Lutherisch in Deutschland

VELKD und DNK/LWB veröffentlichen Textbildband in der Evangelischen Verlagsanstalt

19. Juli 2010

Logo der EKD Der Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) und Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München) ist fest davon überzeugt, „dass die lutherische Ausprägung des christlichen Glaubens auch heute eine wichtige Aufgabe hat“. In seinem Geleitwort des jetzt in der Evangelischen Verlagsanstalt (Leipzig) erschienenen Textbildbandes „Lutherisch in Deutschland: Evangelisch – Ökumenisch – Weltoffen“ (96 Seiten, 25 Euro) schreibt er: „Diese markante Glaubensrichtung hat sich nicht verbraucht.“ Er betone dies nicht, um einer Abkapselung das Wort zu reden. „Im Gegenteil: Wir wissen uns verpflichtet, das intensive Gespräch mit anderen Konfessionen zu suchen und das wechselseitige Verstehen hin und her zu fördern.“ In dem Band werden u. a. die deutschen Mitgliedskirchen des LWB vorgestellt, die Arbeitsstrukturen von DNK und VELKD beschrieben sowie erläutert, was lutherisch sein bedeutet. Herausgeber sind der Geschäftsführer des DNK/LWB, Oberkirchenrat Norbert Denecke, und der Pressesprecher der VELKD und des DNK/LWB, Oberkirchenrat Udo Hahn. Die Veröffentlichung dieser Publikation steht im Zusammenhang der Elften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes, die vom 20. bis 27. Juli in Stuttgart unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“ tagen wird.

Hannover, 19. Juli 2010

Udo Hahn
Pressesprecher des DNK/LWB