Erstmals bundesweites Finale des Konfi-Cups

Siegerehrung durch den EKD-Ratsvorsitzenden und den DFB-Präsidenten

17. Juni 2011

Logo der EKD Erstmals wird in diesem Jahr ein bundesweites Konfi-Cup-Turnier der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgetragen. Am Samstag, 25. Juni, einen Tag vor der Eröffnung der Frauen-Fußballweltmeisterschaft, treten in Berlin 13 Siegerteams der evangelischen Landeskirchen gegeneinander an. Die Siegerehrung, die gegen 16 Uhr auf dem Sportplatz Jungfernheide (Jungfernheideweg 70, 13629 Berlin) stattfindet, nehmen der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, und der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Dr. Theo Zwanziger vor. Eröffnet wird das Turnier um 10 Uhr mit einer Andacht des Sportbeauftragten der EKD, Prälat Dr. Bernhard Felmberg.

Seit 2004 gibt es die Konfi-Cup-Turniere auf Landeskirchenebene. Konfirmandinnen und Konfirmanden spielen in gemischten Teams gegeneinander und ermitteln in ihren jeweiligen Landeskirchen die Siegermannschaft. Bei vielen Jugendlichen zähle der Konfi-Cup zu den Höhepunkten ihrer Konfirmandenzeit, so der EKD-Ratsvorsitzende. „Dabei ist der Konfi-Cup mehr als ein Fußballturnier, denn neben dem Ausspielen des Turniersiegers stehen vor allem der faire Umgang miteinander und das besondere Erlebnis von Gemeinschaft im Vordergrund.“ DFB-Präsident Zwanziger dankte im Vorfeld den Organisatoren für die kompetente Vorbereitung und Durchführung des Konfi-Cups. „Ich freue mich sehr, dass die EKD nicht nur dieses Turnier, sondern die Frauen-Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land aktiv begleitet und damit deutlich macht, dass Kirche und Sport gute Partner sind im gemeinsamen Bemühen, Menschen einander näher zu bringen.“

Auch der EKD-Sportbeauftragte freut sich auf das Turnier. „Beim ersten bundesweiten Konfi-Cup-Finale zählt: dabei sein ist alles. Aber wer hier antritt, will auch gewinnen. Ich möchte die Jugendlichen ermutigen, so zu spielen, dass sie gewinnen. In allem sollen sie sich aber auch bewusst sein, dass unser Leben auch ein großer Glaubenslauf ist. Hierbei haben wir Jesus Christus als unseren Spielführer. Er zeigt uns wie wir fair durch unser Leben kommen."

Der Konfi-Cup sei eine Erfolgsgeschichte, berichtet der württembergische Sportbeauftragte, Volker Steinbrecher, der für die Gesamtkoordination des Turniers verantwortlich ist. „Jahr für Jahr beteiligen sich immer mehr Gemeinden, weil sie entdecken, dass der Konfi-Cup ein Gewinn für alle ist.“ Aus den Landeskirchen werde berichtet, dass sich Konfirmandenväter zum Beispiel plötzlich ganz anders an der Konfirmandenzeit ihrer Kinder beteiligen. Örtliche Fußballvereine stellten bereitwillig Trainingsplätze zur Verfügung oder liehen Trikots aus. Für den 25. Juni rechnet Steinbrecher mit einem bunten, fröhlichen Fest: „Die Anmeldezahlen der mitreisenden Fans übertrifft unsere Erwartungen bei weitem. Aus manchen Landeskirchen reist das halbe Dorf mit an, um ihr Team ordentlich anzufeuern.“

Weitere Informationen zum Konfi-Cup liefert das Materialheft der EKD zur Frauen-Fußballweltmeisterschaft, das unter dem Titel „Gemeinsam fiebern, freuen, feiern“ beim Kirchenamt der EKD zu beziehen ist (Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, Email: sabine.polrola@ekd.de; Fax: 0511 2796-722) oder unter www.kirche-und-sport.de. Dort können sich auch Gemeinden für das Public Viewing registrieren und Anregungen für Gemeindeveranstaltungen rund um die Frauen-Weltmeisterschaft finden. Auch die Praxisplattform Geistreich bietet unter www.geistreich.de/FokusFussball Ideen und Tipps für Kirchengemeinden.

Hannover, 17. Juni 2011

Pressestelle der EKD
Silke Römhild