Kirchen rufen zu Spenden für Ostafrika auf

Appell von Präses Nikolaus Schneider und Erzbischof Robert Zollitsch

22. Juli 2011

Logo der EKD Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, rufen eindringlich zu Spenden für die Menschen am Horn von Afrika auf. „Millionen in Ostafrika sind nach mehreren ausbleibenden Regenzeiten am Ende ihrer Kräfte und leiden Hunger. Bitte nehmen Sie sich ihre Not zu Herzen: Schließen Sie die Menschen in Ostafrika in Ihr Gebet ein und unterstützen Sie die Hungernden mit Ihrer Spende“, appellieren Schneider und Zollitsch an die Christen in Deutschland.

In Somalia, wo die Lage besonders dramatisch ist, arbeiten die Katastrophenhilfswerke der katholischen und der evangelischen Kirche, Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe, eng zusammen. Gemeinsam versorgen sie die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Wasser. Auch in Äthiopien, Kenia und dem Sudan leisten die Werke Nothilfe und eröffnen neue Lebensperspektiven.

„Die gegenwärtige Not übersteigt bei weitem die finanziellen Möglichkeiten unserer Hilfswerke. Sie brauchen daher unsere Unterstützung, um in christlicher Solidarität das Überleben der Menschen in den Krisenregionen sichern zu können“, so Präses Nikolaus Schneider.

„Die Menschen im Osten Afrikas haben in den letzten Monaten Furchtbares erlebt, viele haben alles verloren. Unser Mitgefühl und unsere Gebete gelten den Opfern dieser Dürre. Wir dürfen diese Menschen nicht allein lassen“, sagte Erzbischof Zollitsch. „Beide Hilfswerke sind vor Ort anerkannt und können über ihre Partner effektive Nothilfe leisten.“

Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe sammeln Spenden zur Unterstützung der Dürreopfer: Stichwort „Hungersnot Ostafrika“.

  • Deutscher Caritasverband e. V. / Caritas international
    Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
    oder online: www.caritas-international.de


Hannover, 22. Juli 2011

Pressestelle der EKD
Silke Römhild