Herausforderungen und Möglichkeiten christlicher Rede von der Sünde

VELKD dokumentiert Klausurtagung ihrer Bischofskonferenz

02. August 2010

Logo der EKD Unter dem Titel „Gegenwärtige Herausforderungen und Möglichkeiten christlicher Rede von der Sünde“ (112 Seiten, 7 Euro, ISBN 978-3-9812446-5-6) hat jetzt die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) die Klausurtagung ihrer Bischofskonferenz dokumentiert. Bei dieser Gelegenheit hatte der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), vor einer Verharmlosung, Verniedlichung und Bagatellisierung der Sünde gewarnt. „Sünde und Schuld sind keine Randthemen des Lebens“, sagte er Anfang März in Tutzing. Es habe keinen Sinn, Schuld und Sünde aus dem Wortschatz zu verbannen und umzudeuten. Dies lasse das Problem eher größer werden.

In Vorträgen von PD Dr. Johannes Block (Leipzig), Prof. Dr. Thomas Rentsch (Dresden) und Prof. Dr. Michael Roth (Bonn) wurde aus philosophischer und theologischer Sicht das Thema bearbeitet und der Frage nachgegangen, wie in der christlichen Predigt gegenwärtig angemessen von Sünde gesprochen wird. Der vorgelegte Band dokumentiert die Vorträge sowie die Predigt des Leitenden Bischofs und fasst in einem Beitrag den Diskussionsverlauf der Beratungen zusammen. Herausgeber der Publikation sind Oberkirchenrätin Dr. Mareile Lasogga, Referentin für Theologische Grundsatzfragen der VELKD, und Oberkirchenrat Udo Hahn, Pressesprecher der VELKD.

Hinweis: Die Publikation „Gegenwärtige Herausforderungen und Möglichkeiten christlicher Rede von der Sünde“ kann im Buchhandel oder direkt im Amt der VELKD (Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, E-Mail: versand@velkd.de) zum Preis von 7 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

Hannover, 02. August 2010

Udo Hahn
Pressesprecher der VELKD