Segenswünsche zur Einführung des neuen Bischofs der Alt-Katholiken

Leitender Bischof der VELKD überbringt Grüße auch im Namen des amtierenden EKD-Ratsvorsitzenden

20. März 2010

Logo der EKD Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), hat bei der Einführung des neuen Bischofs des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, Dr. Matthias Ring, auch im Namen des amtierenden Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, Segenswünsche und die Grüße der evangelischen Landeskirchen überbracht. In seinem Segenswort sagte Friedrich am 20. März in Karlsruhe: „Wir freuen uns am heutige Tag mit Ihnen und mit Ihrer Kirche, der wir seit 1985 durch eine Vereinbarung über die gegenseitige Einladung zur Eucharistie geschwisterlich verbunden sind.“ Diese sei mit dem Hinweis begründet worden, dass der Wille Christi darauf ziele, dass die Kirche eine und einig sei. Als Zeichen des Gehorsams gegen den Willen Christi gewähre man sich seither ökumenische Gastbereitschaft. „Für mich hat diese Vereinbarung Modellcharakter. Auch andere Kirchen, die bei der ökumenischen Gastbereitschaft allzu zögerlich sind, könnten sie zum Vorbild nehmen“, so der Leitende Bischof.

Hannover, 20. März 2010

Gundolf Holfert
stellv. Pressesprecher der VELKD