Aus Frauenreferat wird Referat für Chancengerechtigkeit

Rat hat neue Ordnung verabschiedet

03. Mai 2005

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat das bisherige „Frauenreferat“ im Kirchenamt in ein „Referat für Chancengerechtigkeit“ umgewandelt. Die neue Ordnung stellt die gezielte Förderung von Chancengerechtigkeit für beide Geschlechter in den Mittelpunkt. Dabei soll das Referat die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern in den Blick nehmen. Das bisherige „Frauenreferat“ wurde 1989 auf Beschluss der EKD-Synode eingerichtet. In der vom Rat beschlossenen neuen Ordnung wird nun die gezielte Förderung von Chancengerechtigkeit für beide Geschlechter in den Mittelpunkt gestellt.

Eine zentrale Aufgabe des Referates ist es laut der neuen Ordnung, die Vereinbarkeit von aktiver Elternrolle von Vätern und Müttern mit beruflicher Entwicklung und der Übernahme von Leitungspositionen zu fördern.

Zum Auftrag gehört auch, Benachteiligungen abzubauen und Maßnahmen zur aktiven Förderung von Frauen und Männern in Bereichen zu initiieren und unterstützen, in denen ein Geschlecht unterrepräsentiert ist. Des weiteren unterstützt es theologische Forschung und Bildungsarbeit, die sich der speziellen Perspektive von Männern und Frauen verpflichtet weiß und beteiligt sich an den Vorarbeiten für Kirchengesetze und Verlautbarungen der EKD. Aufgabe des Referats ist auch die Beratung und Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kirchenamtes und der rechtlich unselbständigen Einrichtungen der EKD in Fragen, die die Chancengerechtigkeit von Männern und Frauen betreffen. Daneben pflegt das „Referat für Chancengerechtigkeit“ unter der Referatsleitung von Kristin Bergmann regelmäßige Kontakte zu landeskirchlichen Referaten und Verbänden und koordiniert gemeinsame Projekte und Arbeitsvorhaben.

Hannover, 3. Mai 2005

Pressestelle der EKD
Christof Vetter



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