VELKD veröffentlicht Dokumentation zum Thema „Familie“

Klausurtagung der Bischofskonferenz befasst sich mit Bedeutung und Wandel dieser elementaren Lebensform

19. Januar 2010

Logo der EKD In der Reihe „Texte aus der VELKD“ ist jetzt unter dem Titel „Familie – von der Bedeutung und vom Wandel einer elementaren Lebensform“ die neueste Ausgabe (Nr. 151) erschienen. Sie dokumentiert die Vorträge der Klausurtagung der Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) zum Thema. Neben einem zusammenfassenden Bericht der Tagung, die im vergangenen Jahr in Güstrow stattfand, bietet das 58-seitige Heft die Vorträge von Prof. Dr. Rosemarie Nave-Herz („Die Familie – Ein kulturgeschichtlicher Überblick“), Dr. Jens Kreuter („Die Familie im Licht soziologischer und juristischer Entwicklungen“) sowie von Prof. Dr. Reiner Anselm („Ein evangelisches Verständnis von Familie“).

Ergebnis der Beratungen war u. a. ein gemeinsamer Brief, den die Mitglieder der Bischofskonferenz in ihren Landeskirchen an Erzieherinnen und Erzieher schickten. Darin wurde ihr Engagement in evangelischen Kindertagesstätten gewürdigt und für ihren „engagierten Einsatz“ gedankt. Wörtlich hieß es: „Wir möchten Ihnen dafür danken, dass Sie trotz mancher Widrigkeiten an Ihrer Aufgabe mit Optimismus und Gottvertrauen festhalten.“ Eltern, Kindertagesstätten und Schulen hätten je auf ihre Weise teil an der Verantwortung für Kinder. Diese müssten Anregungen erhalten, damit ihre Wahrnehmung und ihr Verstehen sich weiten könne. Kinder müssten zu sozialem Verhalten angeleitet werden. Und sie bräuchten Geschichten von Gott und der Welt. In dem Brief wurden Erzieherinnen und Erzieher ermutigt, die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde zu pflegen. Andachten und Gottesdienste, die Vernetzung mit Kindergottesdienst, Kinderbibelwoche, einer Kindergruppe oder einem Kinderchor und manches mehr böten dazu Gelegenheiten. Der Bildungsauftrag an den Kindern umfasse neben intellektuellen, praktischen, musischen und sozialen Fähigkeiten nicht zuletzt die Herzensbildung. Und die schließe immer auch ein Hineinwachsen in den Glauben ein. Manche Erzieherinnen und Erzieher fühlten sich hier überfordert. In der Kirchengemeinde, dem regionalen Kirchenbezirk oder der Landeskirche gebe es dazu Möglichkeiten, Unterstützung zu finden.

Sie können die Dokumentation beim Amt der VELKD, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover (versand@velkd.de) bestellen oder im Internet kostenlos herunterladen.

Hannover, 19. Januar 2010

Udo Hahn
Pressesprecher der VELKD