EKD-Musikprojekt „366+1 – Kirche klingt“ in Augsburg gestartet

Johannes Friedrich: Musikalisches Erbe der Reformation erklingt

01. Januar 2012

Logo der EKD Am heutigen Neujahrstag beginnt mit einem Kantatengottesdienst in der St. Annakirche in Augsburg die Musikreihe „366+1 – Kirche klingt 2012“, das zentrale Projekt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Themenjahr „Reformation und Musik“ im Rahmen der Lutherdekade. „Ab heute zieht sich im gesamten Jahr 2012 ein musikalisches Band durch Deutschland“, erklärte Landesbischof a. D. Johannes Friedrich, Mitglied des Rates der EKD, in seinem Grußwort in Augsburg. An jedem Tag in diesem Schaltjahr findet ein Konzert oder Musikgottesdienst in einer evangelischen Gemeinde statt, beginnend am Neujahrstag in Augsburg und endend am 31. Dezember 2012 im sächsischen Zittau. „So werden zum ersten Mal Kirchengemeinden aller Landeskirchen miteinander verbunden und ergeben ein klingendes und singendes Miteinander.“

77 Leit-Lieder wurden für die Konzerte ausgewählt, die reformatorische Grundüberzeugungen aktuell zum Ausdruck bringen. „Mit diesen Liedern, die Leitmotiv für ganze Wochen und für die Feiertage sind, erklingt das musikalische Erbe der Reformation im Jahr 2012 in Kinderchören, Kirchenchören sowie aus dem Mund von professionellen Sängerinnen und Sängern.“ Dieses Projekt verbinde Menschen und lasse den reichen musikalischen Schatz des Protestantismus in seiner Vielfalt sichtbar werden, so Johannes Friedrich. „Diese Schätze der Kirche liegen nicht auf einem Bankkonto, sondern bei den Begabungen der Menschen in den Chören, Ensembles und auf der Orgelbank.“

Mit dieser Konzertreihe werde „die wohltuende Wirkung des Singens und Hörens für Leib und Seele hervorgehoben“, betonte Friedrich. „Denn die Musik besitzt die eigentümliche Kraft, das Innerste anzurühren. Sie spendet Trost, entlastet, lässt fröhlich werden und zuversichtlich.“ Und ab heute bringe die Konzert-Stafette „366+1 - Kirche klingt 2012“ „mit Instrumentenspiel und Gesang reformatorische Motive zum Klingen.“

Hannover, 1. Januar 2012

Pressestelle der EKD
Silke Römhild