EKD-Newsletter Nr. 258, 17. September 2007

Kirchenpolitik
Sonntags-Initiative der EKD gestartet
LWB-Zentrum in der Lutherstadt Wittenberg

Religion
Religionsfreiheit und Mission
Neue Schmuckbibel für den Bundestag

Ökumene
3. Europäische Ökumenische Versammlung beendet

VELKD
Impulse für die Gemeindearbeit

Worte zum Tag

 

Kirchenpolitik

Sonntags-Initiative der EKD gestartet
 
Plakat der Sonntags-InitiativeUnter dem Motto „Gott sei Dank, es ist Sonntag“ hat die EKD zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) eine Initiative zum Schutz des Sonntags gestartet. „Der Sonntag ist ein unentbehrliches Element unserer Sozialkultur. Wer die Wertebasis unserer Gesellschaft stärken will, damit Würde und Freiheit ihren Entfaltungsraum behalten, muss sorgsam mit den Institutionen der Sozialkultur umgehen“, begründet der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, die Initiative. Das erste Plakat in Hannover enthüllten gemeinsam der EKD-Ratsvorsitzende mit dem Vorsitzenden der ACK, Landesbischof Friedrich Weber, der Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Rosemarie Wenner, und Erzpriester Milan Pejic für die orthodoxen Kirchen in Deutschland. Die von der EKD entwickelte Kampagne bietet interessierten Kirchengemeinden, Werken und Einrichtungen umfangreiches Material für die Öffentlichkeitsarbeit – unter anderem Plakate für die Schaukästen, Tassen und ein Ladenöffnungsschild mit dem Slogan „Gott sei Dank, es ist Sonntag!“.
 
http://www.ekd.de/presse/pm166_2007_sonntag.html
http://www.sonntagsruhe.de


LWB-Zentrum in der Lutherstadt Wittenberg

Das Lutherdenkmal in Wittenberg (Foto:epd-bild)Der Lutherische Weltbund (LWB) plant in der Lutherstadt Wittenberg die Errichtung eines Zentrums. Dieses hat die Aufgabe, unter anderem die geistliche und theologische Begleitung kirchlicher Gruppen aus der lutherischen Weltfamilie sicherzustellen sowie Studienprogramme für Studierenden- und Gemeindegruppen sowie Pfarrkonvente zu entwickeln. Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) will diese Arbeit mit der Finanzierung einer Pfarrstelle bis zum Reformationsjubiläums 2017 unterstützen. Die VELKD begrüßt das Engagement des internationalen Luthertums in Deutschland und strebt eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) und dem Zentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Amerika (ELCA) in Wittenberg an. Zudem ist eine enge Kooperation mit der von der EKD in Wittenberg geplanten Stiftung beabsichtigt.
 
http://www.velkd.de/aktuell/presse.php3?id=517
http://www.velkd.de

 

Religion

Religionsfreiheit und Mission -
Hermann Barth nach der Freilassung von 19 südkoreanischen Geiseln

Hermann Barth (Foto: epd-bild)Von den 21 in Afghanistan entführten südkoreanischen Christen sind, nachdem zwei getötet wurden, 19 in ihr Heimatland zurück gekehrt. Doch auch nachdem die Südkoreaner zurück sind, stellt sich die Frage, ob und wie christliche Mission möglich ist oder möglich sein soll. Der Präsident des Kirchenamts der EKD, Hermann Barth, hat sich dazu Gedanken gemacht.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/
news_2007_09_12_barth_geiselfreilassung.html

http://www.ekd.de/aktuell/54995.html

 

Neue Schmuckbibel für den Bundestag

Die neue Schmuckbibel für den Bundestag (Foto:epd-bild)Jeweils donnerstags und freitags beginnt der Arbeitstag des deutschen Parlamentes mit 15 Minuten Einkehr und Besinnung. An diesen Tagen findet im Bundestag eine christliche Morgenfeier für die Abgeordneten statt, die unter anderem von den Berliner Büros der beiden großen christlichen Kirchen gestaltet wird. Seit letzter Woche zieht ein besonderes Kunstwerk die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden auf sich: eine von den Kirchen gestiftete neue Schmuckbibel mit Bildern moderner Künstler für den Altar des Andachtsraumes.

http://www.ekd.de/presse/pm165_2007_schmuckbibel.html
http://www.ekd.de/bevollmaechtigter

 

Ökumene

3. Europäische Ökumenische Versammlung beendet -
Schlussdokument ruft zum Schutz der Schöpfung auf

Logo EEA3 Knapp fünf Tage schlug das Herz der europäischen Ökumene in einem großen Zelt in der Altstadt von Hermannstadt/Sibiu (Rumänien). Mehr als 2.000 Teilnehmende aus allen Kirchen Europas waren zur 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung gekommen, die über Stationen in Rom und Wittenberg hier ihren Abschluss fand. In ihrer Abschlusserklärung sprachen sich die Delegierten unter anderem dafür aus, die Zeit vom 1. September bis zum 4. Oktober in besonderer Weise der Bewahrung der Schöpfung zu widmen. "Diese Versammlung war die beste Antwort auf die Angst, die ökumenische Bewegung sei stehen geblieben”, erklärte der Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Pfarrer Jean-Arnold de Clermont, zum Abschluss vor Journalisten. Die Teilnehmenden hätten deutlich gemacht, dass sie den Willen hätten, sich in Europa Gehör zu verschaffen.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/pm88_2007_eea3_botschaft.html
http://www.ekd.de/aktuell_presse/pm87_2007_kek_abschlussdokument_sibiu.html

 

Medien

Impulse für die Gemeindearbeit
 
Gemeinde im GottesdienstUnter dem Titel „Versammelt in Christi Namen - Gemeinde neu denken“ hat die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) die Beratungen ihrer Generalsynode 2006 zum Thema dokumentiert. Der Band enthält neben den Vorträgen von PD Dr. Uta Pohl-Patalong und Superintendent Eckhard Klabunde sowie den Andachten, die während der Tagung gehalten wurden, auch die Entschließung der Generalsynode. Sie trägt die Überschrift: „So viel Evangelium wie möglich – so viel Ökonomie wie nötig.“ Dieser Leitmaßstab soll kirchliches Handeln auf allen Ebenen bestimmen. In einem zwölf Thesen umfassenden Papier „Zur Zukunft der Gemeinde“ empfiehlt sie, dass bei allen Reformbemühungen theologische Grundsätze die ökonomischen Entscheidungen bestimmen.

http://www.velkd.de/aktuell/presse.php3?id=516
http://www.velkd.de


Worte zum Tag

Die Einzigartigkeit der Bibel lässt sich unwiderleglich aufzeigen nicht am geschriebenen, sondern nur am gelesenen Buch. Die Bibel ist nicht das schönste Buch der Welt, nicht das tiefste, das wahrste, das weiseste, das spannendste und was es sonst noch für Superlative geben mag – wenigstens kann man keine von diesen Einzigartigkeiten einem, der nicht schon ein Vorurteil dafür hat, aufzwingen. Aber die Bibel ist das wichtigste Buch.

Franz Rosenzweig (1886-1929), jüdischer Philosoph und Theologe

 

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