„Interesse an Fortsetzung des Dialogs“

Nikolaus Schneider und Martin Schindehütte trafen Metropolit Hilarion

06. Juni 2011

Logo der EKD Am Rande des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages trafen Metropolit Hilarion von Volokolamsk, Vorsitzender des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats und Bischof Martin Schindehütte, Leiter der Ökumene- und Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Dresden zusammen. Dabei wurden sowohl der Stand der bilateralen Beziehungen und die in den vergangenen Jahren aufgetretenen Schwierigkeiten angesprochen. Detailliert besprachen Metropolit Hilarion und Bischof Schindehütte unterschiedliche Perspektiven des Dialogs zwischen beiden Kirchen und brachten beiderseits ihr großes Interesse an dessen Fortsetzung zum Ausdruck.

Im Anschluss hieß der Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, im Namen des Rates der EKD den Gast aus Moskau beim Deutschen Evangelischen Kirchentag willkommen. Präses Schneider dankte für das offene und fruchtbare Gespräch und begrüßte die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, welche die gegenseitigen Besorgnisse, Themen und Zielsetzungen des Dialogs in die Beratungen einbringen und die gegenseitigen Schwierigkeiten und Fragen dabei offen berücksichtigen soll. Abschließend bat Präses Schneider Metropolit Hilarion um die Ausrichtung seiner geschwisterlichen Grüße an den leitenden Geistlichen der Russischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill I.


Hannover, 06. Juni 2011

Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick