Kosack erhält Robert Geisendörfer Sonderpreis 2011

Auszeichnung am 13. September in Baden-Baden

15. Juni 2011

Logo der EKD Joachim Kosack, Co-Geschäftsführer von Sat.1, erhält den Sonderpreis der Jury des Robert Geisendörfer Preises 2011. Mit diesem Preis würdigt die Jury unter dem Vorsitz des badischen Landesbischofes Ulrich Fischer einen herausragenden Programmgestalter des privaten Fernsehens.

Zur Begründung schreibt die Jury: „Genre plus X ist die Formel, nach der Joachim Kosack die Fernsehfilme von Sat.1 entwickeln lässt. Dass diese Unbekannte auch im gewinn- und damit unterhaltungsorientierten Privatfernsehen nicht allein mit populärem Eskapismus gefüllt werden muss, sondern durchaus auch Haltungsfragen (z.B. zur Kernenergie im Ökothriller „Restrisiko“ oder zur Chancengleichheit in der Anwaltsserie „Danni Lowinski“) beinhalten kann, beweist Kosack all jenen, die einen solchen Anspruch gerne den öffentlich-rechtlichen Sendern überlassen wollen. Die Jury versteht ihren Sonderpreis als Ermutigung, dieser Beweisführung auch in Zukunft treu zu bleiben.“

Der Robert Geisendörfer Preis wird seit 1983 alljährlich im Gedenken an den christlichen Publizisten Robert Geisendörfer (1910–1976) verliehen. Ausgezeichnet werden Hörfunk- und Fernsehsendungen aus allen Programmsparten, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Mit dem Sonderpreis wird darüber hinaus eine exemplarische publizistische oder künstlerische Leistung gewürdigt.

Die feierliche Verleihung des Medienpreises der Evangelischen Kirche findet am
13. September 2011 beim SWR in Baden-Baden statt.

Hannover, 15. Juni 2011

Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick

 



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