„Energiepolitik nach Fukushima. (Wann) Geht es in Deutschland ohne Atomkraft?“

Treffpunkt Gendarmenmarkt am kommenden Dienstag in Berlin

05. Mai 2011

Logo der EKD Noch ist nicht abzusehen, welche gesundheitlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen die verheerende Reaktorkatastrophe in Fukushima letztlich haben wird. Eine Konsequenz ist aber schon vom ersten Tag dieses Größten Anzunehmenden Unfalls deutlich: Im Blick auf die Sicherheit von Kernkraftwerken hat sich das öffentliche Bewusstsein schlagartig gewandelt. In Deutschland – das haben nicht zuletzt die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen gezeigt - blickt man nun anders auf die Nutzung von  Atomkraft als zuvor. Allenthalben wird ein schneller Ausstieg aus der Kernenergie gefordert. Doch wie realistisch ist die Umsetzung solcher Forderungen? Können wir auf Atomkraftwerke als Energielieferanten verzichten? Und wenn ja, ab wann?

Diese Fragen werden im Rahmen des „Treffpunkt Gendarmenmarkt“ erörtert, zu dem der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälat Dr. Bernhard Felmberg an den Berliner Gendarmenmarkt einlädt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Energiepolitik nach Fukushima. (Wann) Geht es in Deutschland ohne Atomkraft?“ findet statt am

Dienstag, 10. Mai 2011, um 18:30 Uhr
im Haus der EKD,
Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin.

Gesprächspartner des Abends werden sein:

• der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen,
• der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Dr. Ulrich Fischer, sowie
• Professor Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin.

Die Moderation des Abends übernimmt Thomas Prinzler, Wissenschaftsjournalist (rbb Inforadio).

Hannover, 05. Mai 2011

Pressestelle der EKD
Silke Römhild