Oberkirchenrätin Cornelia Coenen-Marx
Referentin Sozial- und Gesellschaftspolitische Fragen
Am 1.1.2007 habe ich das Referat Sozial- und Gesellschaftspolitik übernommen, zu dem seitdem auch die Koordination der Zusammenarbeit zwischen dem Kirchenamt und dem Diakonischen Werk der EKD gehört. Seit ich 1984 nebenamtlich Diakoniepfarrerin im Kirchenkreis Gladbach-Neuss der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) wurde - ich war damals seit fünf Jahren Gemeindepfarrerin in Mönchengladbach- Wickrath und blieb dort auch bis 1990 - gehört die diakonische Arbeit der Kirche zu meinen Schwerpunkten. Das gilt einerseits im Blick auf Diakonische Werke und Einrichtungen von Arbeitslosenzentren bis zu Beratungsstellen, andererseits aber für das gesellschaftliche Engagement in der Gemeinde, das in Wickrath mit der Gründung eines „Gemeindeladens“ 1984 greifbar wurde.
Zwischen 1990 und 1993 war ich als Leiterin der Abteilung „Sozialwesen“ in der Geschäftsführung des Diakonischen Spitzenverbands der Evangelischen Kirche im Rheinland tätig , wo wir in dieser Zeit auch neue Angebote in ambulanten Hilfen und Freiwilligenarbeit aufbauten. Nach einem Wechsel ins Landeskirchenamt der Rheinischen Kirche war ich dort von 1993 - 1998 als Landeskirchenrätin neben der Kirchenkreisverantwortung im Ruhrgebiet für Kinder- und Jugendarbeit - u.a. für die Tageseinrichtungen für Kinder und die EAF -, aber auch für Publizistik und Öffentliche Verantwortung zuständig. Von dort wurde ich 1998 zum Theologischen Vorstand der Kaiserswerther Diakonie, einem traditionsreichen diakonischen Unternehmen in Düsseldorf, berufen, zu dem neben Krankenhaus und Altenhilfeeinrichtungen unter anderem auch etwa 1000 Schulplätze gehören. Zu meinem ehrenamtlichen Aufgaben in dieser Zeit gehörte die Mitarbeit im Diakonischen Rat der EKD wie auch der EKiR sowie in der Kammer für Soziale Ordnung der EKD, deren Geschäftsführerin ich heute bin.
Im Kirchenamt der EKD arbeite ich bereits seit 2004, zunächst im Referat Israel/ Palästina/ Nahost, das mir durch vielfältige gemeindliche und diakonische Kontakte insbesondere aus Kaiserswerth in den Nahen Osten vertraut war. Diese Phase ökumenischer, interkultureller und interreligiöser Arbeit - auch in der kommissarischen Leitung der Überseeabteilung - hat meinen Blick für Veränderungen auf dem Hintergrund von Globalisierung und Migration in unserer Gesellschaft geschärft und mich neu mit den Herausforderungen von Mobilität vertraut gemacht. Nach drei Jahren „Pendelbeziehung“ bin ich heute froh, mit meinem Mann in Hannover zu leben und viele berufliche Erfahrungen in mein neues Aufgabenfeld einbringen zu können.
Mein Engagement in der Publizistik- und Medienarbeit, die Mitte der 90er Jahre zu meinen beruflichen Aufgaben gehörte, hat mein Leben seit meinem (Neben)studium in Germanistik geprägt: So war ich in der Gründungsphase Mitherausgeberin von „Chrismon“, bin seit mehr als 15 Jahren regelmäßig Autorin der Predigtstudien wie auch von Morgenandachten im DLF, WDR und SR (s. www.coenen-marx.de ) und liebe es, auch Sonntagsmorgens in unserer Gemeinde zu predigen.
Tel.: 0511/2796-410
Email: Cornelia.Coenen-Marx@ekd.de

