Foto zum Europäischen Stationenweg

Alle Stationen im Überblick

Reformations-Truck unterwegs auf dem Stationenweg (epd-bild/Peter Williams)

Von Turku im Norden bis Rom im Süden, Dublin im Westen bis Riga im Osten: 68 Orte in 19 verschiedenen Ländern und 47 unterschiedlichen Kirchen prägen den Europäischen Stationenweg. Begonnen haben diese „Geschichten auf Reisen“ in Genf.

Wurzeln der Reformation in ganz Europa

"Der Europäische Stationenweg ist genau die Idee, die wir jetzt in Europa brauchen", sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm zum Start des Reformationstrucks in Genf. Sechs Monate tourt das Gefährt mit einem Multimediaangebot durch 19 europäische Länder und sammelt Geschichten zur Reformation ein.


Reformator Jan Hus

Jan Hus kämpfte bereits gegen den Ablasshandel, da war Martin Luther noch gar nicht geboren. Der tschechische Gelehrte und Reformator übte starke Kritik an der damaligen katholischen Kirche – was letzendlich seinen Tod bedeutete.

"Wir sind alle Narren"

Sich eine rote Nase aufsetzen, lachen und ein Foto davon machen: So leicht ist es, an der Challenge "500 Lachen schenken" teilzunehmen. Was man davon hat? Man tut Gutes – gemeinsam mit #reformaction und Hirschhausens Stiftung "Humor hilft heilen".


Reformatorischer Wortakrobat

Genau 533 Jahre ist es her, dass Martin Luther das Licht der Welt erblickte. Vor fast 500 Jahren veröffentlichte er seine Thesen. Und noch heute sind die Langzeitwirkungen seines Lebens spürbar. Martin Luther und seine wichtigsten Stationen im Überblick.

Luthers Leben zum Eintauchen

Mit ihren unendlichen Details erinnern die Gemälde des Künstlers Yadegar Asisi an Wimmelbilder. Für die Ausstellung "Luther 1517" hat er große und kleine Erlebnisse des Reformators auf riesigen Leinwänden dargestellt. Die Besucher des Panoramas gehen auf Zeitreise: "Man meint, mitten in der Stadt zu stehen."


Singt Luthers "Ein feste Burg"!

500 Chöre, die Luthers berühmtestes Lied "Ein feste Burg ist unser Gott" singen und ein Video davon ins Netz stellen und für jedes Video geht automatisch eine Spende von 100 Euro an "Brot für die Welt". "Eine tolle Aktion", findet Wise-Guys-Sänger Eddi Hüneke.

Ein ICE "Martin Luther"

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums hat die Deutsche Bahn einen ICE-Zug nach Martin Luther benannt. Den Zug zieren Name und Konterfei des Reformators. Es ist derzeit der einzige ICE, der nach einer Persönlichkeit benannt ist.

#Reformationsjubläum 

Luther2017, Kirchentag, r2017.org, evangelisch.de und ekd.de auf Social Media

Gottesdienst und Festakt

Mit einem Festgottesdienst hat die EKD am Reformationstag die Feierlichkeiten für das 500-jährige Reformationsjubiläum eröffnet. Dabei wurde der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann mit der Martin-Luther-Medaille ausgezeichnet. Im gemeinsamen Festakt von Staat und Kirche im Konzerthaus Berlin mit hielt Bundespräsident Joachim Gauck die Festrede.

Gottesdienst in Lund

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst im schwedischen Lund und einer Großveranstaltung in Malmö sind die ökumenischen Feiern zum 500. Reformationsjubiläum auf Weltebene gestartet. Der Präsident des Lutherischen Weltbundes, Bischhof Munib Younan und Papst Franziskus feierten mit 10.000 Teilnehmern im Stadion von Malmö. Die gastgebende schwedische Erzbischöfin Antje Jackelén wird wenige Tage später auch Gast der EKD-Synode sein.


Neuauflage des „Bestsellers“

Heinrich Bedford-Strohm würdigte die "Lutherbibel 2017" als außergewöhnliche Arbeit. "Es wurde Großartiges geleistet", sagte der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Nördlingen.

Höhepunkte im Reformationsjubiläum

Open-Air-Gottesdienste, Kirchentage, Pop-Oratorium, Weltausstellung: im Rahmen des Reformationskubiläums gibt es unzählige Veranstaltungen, ein paar besondere Höhepunkte haben wir für Sie zum Durchklicken zusammengestellt.


Gemeinsames Christusfest feiern

„2017 werden wir erstmals in der Geschichte der getrennten Kirchen die Erinnerung an den 500. Jahrestag der Reformation auch in ökumenischer Gemeinschaft feiern.“ Das haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, gemeinsam erklärt. Anlass war die Vorstellung eines gemeinsamen Worts zum Jahr 2017.

„Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen“

Ökumenische Pilgerreise

Foto der ökumenischen Pilgerreise in Yad Vashem

Jeweils neun Mitglieder des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz pilgerten vom 16. bis zum 22. Oktober 2016 in das Heilige Land.

Diese erste gemeinsame Reise beider Kirchen endet am unmittelbar vor Beginn des Reformationsjahres 2017. Jeder Reisetag stand unter einem biblischen Leitwort und unterstreicht so den besonderen Charakter als geistliche Reise.

Ökumenische Pilgerreise ins Heilige Land


Reformationsbotschafter

Jürgen Klopp, Gundula Gause, Eckart von Hirschhausen und viel weitere Prominente engagieren sich als Reformationsbotschafter und bringen Glaube, Luther und die Reformation im Jubiläumsjahr 2017 ins Gespräch.

Pop-Oratorium

Das kirchliche Pop-Oratorium „Luther“ feiert am Reformationstag in Dortmund mit mehr als 3.000 Sängern Premiere. Auf der Bühne der Westfalenhalle stehen am 31. Oktober zudem Stars der Musical-Szene und ein großes Symphonie-Orchester. Beteiligt sind 85 Chöre, vor allem aus Nordrhein-Westfalen, sowie 750 Einzelsänger.

www.luther-oratorium.de


Banner #Reformationssommer 2017 r2017.org

Kirchentage

Im Jubiläumsjahr 2017 findet der Kirchentag in Berlin und Wittenberg statt. Zehntausende von überall her werden erwartet. Über konfessionelle und religiöse Grenzen hinweg erleben sie Gemeinschaft, feiern Gottesdienste, lauschen Konzerten. Sechs Kirchentage auf dem Weg bieten Gelegenheit, Städte in Mitteldeutschland kennen zu lernen.

Kirchentag 2017

Festgottesdienst in Wittenberg

Der Festgottesdienst zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation ist Abschluss des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags und der Kirchentage auf dem Weg. Der Festgottesdienst auf den Wittenberger Elbwiesen ist ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres.

Festgottesdienst in Wittenberg


Geschichten auf Reisen

Am 3. November beginnt in Genf der „Europäische Stationenweg“. Er knüpft ein Band zwischen reformatorisch bedeutsamen Orten in  Europa. Im Mai 2017 kommt dieser Weg in Mitteldeutschland an und mündet in Wittenberg in die „Tore der Freiheit – Weltausstellung Reformation “.

Tore der Freiheit

„Raum für unterschiedliche Zugänge zu reformatorischen Gedanken und Projekten in den Kirchen und Religionen, aber auch in Staat und Gesellschaft schafft die Weltausstellung Reformation 'Tore der Freiheit'“, schreibt Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017.

Geöffnete Türen zum Glauben


Leben in großer Gemeinschaft

Konfirmanden und Jugendliche sind eingeladen, im Reformationssommer 2017 in die Lutherstadt Wittenberg zu kommen. Konfi- und Jugend-Camps zwischen Juni und September 2017 eröffnen eine einzigartige Möglichkeit, Gemeinschaft vieler zu erleben.

Konfi- und Jugend-Camps

Aktiv mitgestalten

Freiwillige unterstützen schon während der Vorbereitung des Reformationsjubiläums tatkräftig und sind live dabei, gestalten aktiv mit und leben dazu in einer besonderen Gemeinschaft.

Freiwillige helfen schon bei der Vorbereitung


Evangelische Schulen weltweit

Die 500. Schule der Aktion „500 Evangelische Schulen weltweit feiern 500 Jahre Reformation" steht fest: es ist die Presbyterian School of Science and Technology in Bafut in Kamerun. Etwa 300 junge Leute - überwiegend Mädchen - besuchen sie, die zu den ersten Schulen Kameruns zählt.

schools500reformation.net

Reformationsjubiläum 2017 e.V.

Für die organisatorische Umsetzung und Planung kirchlicher Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum 2017 haben der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) den Verein Reformationsjubiläum 2017 e.V. gegründet.

www.r2017.org


Die Schatten der Reformation

Non vi, sed verbo – „Allein die freie Kraft des biblischen Wortes entfaltet ihre Wirkung, nicht die Gewalt!“ So hat es Martin Luther für seine Zeit formuliert. Die Reformation fand gleichwohl – bei allen zu würdigenden Ansätzen – keinen wirklichen Zugang zum Thema Toleranz. Die Entdeckung der Freiheit des Evangeliums wurde vom gnadenlosen Kampf um die Wahrheit begleitet. Toleranz und Kirche – das ist eine 500-jährige Schuld- und Lerngeschichte, die bis heute andauert.

500 Jahre Schuld- und Lerngeschichte

Schlosskirche Wittenberg

In neuem Glanz erstrahlt die Wittenberger Schlosskirche. Am 2. Oktober 2016 wurde sie mit einem festlichen Gottesdienst wiedereröffnet. Die dänische Königin Margrethe II. und Bundespräsident Joachim Gauck gehörten zu den Ehrengästen.


EKD-Publikationen

Zum Reformationstag und zum Reformationsjubiläum 2017 hat die EKD eine Reihe von Publikationen veröffentlicht.

Liste der Publikationen

2017 ökumenisch feiern

Perspektiven auf das Reformationsjubiläum haben evangelische und katholische Theologen in einer gemeinsamen Veröffentlichung vorgelegt. Der Text wurde in einem ökumenischen Arbeitskreis erarbeitet, dem sogenannten Jaeger-Stählin-Kreis. Die Fachleute befassten sich seit 2009 mit der Vorbereitung des Buchs.

Ökumenische Perspektiven


Stätten der Reformation

Die Lebensgeschichte Martin Luthers könnte man heute als Road-Movie verfilmen. Der Reformator ist ganz schön rumgekommen: Eisleben, Eisenach, Rom, Worms, Wittenberg natürlich …. und an vielen anderen Orten hat sich Reformationsgeschichte zugetragen. Eine Serie stellt die Stätten der Reformation vor.

Impressionen aus der Lutherdekade

Seit 2008 dient die Lutherdekade der Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017. Einen Fotostrecke zeigt Impressionen aus den zurückliegenden Jahren.

Fotostrecke


Luther2017

Von der Wartburg bis nach Möhra, zwischen Eisleben und Wittenberg oder durch das Coburger Land erstrecken sich die Lutherwege. Mit Sonderausstellungen bereiten sich Museen und Lutherstätten auf das Reformationsjubiläum vor. Kulturschaffende stellen sich in ihren Werken dem reformatorischen Erbe. Unter dem Dach der Lutherdekade „Luther 2017 – Am Anfang war das Wort“ haben sich staatliche und kirchliche Akteure versammelt.

www.luther2017.de  

Evangelische Wittenbergstiftung

In der Lutherstadt Wittenberg laufen die Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum. Die Schloßkirche wird renoviert, das Konfi-Camp wird vorbereitet. So „schmückt sich“ die Stadt für 2017, berichtet Pfarrer Jan von Campenhausen, theologischer Direktor der Evangelischen Wittenbergstiftung. Auch nach dem Reformationsjubiläum wird die Stiftung die Gemeinschaft der 20 Landeskirchen in der Lutherstadt vertreten.

Die EKD in Wittenberg


Magazin zum Reformationsjubiläum

Die Reformatoren nahmen sich die Freiheit, gegen die Autoritäten ihrer Zeit anzutreten. Gängige Vorstellungen von Gott, Glauben und Kirche wurden hinterfragt. Neues Nachdenken über Gott und Welt, Bibel und Glaube, Religion und Politik begann. Mehr dazu im neuen Themenmagazin für das Reformationsjubiläum!


Die Themenjahre der Lutherdekade


2017: Worum es geht

Die 95 Thesen, die Luther am 31. Oktober 1517 publik gemacht hat, haben viel in Bewegung gebracht und Neues angestoßen. Genau genommen ist diese Bewegung 500 Jahre lang nie wieder ganz zum Stillstand gekommen. Und das soll sie auch nicht. Weil die Begegnung mit Gott immer wieder neu ist.

2017: Worum es geht