Ratsvorsitzender gratuliert Jürgen Schmude

Nikolaus Schneider: „Politischer und kirchlicher Weitblick“

09. Juni 2011

Logo der EKD Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat Jürgen Schmude zu dessen 75. Geburtstag am 9. Juni gratuliert. In einem Schreiben würdigte Schneider besonders Schmudes Dienst als Präses der EKD-Synode über drei Amtsperioden von 1985 bis 2003. „Deine ausgleichenden Gesprächsbeiträge, Deine besonnene Art und Deine sachgerechten Formulierungen haben die Kultur dieses Gremiums und des Rates lange geprägt und sind dort bis heute in lebhafter Erinnerung“, heißt es in dem Brief wörtlich.

Bereits vor der Zeit als Synodenpräses, so Schneider, habe Schmude als Mitglied der Kammer für Öffentliche Verantwortung aus dem christlichen Glauben heraus Verantwortung für die Gesellschaft gelebt und gestaltet, und auch nach seinem Ausscheiden aus dem leitenden Synodenamt habe die EKD immer wieder von Schmudes „politischen und kirchlichen Weitblick“ profitiert. In diesem Zusammenhang verwies Schneider auf Schmudes Mitgliedschaft im Nationalen und später Deutschen Ethikrat seit 2005.

Dass Schmude im Jahre 2009 den Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) und die Ehrendoktorwürde der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität verliehen bekommen habe, sei, so Schneider weiter, „eine Konsequenz aus einem Leben, das dem öffentlichen Wirken und der gehaltvollen und inhaltsreichen Arbeit im Innern der Kirche“ verpflichtet gewesen sei. Damit habe Schmude ein beredtes Beispiel dafür gegeben, wie ein Christ „in Verantwortung vor Gott und der Welt seinen Glauben leben und ,geistliches‘ und ,weltliches’ Engagement aufs fruchtbarste verbinden kann.“ 


Hannover, 09. Juni 2011

Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick