EKD-Newsletter Nr. 268, 05. Dezember 2007

EKD-Newsletter Nr. 268, 05. Dezember 2007
ISSN 1616-0304


Kirchenpolitik
Verantwortliche der Klimapolitik gemahnt
EZW präsentiert Stellungnahmen zum christlich-muslimischen Dialog und zum Kreationismus
Neue Spendenaktion „Brot für die Welt“ gestartet
Erfreuliche Enzyklika

Medien
Neues Outfit für UEK-Auftritt
Räume der Begegnung geschaffen
Neue Tacheles-Staffel
Film des Monats Dezember 2007: Dialog mit meinem Gärtner
rpi-virtuell: Alle Jahre wieder - Materialtipps zu Advent und Weihnachten

Religion
Adventszeit – besinnliche Zeit

Worte zum Tag



Kirchenpolitik

Verantwortliche der Klimapolitik gemahnt
Drei Leitende Geistliche Europas schreiben an die Regierungen

Boot vor einem GletscherAnlässlich der Klimaschutzkonferenz auf Bali haben sich der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, und der Erzbischof der lutherischen Kirche von Schweden, Anders Wejryd, an die Regierungen ihrer Länder, an die Europäische Union und an die Vereinten Nationen gewandt. "Um ein angemessenes und gerechtes Klimaschutzabkommen für die Zeit nach 2012 zu sichern, müssen die Regierungen ein neues Verständnis des Begriffs der Gerechtigkeit entwickeln, einen Begriff, der über ihre eigenen nationalen Interessen hinausgeht und Klima als ein globales öffentliches Gut in den Blick nimmt," fordern sie die Verantwortlichen für die weltweite Klimapolitik auf.

http://www.ekd.de/aktuell/56846.html
http://www.ekd.de/english/56847.html
http://www.ekd.de/presse/pm264_2007_brief_klimaschutz.html
http://www.ekd.de/EKD-Texte/20070530_appell_klimawandel.html

 

EZW präsentiert Stellungnahmen zum christlich-muslimischen Dialog und zum Kreationismus

Logo: EZWDer Dialog zwischen Christen und Muslimen müsse robust genug sein, um auch kritische Fragen und Kontroversen auszuhalten. Dies forderte der Islam-Experte Johannes Kandel bei der Präsentation des Textes „Problemfelder im christlich-muslimischen Dialog“ der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin. „Die tiefe Enttäuschung über einen vermeintlichen grundlegenden Kurswechsel der evangelischen Kirche im Dialog lässt den Koordinierungsrat der Muslime für die Intentionen und Sachaussagen der Handreichung blind werden“, heißt es darin mit Blick auf die muslimische Kritik an der EKD-Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft“. Die EZW stellte außerdem ihre jüngst erschienenen Texte über die Neuapostolische Kirche, sowie über Kreationismus und „intelligentes Design“ vor. „Der Kreationismus wird nicht als eigene Theorie präsentiert, sondern indirekt wahrscheinlich gemacht, indem die Evolutionstheorie infrage gestellt wird“, schreibt Hansjörg Hemminger, der Beauftragte für Weltanschauungsfragen der Württembergischen Landeskirche. Auch in Deutschland stoße die Evolutionstheorie zunehmend auf Skepsis, sagte Hemminger. Zehn bis zwölf Prozent der Deutschen lehnten diese Theorie inzwischen ab.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2007_12_03_2_ekd_muslime.html
http://www.ezw-berlin.de



Neue Spendenaktion „Brot für die Welt“ gestartet
Thema: „Gottes Spielregeln für die Welt“

Logo: Brot für die Welt„Gottes Spielregeln für eine gerechte Welt“ lautet das Motto der 49. Aktion „Brot für die Welt“, die am 1. Advent in der Marburger Elisabethkirche eröffnet wurde. Es geht dabei um Fragen der Ernährungssicherheit, des Fairen Handels und der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte benachteiligter Menschen in den Ländern des Südens. Aufgerufen werden alle Menschen, die Arbeit von „Brot für die Welt“ mit Spenden zu unterstützen.

http://www.brot-fuer-die-welt.de/ueber-uns/363_7884_DEU_HTML.php
http://www.brot-fuer-die-welt.de/2175_8072_DEU_HTML.php
https://www.brot-fuer-die-welt.de/spenden_ssl/index.php

 

Erfreuliche Enzyklika

PapstsiegelAls "Einladung zum Gespräch über den Glauben" würdigte der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Friedrich Weber (Wolfenbüttel), die neue Enzyklika des Papstes. Nach seiner ersten Enzyklika über die Liebe widmete sich Benedict XVI. mit seinem aktuellen Lehrschreiben "Spe salvi" dem Thema Hoffnung. Sie lese sich nicht wie ein Dekret, so Weber. Ökumenisch bedeutsam sei, dass in ihr zum Ausdruck komme, dass die römisch-katholische Kirche und die lutherischen Kirchen mehr verbinde als trenne.

http://www.velkd.de/velkd_meldungen.php?meldung=2
http://www.dbk.de/imperia/md/content/schriften/dbk2.vas/ve_179.pdf

 

Medien

Neues Outfit für UEK-Auftritt

Logo: UEKDie Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) – ein Zusammenschluss von 13 Landeskirchen – hat zum Beginn des Kirchenjahres ihre neue Homepage vorgestellt. Aktuelle Meldungen, Informationen über Einrichtungen, Arbeitsfelder und Veröffentlichungen der Union, Hintergründe zur Geschichte und Surftipps – alles, was Interessierte rund um die UEK erfahren wollen, ist im neuen Auftritt anschaulich aufbereitet und schnell zugänglich. Das Layout der neuen Seiten orientiert sich am Internet-Auftritt der EKD. Dies ist kein Zufall, sondern Programm. Die strukturelle Anlehnung an die EKD entlaste die UEK und ermögliche eine neue Konzentration auf die wesentlichen Inhalte der Arbeit der UEK, so der Vorsitzende der Vollkonferenz, der badische Landesbischof Fischer, bei der Freischaltung der neuen Internetseiten.

http://www.uek-online.de

 

Räume der Begegnung geschaffen

Buchumschlag Protestantismus und Europäische KulturDie Buchreihe „Protestantismus und Kultur“ soll ein Forum der Begegnung sein zwischen Kirche und Kultur. In der Reihe, von der nun der erste Band „Protestantismus und europäische Kultur “vorgestellt wurde, werden kulturpolitische und ästhetisch-religiöse Themen kritisch und konstruktiv diskutiert – entschieden in der Sache und inhaltlich wie formal auf hohem Niveau. Die Autorinnen und Autoren der einzelnen Beiträge wollen kulturelle Akzente setzen, die innerkirchlich als Ermutigung und nach außen im Kontext prägnanter Positionen und kultureller Maßnahmen der EKD wirken sollen. Gedacht ist an Vielfalt literarischer Formen: kürzere geschlossene Texte, ausführliche Interviews, Autobiografisches oder Werkstattberichte; Bilder, Prosastücke und Poetisches sollen die Bände, die von Petra Bahr zusammen mit Aleida Assmann, Bernhard Schlink und Wolfgang Huber herausgegeben werden, unterschiedlich gestalten.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/
news_2007_11_30_2_protestantismus_und_kultur.html

http://www.ekd.de/
vortraege/071130_huber_berlin_protestantismus_kultur.html

 

Neue Tacheles-Staffel

Logo: TachelesUnter www.tacheles.tv sind ab dem 7. Dezember alle Informationen rund um "Tacheles - Die 10 Gebote", der Talkshow der evangelischen Kirche, auch im Internet abrufbar. Kooperationspartner der 12-teiligen Staffel ist das evangelische Monatsmagazin „chrismon“. Übertragen wird Tacheles vom Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX. Die nächste Sendung wird am 11. Dezember in der Christuskirche in Karlsruhe aufgezeichnet. Das Thema: "Gott, Götter und Idole – wie viel Glaube braucht der Mensch?" Unter der Moderation von Ursula Ott, stellv. chrismon-Chefredakteurin, diskutiert Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) mit Manfred Lütz, Mediziner und Theologe, Jürgen Fliege, Pfarrer und TV-Moderator, sowie dem Philosophen Peter Sloterdijk über das erste der Zehn Gebote: "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir." Die kommenden Folgen dieser Tacheles-Staffel werden sich mit weiteren Aspekten der Zehn Gebote auseinander setzen. Sie werden jeweils in einer anderen Kirche in Deutschland aufgezeichnet. PHOENIX strahlt die Veranstaltung in Karlsruhe  am Samstag, den 15. Dezember 2007, um 22.15 Uhr und am Sonntag, den 16. Dezember 2007, um 17 Uhr aus.

http://www.tacheles.tv

 

Film des Monats Dezember 2007: Dialog mit meinem Gärtner

Filmszene: Zwei Männer beim Angeln auf einem Boot.Ein Maler aus Paris kehrt in das südfranzösische Dorf seiner Kindheit zurück. Auf dem Grundstück seiner verstorbenen Eltern will er einen Gemüsegarten anlegen und sucht einen Gärtner. Es meldet sich ein Freund aus der Schulzeit, der als Gleisarbeiter bei der französischen Bahn gearbeitet und das Dorf nie verlassen hat. Jahrzehnte haben sie sich nicht gesehen. „Dialog mit meinem Gärtner“ entwirft das Bild einer Freundschaft über soziale Schranken hinweg. Sie beruht auf der Bereitschaft, mit den Augen des anderen zu sehen. Maler und Gärtner repräsentieren verschiedene kulturelle, soziale und emotionale Sichtweisen auf die Welt: Intellektuell gebildet und kompliziert der eine, alltagsklug und geradlinig der andere. Der Film entwirft visionär die Möglichkeit gesellschaftlicher Versöhnung. Die Kunst des Malers verbündet sich mit der Arbeit des Gärtners zu einer brüderlichen Harmonie, die ein universelles Ideal erneuert.

http://www.filmdesmonats.de/vorschau.php

 

rpi-virtuell: Alle Jahre wieder - Materialtipps zu Advent und Weihnachten

Logo: rpi-virtuellJetzt findet man eine große Sammlung hilfreicher Anregungen für den Unterricht bis zur Gottesdienstgestaltung für die Advents- und Weihnachtszeit im rpi-Wiki. Ein Wiki ist ein kollegiales Gemeinschaftswerk. Jeder der eingeloggt ist, kann weitere Lesetipps hinzufügen.

http://wissen.rpi-virtuell.de/index.php/Advent-Weihnachten_%28Aktuelles_Materialsammlung%29

 


Religion

Adventszeit – besinnliche Zeit

Adventsstern„Advent, Advent, ein Kerzlein brennt....“: Mit dem ersten Advent hat das neue Kirchenjahr begonnen, aber auch die Vorbereitungszeit für das Weihnachtsfest. Der Adventskranz erinnert an Johann Hinrich Wichern, der vor 200 Jahre geboren wurde, der 4. Dezember an die Heilige Barbara, die von ihrem Vater umgebracht wurde. Bräuche und Traditionen haben sich in keiner anderen Zeit so gehalten, wie in der Advents- und Weihnachtszeit.


http://www.ekd.de/aktuell/56815.html
http://www.ekd.de/aktuell/56848.html
http://www.ekd.de/aktuell/56856.html
http://www.advent-ist-im-dezember.de
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2007_11_29_1_advent_neues_kirchenjahr.html

 

Worte zum Tag

Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.

Georg Weissel (1590-1635), ev. Pfarrer und Liederdichter


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