Große Nachfrage nach "Christlicher Patientenverfügung"

19. Dezember 2000

Eine Million Exemplare der "Christlichen Patientenverfügung" sind seit ihrer Veröffentlichung vor etwas mehr als einem Jahr gedruckt worden. Mit ihrem 4. Nachdruck reagieren die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland auf die große Nachfrage.

Die Handreichung zur "Christlichen Patientenverfügung" gibt in verständlicher Sprache qualifizierte Hilfe, über das eigene Sterben nachzudenken, mit anderen Menschen über erwünschte und unerwünschte Schritte im Falle einer lebensbedrohlichen Krankheit ins Gespräch zu kommen und entsprechende Vorsorge zu treffen. Mit ihrer Einführung zu Fragen der Sterbebegleitung und mit Erläuterungen zum aktuellen Stand medizinischer und juristischer Vorgaben bietet die Handreichung mehr als nur ein Formular.

Angesichts der aktuellen Diskussion über das Sterbehilfe-Gesetz in den Niederlanden ist zu betonen, dass die "Christliche Patientenverfügung" jede Art aktiver Sterbehilfe vom christlichen Menschenbild her entschieden ablehnt.

Die "Christliche Patientenverfügung" möchte auch in Zukunft dazu beitragen, gemeinsam mit allen Beteiligten und Verantwortlichen für jeden einzelnen Menschen den jeweils richtigen und würdigen Weg der Sterbebegleitung zu finden.

Hinweis:
Zu beziehen ist die "Christliche Patientenverfügung" nicht nur über das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (Hannover), Telefon 0511/2796-0, E-mail versand@ekd.de, und das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Bonn), Telefon 0228/103-205, E-mail gd@dbk.de, sondern auch über die diözesanen Caritasverbände.

Bonn / Hannover, 19. Dezember 2000
Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz
Pressestelle der EKD



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