Predigt im Reformationsgottesdienst des Kirchenkreisverbands Bonn (Römer 3,21-28)

Robert Leicht

31. Oktober 1998

Protestantismus in gnadenloser Zeit

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Liebe Gemeinde!

Gnade sei mit euch! - Wer würde uns heute noch so grüßen wie der Apostel Paulus? Und wen würden wir so grüßen?: Gnade sei mit euch - und Friede...

Friedensbewegt - das können wir vielleicht noch sein. Aber: Gnadenbewegt - was wäre denn das?

Gnadenlos, ungnädig: Mit solchen Worten und Verhaltensweisen können wir zur Not umgehen. Aber daß es Gnade geben könnte, für uns, von uns, um uns ?

Dietrich Bonhoeffer hatte seine Zeitgenossen noch schroff vor der Illusion der "billigen Gnade" gewarnt.
Ist diese Illusion nicht längst abgelöst worden von der Illusion der Gnadenlosigkeit ? Wer stellt denn heute noch Luthers legendäre Kardinalfrage, von der die Reformation ihren Ausgang nahm : "Wie finde ich einen gnädigen Gott?
Wer rechnet noch mit einer Gnade, die unsere eigenen Rechnungen nicht bloß gefällig auf- oder abrundet (billig oder un-billig), sondern sie ganz durch-streicht und vollends aufhebt? Eines jedenfalls ist richtig: Mit Gnade kann man nicht rechnen; man muß schon dran glauben - obwohl wir doch eigentlich nur noch an das glauben, was man berechnen kann.

Jede seriöse Theologie fängt an: mit der scharfen Unterscheidung zwischen Gott und Götze, zwischen Glaube und Aberglaube (zwischen Glaube und Rechnen) - und das heißt: zwischen Hoffnung und Illusion. Sie unterscheidet vor allem auch deutlich zwischen der Illusion der Illusionslosen und der Hoffnung der Hoffnungslosen . Und deshalb führt uns schon das erste Wort des Apostelgrußes ins Zentrum unseres Predigttextes - und an diesem Reformationstag auch ins Zentrum der reformatorischen Theologie: "Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!"

Hören wir zunächst den Predigttext für den heutigen Reformationstag. Wir finden ihn im Brief des Apostel Paulus an die Römer - und zwar im Kapitel 3 die Verse 21 - 28. Dort lesen wir:

21Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, - bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben.

Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,* 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, daß er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.

27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.

28 So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Liebe Gemeinde,

neulich hat sogar ein Staatsmann diesen Satz gesagt: "Ich bin Naßrasierer." Und manchmal sagt der eine oder andere unter uns auch so: "Ich bin Naßrasierer. Und deshalb muß ich mir mindestens jeden Morgen einmal ins Gesicht sehen können. Folglich gibt es bestimmte Dinge, die mit mir nicht zu machen sind." Der Gesichtsverlust vor sich selber, das ist es, was 'der Naßrasierer in uns' am meisten fürchtet: "Der Gesichtsverlust vor Euch, das ginge ja noch." Diese Redeweise ist also die ultimative Bekräftigung der Rechtfertigung unseres Tuns und Lassens. Unsere ultima ratio also, unsere letzte Waffe der Selbstverteidigung: die Selbst-Rechtfertigung.

Dieser Naßrasierer - ist das nicht eigentlich eine ganz anerkennenswerte Figur? Aber zugleich: Ist er nicht eine traurige, eine:gnadenlos überforderte Figur ? Denn er ist ja nicht nur sein eigener Gesetzgeber - sondern auch sein eigener Richter. Im Zweifel mag er sich selber nicht mehr im Spiegel sehen. (Diese Haltung sollten wir jedenfalls nicht in dem Sinne voreilig abwerten, daß daraus die Antwort würde: Halte Dich doch einfach an andere Menschen!)

Aber dann müssen wir schon näher nachfragen: Was sind das für Gesetze, die wir da an uns selber richten? Richten sich am Ende diese Gesetze nicht ganz und gar, also: totalitär gegen uns selber? Weil das nämlich - von kleinen und mittleren Anstandsfragen abgesehen - im Ernst schlechterdings niemand aushalten kann: In allen ersten und letzten Fragen seines Lebenssinnes sein eigener Richter - und am Ende: sein eigener Henker zu sein! Kein Wunder also, daß der Satz unseres Naßrasierers oft nur als Redensart gemeint ist. Wir greifen zu solchen Sätzen ja auch nur, wenn uns der tag-tägliche Rechtfertigungs- und Erwartungsdruck der anderen zu sehr auf der Brust lastet. Auf diese ultimative Selbst-Bestimmung ziehen wir uns zurück, wenn das Ultimatum der Fremd-Bestimmung uns bis vor den Spiegel in unserem Kämmerlein verfolgt...

Jeden Tag müssen wir uns vor irgendjemanden rechtfertigen: Vor den Vorgesetzten, vor den Kollegen, vor dem Partner, vor den Kindern. Wer seine Arbeit tut, muß sich vor dem Chef rechtfertigen. Wer seine Arbeit verliert, muß sich erklären, vor sich selber, vor seiner Familie, seiner Nachbarschaft - als sei er nur noch die Hälfte wert. Zugespitzt gesagt: Was unterscheidet den Menschen vom Tier? - Daß er sich ständig rechtfertigen muß!

Alle sind wir irgendwie Opfer dieses allgegenwärtigen Rechtfertigungsdrucks.

Alle sind wir aber auch Täter - und: Genießer - dieses Rechtfertigungsdruckes.

Macht es denn etwa nicht böse Lust, diese Macht zu spüren? Wenn wir zum Beispiel über Politiker herziehen? Wenn wir zuschauen, wie da Leute auf offener Szene politisch abserviert werden? Oder wenn sie erfahren müssen, daß es auf ihre Person gar nicht ankommt, sondern auf Ost und West, Mann oder Frau, linker oder rechter Flügel. Die politischen Quoten mögen ja ihren zeitbedingten Zweck haben - aber ein Rechtfertigungsdruck, dem man gar nicht gerecht werden kann, weil es auf die eigene konkrete Beschaffenheit (und Begabung) als Mensch schlechterdings nicht mehr ankommt, hat auch etwas Unmenschliches an sich.

Der Rechtfertigungsdruck, der setzt ein, wenn etwas schief gegangen ist.

Áber es gibt in uns selber auch den vorauseilenden Rechtfertigungswunsch - das Verlangen nach Anerkennung. Und wie oft suchen wir - Erfolgsmenschen, die wir sind oder doch sein möchten - diese Anerkennung? Und alle dürfen wir uns fragen, welche der beiden Abhängigkeiten - Rechtfertigungsdruck oder Anerkennungswunsch - uns einander wohl mächtiger unterwirft?

Wie weit sind die modernen Zeitgenossen also gekommen, wenn sie sich einbilden, Luthers Frage nach dem gnädigen Gott gleich doppelt abgetan zu haben: weil sie weder nach Gnade noch nach Gott fragen? Unser täglicher Rechtfertigungsdruck und unser gewöhnlicher Anerkennungswunsch, die uns beide zu erniedrigen und zu verbiegen drohen: Sie bestimmen zumeist nur unseren eher trivialen Beziehungskisten und stehen noch nicht einmal in Beziehung zu den fundamentalen Fragen unseres Lebenssinnes. Allerdings: Die hektischen Reflexe unsere Rechtfertigungsqual und Anerkennungssucht sind der unbewußte Ausdruck dessen, daß wir uns nicht in einer letzten ( also: ersten) rettenden Beziehung aufgehoben wissen?

Die Frage nach der Rechtfertigung unserer Existenz ist mit der doppelten Verweigerung von Luthers Frage also überhaupt nicht erledigt. Die Frage kehrt sich nur gegen uns selber - mit zerstörerischer Konsequenz: So wie sich Luthers Frage - in ihrer vor-reformatischen Fassung - ja auch mit zerstörerischer Konsequenz gegen den Mönch Martin gerichtet hatte. Martin Luther sprach im Rückblick auf sein Leben von jenem vor-reformatorischen Gott, der die Menschen wie ein kaltblütiger Gerichtsherr richtet (und hinrichtet) in folgenden Worten:

"Ich konnte den gerechten, die Sünder strafenden Gott nicht lieben, im Gegenteil, ich haßte ihn sogar."

Wie müßten wir erst über uns sprechen, wenn w i r selber unser Richter sein wollten?

Wir gedenken heute der Reformation, wie sie durch Martin Luthers reformatorische Antwort auf seine vor-reformatorische Frage ausgelöst wurde. Doch seine Frage ist im Grunde immer noch unsere höchst dringliche Frage - zeitgenössisch einmal so formuliert:

Wie kann ich auf die Rechtfertigung meiner heillosen Existenz hoffen, einer Existenz ohne in sich selber ruhende Identität, obwohl ich (oder: wenn ich erst) erkenne, daß ich selber nicht für Sinn und Schuld meines Hierseins aufkommen kann? - Sünde , das ist ja nicht im Ernst dieses oder jedes Fehlverhalten, sondern meint vielmehr jene "Sinnlosigkeit" des nicht mit sich selber Identischen. Oder eben den verfehlten Versuch, diese Identität aus uns selber herzustellen, also den Verlust des Sinnes in genau jener Illusion: Wir könnten den Sinn unseres Lebens über uns selber hinaus, vor allem Anfang und durch den Tod garantieren. Wir könnten also unser eigener Gott sein. Oder wie es die Schlange im Paradies der Eva und dem Adam versprach - also (aus dem Hebräischen übersetzt:) dem Leben [i.e.: Eva] und dem Menschen [i.e.: Adam]: "Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist." Mit den bekannten Folgen...

Im Grunde sprengt unser heutiger Predigttext genau diese Illusion: Wir könnten, wenn wir schon nicht selber als unser eigener Gesetzgeber, Richter und Henker in einer Person überleben können, wenigstens durch eigene Leistung unseren letzten Richter (Gott also!) gnädig stimmen, auf daß er nicht unser gerechter Henker werde. Das läuft freilich aufs selbe hinaus: Denn wer durch eigene religiöse Leistung Gott gnädig stimmen will, will in Wahrheit über ihn beistimmen, also sich im Grunde an seine Stelle setzen, und so auch noch Gottes Gesetzgeber und Richter werden.

In diese Situation hinein spricht unser Predigttext:
Zum einen absolut kritisch:

...es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,

Zum anderen absolut befreiend:

24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Also alles in allem:

"So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben."

Das ist nun eine wahre Befreiungstheologie ! Denn nun sind wir von einer untragbaren und deshalb unerträglichen Last befreit. Auf eine solche Befreiungstheologie können wir - wie Martin Luther in seinem Lebensbericht über seine reformatorische Entdeckung - antworten: "Da fühlte ich mich wie ganz und gar neu geboren - und durch offene Tore trat ich in das Paradies selbst ein."

Nur: In diesem Paradies stehen wir doch wohl kaum - auch nicht wir Protestanten, auch nicht an diesem Reformationstag. Oder?

Ein junger katholischer Priester sagte mir einmal: An unserer lutherischen Rechtfertigungslehre sei ja viel dran - aber, so fügte er hinzu: "Wenn das alles wahr sein soll - warum sieht dann Eure protestantische Kirche nicht danach aus?" In der Tat: Sehen wir denn wirklich wie Befreite aus? Gehen wir wie Befreite miteinander um? Es ist doch ein höchst erklärungsbedürftiges Paradox, daß der Protestantismus aus einer Reformation hervorging, die einen dicken Strich durch alle Werkgerechtigkeit gezogen hat - daß aber ausgerechnet die "protestantische Ethik" als die Wurzel des modernen kapitalistischen Leistungswillen und Leistungsdrucks gilt.

Wie lesen wir bei Paulus?

Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart...
Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben.

Die Gerechtigkeit vor Gott, die Anerkennung durch Gott, - und zwar "ohne Zutun des Gesetzes" ( also jedenfalls nicht: durch die perfekte Erfüllung religiöser Vorschriften) - diese Gnade des aufrechten Ganges "kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben." Sie kommt - nicht: wir arbeiten uns auf sie zu...

"Allein durch den Glauben" - übersetzt Luther richtig.
Es gibt da nur ein Entweder-Oder! Ein Sowohl-Als auch wirft uns sofort und gleich wieder total auf die Frage unseres eigenen Beitrages zurück. Selbst ein bißchen Beitragspflicht, also auch: ein bißchen Mitbestimmungsrecht - würde uns schon unendlich überfordern.

Liebe Gemeinde,

im Dialog mit unseren katholischen Schwestern und Brüder dürfen, ja müssen wir diese Einsicht Luthers immer wieder unverkürzt geltend machen. Nicht weil wir nicht anders wollten! Auf unseren Willen käme es schließlich gar nicht an... Sondern: Wir können, einmal durch dieses paradiesische Tor gegangen, gar nicht anders: nicht mehr zurück...Es gibt keine "Gemeinsame Erklärung" zwischen Römern und Lutheranern (und dem ganzen deutschen Protestantismus), die in diesem Punkt einen glaubenswürdigen Kompromiß erlauben würde. Und umgekehrt müssen wir wissen: Würde die katholische Kirche sich Luthers Rechtfertigungslehre, sein sola fide - das "allein aus dem Glauben" - kompromißlos zueigen machen, könnte sie genausogut ihr gesamtes Kirchen- , Amts- und Sakramentsverständnis hinterherwerfen.
Wir brauchen die Ökumene, ganz gewiß! Aber wir brauchen eine Ökumene, die keinen der Partner überfordert.
Unsere Treue zur entscheidenden Einsicht des Reformators darf allerdings nicht ihrerseits zu einer religiösen Pflichtübung oder konfessionalistischen Rechthaberei werden. Wenn wir nämlich wirklich glauben, daß allein der Glaube ( wir schreiben dafür auch die Formel: sola fide) zur allein rettenden Gnade führt (und hier schreiben wir: sola gratia), dann können wir diese Einsicht schlechterdings nicht gnadenlos protestantisch herumposaunen. Gnadenlos - das wäre: nicht glaubwürdig. Wir können diese Einsichten nur als offene Einladung weitersagen.

Denn was heißt denn im Ernst "glauben"? Doch nicht, irgendwelche möglichst welt-widrigen Lehrsätze um ihrer selbst (und um unserer selbst willen) pauken. Wer so gegen den Strich und auf eigene Rechnung glaubt, der nimmt zwangsläufig: zwanghafte, ja: gnadenlose Züge an.

"Der Gerechte lebt aus dem Glauben." (Röm 1,17)

Glaube ist also eine Lebensweise - eine Beziehungsweise. Es geht also nicht um die beziehungslose, blutleere Zustimmung zu abstrakten Sätzen, sondern um das lebens-füllende Zutrauen zu einem konkreten Anderen; zu dem Anderen, der sich uns gegenüber in seinem Sohn konkretisiert hat.

Glauben heißt: Vertrauen. Aber Vertrauen kann in Wahrheit nie Selbst -Vertrauen sein. Denn ein radikales Selbst-Vertrauen, liebe religiöse Naßrasierer, ist doch nur ein auf sich selbst zurück-geworfenes Miß-Trauen, das sich auf keine andere Wirklichkeit einlassen und ver-lassen will. Eine Unfähigkeit, zu trauen...

Wer eine Beziehung zu anderen haben möchte, muß aus sich selbst herausgehen, ja, erst einmal : heraus können - ganz, wie es in Paul Gerhardts himmlisch-irdischen Sommerlied heißt: "Geh' aus mein Herz und suche Freud..." Wie aber sollten wir aus uns heraus heilsame Beziehungen eingehen können, wenn wir uns selber nicht zuvor als "Herausgeholte", als Vertrauende, als Glaubende, als Begnadigte, als Anerkannte, als Gerechtfertigte erfahren könnten? Wer nicht so - mit Martin Luthers Worten und Erfahrungen - "durch offene Tore in das Paradies selbst eintritt", der kommt aus der Hölle nie heraus.

Liebe Gemeinde,

so also wünschte ich mir den Protestantismus - und Euch liebe Protestantinnen und Protestanten auch: Nicht als religiöse Leistungselite, die einmal im Jahr am Reformationstag ihre Heer- und Leistungsschau abhält. Sondern als eine befreite, ja eine geradezu heitere, wirklich: als eine fröhliche Gegenkraft in dieser gnadenlosen Zeit.

Nun grüße ich Sie alle an diesem Reformationstag 1998 mit dem letzten Satz aus Martin Luthers Lebensbericht über seine reformatorische Wende:

"Gott aber wolle in uns stärken, was er gewirkt hat, und sein Werk, das er in uns angefangen hat, zu seiner Ehre vollenden. Amen."



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