Glückwünsche für den neugewählten Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel

EKD-Ratsvorsitzender Präses Manfred Kock

9. Januar 2000

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Kock, hat dem neuen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, zu dessen Wahl herzliche Glückwünsche ausgesprochen.

In einem Schreiben an Spiegel bezeichnete Kock den Zentralrat als Repräsentanz des deutschen Judentums, "die hohes Ansehen genießt". Als Gesprächspartner sei der Zentralrat der Juden nicht nur im Bereich der Politik, sondern auch für den Dialog mit den Kirchen von großer Bedeutung.

Präses Kock hob insbesondere den Einsatz des Zentralrates im Kampf gegen die Fremdenfeindlichkeit hervor und würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement von Spiegels verstorbenem Vorgänger Ignatz Bubis. Es sei ein "wichtiger Beitrag zur Kurskorrektur der Entwicklung in der deutschen Gesellschaft gewesen".

Die EKD wisse sich in diesen und anderen gesellschaftlichen Fragen "eng mit dem Zentralrat" verbunden, schrieb der Ratsvorsitzende und erinnerte dabei an die regelmäßigen Begegnungen zwischen dem Rat der EKD und dem Präsidium des Zentralrates der Juden in Deutschland, Kock regte gegenüber Paul Spiegel an, die Treffen bei Gelegenheit fortzusetzen.

Der Ratsvorsitzende schloß sein Schreiben mit Segenswünschen für den neugewählten Vorsitzenden des Zentralrates und "für das Miteinander von Juden und Christen in Deutschland".

Hannover, 9. Januar 2000
Pressestelle der EKD



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