EKD-Newsletter Nr. 84, 4. April 2003 (Ausgabe Presse und Medien)

Ausgabe Presse und Medien

ISSN 1616-0304

1. "Oscar für Unternehmensmagazine"
EKD gratuliert Chrismon

2. Irak-Krieg
Diakonie verstärkt humanitäre Hilfe

3. Woche für das Leben
Chancen und Grenzen des medizinischen Fortschritts

4. Ratsvorsitzender gratuliert dem ZDF zum 40. Geburtstag

5. Vertrag zwischen EKD und niederländischen Kirchen unterzeichnet

6. Neuauflage der Christlichen Patientenverfügung


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1. "Oscar für Unternehmensmagazine"
EKD gratuliert Chrismon

Großer Erfolg für die Macher des evangelischen Magazins Chrismon: am 2. April wurde Chrismon mit dem "BCP Best of Corporate Publishing 2003"-Preis in Gold in der Sparte "non profit" ausgezeichnet. Damit setzte sich das christliche Monatsmagazin unter 264 Mitbewerbern um den vom Forum Corporate Publishing ausgeschriebenen Preis durch.

Der "Oscar für Unternehmensmagazine" wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Robert Mehlhose, Referent für Publizistik im Kirchenamt der EKD, freute sich über die Anerkennung von Chrismon. "Wir waren so unsicher, als wir das Magazin auf den Weg brachten", erinnerte er sich. "Und nun ist es solch ein publizistischer Erfolg."

Chrismon erscheint monatlich als Beilage zu "Die Zeit", "Frankfurter Rundschau", "Sächsische Zeitung", "Süddeutsche Zeitung" und "Der Tagesspiegel" mit "Potsdamer Neueste Nachrichten", sowie als erweiterte Abonnentenausgabe "Chrismon Plus".

http://www.chrismon.de/

 

2. Irak-Krieg
Diakonie verstärkt humanitäre Hilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihre Hilfen für die Not leidenden Menschen im Irak verstärkt. Um die Wasserversorgung im Süden des Irak zu verbessern, wurde eine mobile Anlage zur Trinkwasseraufbereitung in das Land gebracht. In den kirchlichen Hilfezentren wurden Decken und Erste-Hilfe-Sets verteilt. Immer mehr Menschen suchen nachts in den Zentren Schutz, weil es ihnen sicherer erscheint, dort zu schlafen.

„Je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die Lage der Menschen“, sagt die Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe, Hannelore Hensle. „Gemeinsam mit unseren Partnern tun wir alles, was möglich ist, um die Not zu lindern.“ Für die Hilfe in den Ländern des Mittleren und Nahen Ostens ist die Diakonie Katastrophenhilfe dringend auf Spenden angewiesen, Kennwort „Irak“.

Spendenkonten:
Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70
oder online über das Internet
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas International:
Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
oder online über das Internet
http://spende.caritas-international.de/

 

3. Woche für das Leben
Chancen und Grenzen des medizinischen Fortschritts

Die Diskussion über „Chancen und Grenzen des medizinischen Fortschritts“ steht im Mittelpunkt der diesjährigen Woche für das Leben, die vom 3. bis 10. Mai 2003 bundesweit von den Kirchen veranstaltet wird. Die zentrale Eröffnungsveranstaltung findet am 3. Mai in Bayreuth statt. Der EKD-Ratsvorsitzende Präses Manfred Kock betont, dass die Thematisierung des medizinischen Fortschritts nichts mit einer rückwärtsgewandten, fortschrittsfeindlichen Perspektive zu tun habe. Die „Vorstellung, Krankheit an sich ließe sich medizinisch-technisch in den Griff bekommen“ führe die Medizin letztlich jedoch „in einen Machbarkeitswahn, mit Folgen, die niemand wollen kann“.

http://www.ekd.de/woche/2003/

 

4. Ratsvorsitzender gratuliert dem ZDF zum 40. Geburtstag

"Wir sind als Evangelische Kirche froh und dankbar, dass das ZDF die christliche Stimme in der Vielstimmigkeit unserer Gesellschaft vernehmbar macht", schrieb der EKD-Ratsvorsitzende in seiner Gratulation zum 40. Geburtstags des ZDF an den Intendanten Markus Schächter. "Was Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther schreibt („So sind wir nun Botschafter an Christi statt.“), ist erstes Gebot der Christenmenschen in den Medien." Dies sei zu spüren in den sonntäglichen Gottesdienstübertragungen, ebenso wie in den redaktionellen Beiträgen, die versuchen, Stimme der Schwachen zu sein und Botschafter der Menschlichkeit in den Massenmedien.

Der Sender habe sein Programmangebot seit dem Anfang konsequent weiterentwickelt, so Kock. Er zeige sich ideen- und erfindungsreich, und halte Schritt mit neuen und neuesten Entwicklungen, wie dem Digitalfernsehen.

http://www.zdf.de/

 

5. Vertrag zwischen EKD und niederländischen Kirchen unterzeichnet

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die drei größten evangelischen Kirchen der Niederlande haben durch einen Vertrag die Grundlage für eine strukturierte Zusammenarbeit gelegt. Der Vertrag, dem der Rat der EKD in der vergangenen Woche zugestimmt hat, sieht regelmäßigen Austausch und Begegnungen zwischen den Kirchen vor und schafft eine neue Basis für die seelsorgerliche Betreuung von deutschen Protestanten in Holland.

"Die muttersprachliche Seelsorge der hier lebendenden ausländischen Protestanten gehört zu unserer Aufgabe", erklärt Paul Oppenheim, Referent für Nord- und Westeuropa im Kirchenamt der EKD. "Wir freuen uns, auf der Basis des neuen Vertrages, diese Seelsorge für die Niederländer gewährleisten zu können." Die rund 110.000 Holländer stellen die größte Gruppe an EU-Ausländern in Deutschland. Mindestens ebenso wichtig seien aber die Möglichkeiten zu offiziellem Austausch, so Oppenheim. "Durch einen solchen Vertrag wird klar, dass wir die niederländischen Kirchen als unsere Partner im Blick haben."

http://www.ekd.de/
http://www.unitingprotestantchurches.nl/

 

6. Neuauflage der Christlichen Patientenverfügung

Die Christliche Patientenverfügung erscheint am 7. April in 2. Auflage. In die Neuauflage wurden aktuelle medizinische, juristische und theologisch-ethische Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen mit der Erstauflage einbezogen. Mit einer Patientenverfügung legt eine Person vorsorglich fest, welche Behandlung sie in bestimmten Krankheitssituationen wünscht, in denen sie selbst nicht mehr ihren Willen bilden oder äußern kann. Die Christliche Patientenverfügung wird gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) herausgegeben.

Ab dem Veröffentlichungstermin (!) finden Sie den Text der Christlichen Patientenverfügung auch im Internet unter:

http://www.ekd.de/patientenverfuegung/
http://www.dbk.de/ (Schriften/Gemeinsame Texte Nr. 15)

Sie ist zum Preis von 0,22 Euro erhältlich beim:

Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, Fax 0511/2796-457; E-Mail: versand@ekd.de

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