Europäisches Taizé-Jugendtreffen beginnt morgen in Berlin

Ratsvorsitzender und Synoden-Präses der EKD nehmen am Abendgebet am Freitag teil

27. Dezember 2011

Logo der EKD Rund 30.000 christliche Jugendliche aus ganz Europa und von anderen Kontinenten werden in diesen Tagen zum Europäischen Jugendtreffen der Communauté de Taizé in Berlin erwartet. Das Europäische Jugendtreffen vom 28. Dezember bis 1. Januar ist Teil eines „Pilgerwegs des Vertrauens auf der Erde“, zu dem von Taizé aus seit 34 Jahren jedes Jahr eingeladen wird, zuletzt nach Rotterdam, Posen, Brüssel und Genf. Den Mittelpunkt des Treffens bilden drei gemeinsame Gebete am Tag: Am Morgen in 150 Gastkirchengemeinden, mittags und abends in den Berliner Messehallen. Daneben finden Diskussionsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen statt. An diesem Freitag, 30. Dezember, werden der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, und die Präses der Synode der EKD, Katrin Göring-Eckardt, um 19 Uhr am Abendgebet in Halle 1.2 teilnehmen.

Die Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé seien „eine großartige Tradition“, die sich inzwischen fest etabliert habe, sagte der Ratsvorsitzende im Vorfeld. „Den Jahreswechsel zu gestalten mit gemeinsamem Gebet und im Nachdenken über Gott und unsere Welt, das ist eine überzeugende Form; ich freue mich auf die Gemeinschaft.“ Nikolaus Schneider dankte auch der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, dem Erzbistum Berlin und dem Berliner Senat, die die Einladung zu dem Treffen ausgesprochen hatten. Zugleich würdigte er den Einsatz der Berliner Kirchengemeinden, die sich als gute Gastgeber zeigten. „Wieder einmal ist die Welt zu Gast bei Freunden in Berlin“, so der Ratsvorsitzende.

Es gehe ein „Energieschub für die Seele“ von Berlin aus, sagte die Synoden-Präses Katrin Göring-Eckardt. „Die Jugendlichen setzen gemeinsam ein wunderbares Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht. Nicht Krisen, Skandale und Katastrophen prägen ihr Miteinander und ihr Nachdenken über die Welt, sondern Vertrauen: Vertrauen auf Gott und die Gemeinschaft im Gebet und im Feiern des Glaubens. Wie schon beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden gilt auch hier: Gemeinsam sind wir stark. Wir können die Welt verändern – gemeinsam und jeder und jede einzelne.“

Hannover, 27. Dezember 2011

Pressestelle der EKD
Silke Römhild