Halleluja für Hessen-Nassau: Pfarrer gewinnen Fußballturnier German Popen Open

Württemberg erst im Siebenmeter-Schießen mit Hilfe des Heiligen Geistes geschlagen

28. Mai 2005


„Wir haben den Pokal – Halleluja“: Mit diesem Schlachtruf hat die Pfarrerauswahl der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau am Freitagnachmittag den Siegerpokal des Fußballturniers „German Popen Open“ anlässlich des 30. Deutschen Evangelischen Kirchentages entgegengenommen. Im Endspiel gegen die Auswahl aus Württemberg  siegten die hessischen Theologen mit 4:3 nach Siebenmeter-Schießen.

Platz drei belegte die evangelische Gastmannschaft aus Ungarn. Nicht durchsetzen konnten sich Titelverteidiger „PassTor Westfalia“, die „Ballmächtigen“ aus Braunschweig und die „Schwarz-Weiß Beffchen“ aus Thüringen. Insgesamt elf Mannschaften waren bei der Deutsche Pfarrerfußball-Meisterschaft  angetreten, die unter dem Motto stand „Wenn dein Knie dich morgen plagt.“ Organisationsleiterin Katja Deckert lobte, dass alle Geistlichen bei der Hitze einen kühlen Kopf bewahrt hätten: „Es gab keine einzige rote Karte“. 

Für den Spielführer der siegreichen Mannschaft aus Hessen-Nassau, den Frankfurter Pfarrer Johannes Hofmann, stand beim knappen Ausgang fest: „Da hatte der Heilige Geist seine Finger im Spiel“. Seiner „bunt zusammen gewürfelten Truppe“ hatte man nur Außenseiterchancen eingeräumt. Das Team war ohne jegliches Training in das Turnier gestartet. Hofmann freute sich vor allem, dass „der Pott nun zuhause ist“. Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Peter Steinacker hatte ihn 2001 zum Kirchentag in Frankfurt am Main gestiftet.

28. Mai 2005
Nachrichtenredaktion Kirchentag