Karwoche und Ostern auf www.e-wie-evangelisch.de

Logo e-wie-evangelischEvangelische Autorinnen und Autoren liefern seit September 2006 auf Internetseiten, die alle mit „e-„ beginnen, Einsichten und Ansichten. Jede Woche gehen neue Begriffe online, zur Kar- und zur Osterwoche sind das gleich vier: Arend de Vries beschreibt auf www.e-kreuzigung.de  die Kreuzigung Jesu, Dirk Stelter widmet sich auf www.e-passion.de vor allem der Frau, die Jesu Haupt gesalbt hat. Arne Langbein wünscht auf www.e-kreuz.de jedem Menschen ein Kreuz und auf www.e-ostern.de erzählt Matthias Jung, was das Ballspielen mit Ostern zu tun hat.
www.e-wie-evangelisch.de ist ein Projekt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

http://www.e-wie-evangelisch.de


Medien

Ostergottesdienste im Internet finden

Schmetterling auf Blüte

Ein ökumenisches Angebot der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Katholischen Kirche bietet Hilfe beim Finden der passenden Gottesdiensttermine von Gründonnerstag bis Ostermontag.


http://www.ostergottesdienste.de

 

In eigener Sache

Neuerung bei den Diskussionsforen auf www.ekd.de

Nach den Osterfeiertagen wird es eine Neuerung bei unseren Diskussionsforen geben. Wir wollen das Forum Aktuell auf ein bestimmtes Thema zuspitzen, das jeweils einen Monat im Mittelpunkt der Diskussion stehen soll. Zu Beginn soll es um das Thema  "Kindersegen - Hoffnung für das Leben" gehen. Für alle anderen Beiträge bieten wir das Forum Allgemein an. Das Forum Intern dient wie bisher dem internen Austausch der Forumsteilnehmerinnen und –teilnehmer.

http://www.ekd.de/foren/diskussionsforen.html



Worte zum Tag

Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir, wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten kraft deiner Angst und Pein. (EG 85,9)

Paul Gerhardt (1607-1676), evangelischer Pfarrer und Liederdichter



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