Gratulation zur Ehrendoktorwürde für Nikolaus Schneider

Theologie als Ausgangspunkt für warmherzige und streitbare Glaubensverkündigung

19. Oktober 2011

Logo der EKD Zur Verleihung der theologischen Ehrendoktorwürde an den Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, durch die kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel hat der sächsische Landesbischof Jochen Bohl stellvertretend für den Rat der EKD seine herzlichsten Glückwünsche übermittelt. Er freue sich über die Ehre und Würdigung, die Schneiders Theologie und seinem Einsatz für die evangelische Kirche damit zuteilwerden, schreibt der stellvertretende Ratsvorsitzende Bohl in seiner Gratulation anlässlich des Festaktes in Wuppertal am 19. Oktober. „Kirchliche Themen in der Gesellschaft präsent zu halten, die aktuellen Herausforderungen mit den Inhalten des christlichen Glaubens zu verknüpfen und aus dem Nachdenken des Theologen heraus von ganzem Herzen Stellung zu beziehen“ seien Markenzeichen von Schneiders Theologie. Seit Beginn seiner Tätigkeit für die Kirche „schlug und schlägt Dein Herz im biblisch-prophetischen Sinn für Recht und Gerechtigkeit.“

Die Präses der Synode der EKD, Katrin Göring-Eckardt, hob im Vorfeld der Preisverleihung hervor, dass der EKD-Ratsvorsitzende stets deutlich zu machen verstehe, dass der christliche Glaube „mitten in der Gesellschaft zu Hause ist und mitten in unser Leben gehört – in Freud und Leid.“ Sein klares theologisches Fundament biete Grundlage und Ausgangspunkt für Schneiders „menschlich-berührende und einladende Glaubensverkündigung, die warmherzig ist, zugleich aber streitbar, wenn die Interessen der Schwachen oder Ausgegrenzten bedroht sind.“


Hannover, 19. Oktober 2011

Pressestelle der EKD
Silke Römhild