Kolumne

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Singen mit Kindern

3. Sonntag nach Epiphanias 2015

Britta Martini (Kirchenmusikerin, Berlin)

Musikalische Kinderarbeit gehört zu den Aufgaben der Kirchenmusik. Die Anlage zum Singen bringt jeder Mensch mit. Diese Anlage wartet darauf, geweckt und entfaltet zu werden. Dabei können Kirchenmusiker helfen. Sie gehen in Kindergärten und singen mit den Kleinen und manchmal auch mit den Erzieherinnen. Sie bieten in ihren Gemeinden (Groß-)Eltern-Kind-Singgruppen an. Sie bauen Singschulen auf, in denen Kinder Stimmbildung erhalten und mit neuen (und mit alten) Liedern und Gesängen der Kirche (und der Welt) vertraut gemacht werden. Sie erarbeiten mit ihren Kinderchören Singspiele und Musicals, in denen auch Theater gespielt wird. Sie leiten eine Kurrende, die regelmäßig als Vorsänger der Gemeinde im Gottesdienst singt, nicht nur im Familiengottesdienst.

Sie pflegen die von Natur aus hohe Kinderstimme. Und sie wissen: Kinder können und wollen auch Erwachsenenlieder singen, also auch Lieder aus alten Zeiten, fremden Ländern und Sprachen. Lieder, die mitwachsen, Lieder, in die die Kinder hineinwachsen können.

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Die Autorin der wöchentlichen Kolumne ist Kirchenmusikdirektorin in Berlin und als Studienleiterin für die kirchenmusikalische Aus- und Fortbildung in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zuständig. Die Texte sind auch in "Die Kirche" erschienen (Evangelische Wochenzeitung der EKBO).




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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 31. August 2015 12:12